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Köln: Sex-Steuer bringt der Stadt in diesem Jahr rund 1,4 Mio. Euro in die Kasse

Im Jahr 2006 konnte die Stadt Köln Sex-Steuer-Einnahmen von 828.000 Euro verbuchen. Die Steuerbehörde geht davon aus, dass in diesem Jahr das Sex-Steuer-Aufkommen bei etwa 1,4 Millionen Euro liegen wird.

Anfang 2004 hatten die Kölner die Sex-Steuer eingeführt und damit international für Aufsehen gesorgt.

Jede Prostituierte muss im Normalfall pro Monat 150 Euro bezahlen. Köln ist Vorreiter in Deutschland bei einer derartigen Steuer.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Euro, Sex, Jahr, Köln, Stadt, Steuer, Kasse
Quelle: www.wdr.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2007 11:34 Uhr von proPhiL
 
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150€: Dann bumst ja einer sozusagen fürs Vaterland :)
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19.12.2007 12:07 Uhr von Jaecko
 
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Geht des ned ein bisschen gegen die Privatsphähre? dann kann man ja an der Steuer ablesen, wie viel diejenige pro Monat so "bearbeitet"...
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19.12.2007 12:18 Uhr von DasEvilchen
 
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@ Jaecko: Ich glaube die haben nur einen Steuersatz. Oder die machen das über die gesamt einnahmen. Und da weiß man ja noch nicht wieviele sie hatte =)
Wenn man an die Preise denkt die im Fernsehen bei einem Edelbordell genannt werden. Wobei es dann natürlich noch die (soll nicht Abwertent klingen) 20€-Damen gibt.
Ich weiß nicht was sowas kostet, da ich es bisher nicht gebraucht habe :-)

Aber da der Beruf anerkannt ist ists auch ok dafür Steuern zu bezahlen. Tut ja schließlich (fast) jeder =)
Und ein Eingriff in die Privatsphäre ists eigentlich nicht. Da es eine Dienstleistung ist. Ist ja wenn man es ganz salopp sagt, so wie bei einer Friseuse. Je mehr Leuten die Haare geschnitten werden umso mehr verdient sie. =)
Klar ist das bei Sex etwas heikler, aber in dem Fall ist es auch nur eine Dienstleistung =)
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19.12.2007 12:38 Uhr von Philippba
 
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Falscher Ansatz: Ich denke ja immer noch das Steuern das falsche Ansatz sind. Ich gehe davon aus, wenn die Steuern generell überall weniger werden, haben die Leute mehr Geld, geben mehr Geld aus, was der Wirtschaft wieder gut tut. Eine gut laufende Wirtschaft spielt auch bei weniger Steuern Geld in die Staatskasse und beudetet natürlich auch weniger Arbeitslose usw.
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19.12.2007 15:37 Uhr von pl4yer
 
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also ich weis nich aber in stuttgart kostet sowas 30 € ...
und um 20000 zu verdienen müssten dann 666 typen ran ... also ca 27 am tag .. und das halte ich shcon für sehr unrealistisch ...
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19.12.2007 16:26 Uhr von Happa164
 
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Ausweiten: Ich bin ganz klar für die Ausweitung der Steuer, nicht nur auf das Gewerbe beschränkt, sondern auch für Privatleute. SO kann man die Staatskassen füllen. ;D ^^
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19.12.2007 17:18 Uhr von Bowhunter
 
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Naja also diese Steuer ist ja wohl das letzte, als wenn diese frauen nicht schon zu wenig geld hätten, das wird ihnen auch noch abgenommen....
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19.12.2007 19:23 Uhr von Mario1985
 
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@alle: nur mal so angemerkt. Im steuerrecht ist prostitution genau das gleiche wie ein Gewerbebetrieb, die tatbestandsmerkmale nach §15ESTG sind dabei deutlich erfüllt. Auf jeden Fall ist prostitution in Deutschland ein nachgehen der schwarzarbeit arbeitsrechtlich. Und somit finde ich es in ordnung dass auch solche leute steuern zahlen auf ihre einkünfte zahlen. zumal diese frauen aber auch männer, das freiwillig machen. In deutschland muss kein mensch so einer beschäftigung nachgehen nur des geldes wegen. Ich bin Steuerstudent und ich habe 300€ zum leben+miete(nicht größer als HartzIV-Niveau) und damit komme ich locker aus. Deswegen sollten die 345€HartzIV reichen deswegen muss keiner in deutschland einer solchen Beschäftigung nachgehen nur um bissel geld zu haben. Somit liegt die Freiwilligkeit vor und jeder der einen gewerbebetrieb eröffnet der muss steuern zahlen, streng genommen müssten prostituierte, solange sie keinen zuhälter haben für den sie arbeiten auch noch Umsatzsteuer zahlen. Sonst müssten die Zuhälter Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeitrag abführen wenn alles korrekt ablaufen sollte. Und das wäre dann insgesamt deutlich höher als diese 150€. Ein hoch an die Stadt Köln
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19.12.2007 21:57 Uhr von norris2008
 
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Scheiß Steuern! Was sind denn schon Millionen für Politiker? Nix! Reicht denen net!

Wann werden die Klosteuer, Fahrradwegsteuer, Fußgängerzonesteuer, Bushaltesteuer etc.mal eingeführt?
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20.12.2007 11:06 Uhr von vst
 
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pl4er: pl4er
die mädls die dir das für 30 euro machen sind entweder auf dem absteigenden ast oder sie machen es kurz und schmerzlos.
aber auch orgasmusfrei :-))

wenn es gut sein soll kostet es einiges mehr.
150 bis 200 die stunde, nach oben kaum grenzen.
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20.12.2007 17:20 Uhr von Killeralien
 
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Glückwunsch: an den Oberbürgermeister der Stadt Köln !!! der ist ja jetzt der Bestbezahlte ZUHÄLTER aus NRW denn was anderes ist das nicht,, es werden doch wohl nur die Frauen zahlen durfen aber nicht die Ausländischen Luden die ihen die Fresse einschlagen wenn nicht genug rum kommt um den dicken Benz zu Tanken, aber so war es schon immer! ausbeuten und keine rechte haben! oder bekommen die auch Hartz 4 wenn die nicht mehr Poppen können??
Du bist Deutschland.. scheiss drauf...
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20.12.2007 17:46 Uhr von Thrasher-Virus
 
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Staat als Zuhälter? glaube ich eher weniger...
Zuhälter wollen zwar auch Geld, aber falls der Kunde nicht zahlt, sorgt der Zuhälter (soweit ich weiß) für die... "Zahlungsmoral" des Kunden... Ich wette der Staat hält wie immer einfach nur die Hand auf...
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20.12.2007 22:17 Uhr von Trivialman
 
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Quittung: Wenn ich das richtig verstehe, müsste man diese Dienstleistung ja dann auch irgendwie von der Steuer abziehen können. Wobei es natürlich wichtig ist, sich das Bumsen auch mit einer Quittung bestätigen zu lassen. Mich würde interessieren, ob das Finanzamt den Beleg dann auch als Sonderausgabe anerkennt.
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21.12.2007 07:31 Uhr von siijii
 
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@Mario1985: Keiner muss sich prostituieren? Es gab aber schon mehrere Fälle, in denen arbeitslose Frauen an Bordellbesitzer vermittelt wurden und denen ansonsten Kürzungen drohten...

Siehe:
Hartz IV: Vermittlung ins Bordell:
http://projekte.free.de/...
Aachen: Hartz-IV-Empfängerin sollte im Rotlicht-Milieu Prostituierte anwerben ("persönlicher und körperlicher Einsatz geforder")
http://www.shortnews.de/...

In den Fällen mussten die Frauen teilweise Anwälte nehmen, um sich gegen Kürzungen zu wehren...

Und das wirklich alle Prostituierten freiwillig arbeiten, glaubst du doch wohl selber nicht...
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21.12.2007 08:33 Uhr von VincentGdG
 
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Früher waren sie billiger :-): In meiner Jugend habe ich meinen Kumpel öfters nach Bielefeld ins Knusperhaus gefahren. 50 DM kostete damals eine Nummer.
Es ist natürlich klar, dass man in einem Edelpuff 200 zahlt, denn da möchten einige Leute mitverdienen.
Ich finde diese Steuer völlig ok, denn die Damen/Herren zahlen ja sonst keine.
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21.12.2007 13:49 Uhr von 00nix
 
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@ Thrasher-Virus: und wenn nichts freiwillig ans Finanzamt abgegeben wird, so kommen schon die ersten Mahnungen / Bescheide. Und was danach kommt wäre evtl. Pfändung des Konto´s usw... das is schon wirklich mehr als nur die Hand aufmachen..
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24.12.2007 15:27 Uhr von Copykill*
 
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@Trasher Virus: Und wenn die Prostituierte nicht zahlt, dann kommt der Zuhälter des Staates in Form eines Mitarbeiters des
Finanzamtes.

Die Schläge des Zuhälters der Prostituierten verheilen, aber wehe wenn du mal im Würfegriff des Zuhälters der BRD steckst :-)
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26.12.2007 22:16 Uhr von rhrh
 
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name: heißt die echt so? sex-steuerß :D
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26.12.2007 22:16 Uhr von rhrh
 
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name: heißt die echt so? sex-steuerß :D
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26.12.2007 23:42 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Bekommen: die Damen des Horizontalen Gewerbes dann für ihre "Sonderleistung" auch irgendwelche Vorteile? Oder dürfen die nur blechen?
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27.12.2007 13:23 Uhr von Uli.H
 
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Bumspfennig: Grundsätlich geht das in Ordnung, denke ich. Ist doch ne Dienstleistung wie jede andere auch. Viele Frauen machen lieber das 20 Minuten als bei McDoof 8 Stunden hinterm Tresen zu stehen. Warum als nicht.
Aber: Aufgrund systematischer Demontage unseres Sozialgefüges und zunehmender Verarmung ganzer Gesellschaftsschichten werden immer mehr Frauen in die Prostitution getrieben. Das grenzt in vielen Fällen an Zwangsprostitution - jetzt mit dem Finanzamt als Zuhälter.

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