18.12.07 16:18 Uhr
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Mittweida: Hakenkreuz selbst eingeritzt? (Update)

Anfang November hatte eine 17-jährige Frau in Mittweida einer sechs Jahre alten Spätaussiedlerin geholfen, die von Männern bedrängt worden war (SN berichtete). Daraufhin wurde die Frau von den Männern misshandelt. Sie gab an, die Männer hätten ihr ein Hakenkreuz in die Hüfte geschnitten.

Ein gerichtsmedizinisches Gutachten, das der Staatsanwaltschaft Chemnitz heute vorliegt, stellt diese Aussage in Frage. Es wird vermutet, dass die Frau sich das Hakenkreuz selbst eingeritzt hat.

Die Frau will beim Tathergang Zeugen der Auseinandersetzung zwischen ihr und den angeblichen Tätern gesehen haben. Trotz mehrerer Zeugenaufrufe meldete sich aber bislang niemand bei der Polizei. Ein 19-jähriger Verdächtiger wurde mangels Beweisen wieder freigelassen.


WebReporter: shortine
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Hakenkreuz
Quelle: www.focus.de

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56 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2007 16:50 Uhr von Firefoxxxx
 
+16 | -61
 
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18.12.2007 17:06 Uhr von cle.ram
 
+21 | -18
 
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Hmm Worte wie "vermutlich" und "gehe aus einem rechtsmedizinischen Gutachten hervor" (dass nicht einsehbar ist) lassen mich ein wenig an dem Wahrheitsgehalt der Aussage zweifeln.

Also meiner Meinung nach kann es gut sein, dass da eine etwaige Formulierung wie "es kann vorerst nicht ausgeschlossen werden" überbewertet wurde. Das wäre nicht das erste Mal, dass Focus eine Information derart überspitzt darstellt, nur weil sich sowas gut verkauft.

Des weiteren kommt es (ohne Voreilige schlüsse zu ziehen) in Sachsen in letzter Zeit häufiger vor, dass Verfahren bzgl des rechtsextremen Spektrums heruntergespielt werden.

Somit wäre ich vorsichtig was den Wahrheitsgehalt dieser Meldung angeht.
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18.12.2007 17:16 Uhr von Alfadhir
 
+33 | -16
 
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das gab es doch schonmal in berlin: wo die öffentliche entrüstung natürlich mal wider groß war über die bösen rechten und natürlich keiner daran gedacht hat die geschichte zu überprüfen . wenn ich mal meine brieftasche verlier behaubte ich auch einfach ein skinhead hätte sie gefressen vieleicht komm ich dann ins fernsehen und sie wird mir ersetzt ^^
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18.12.2007 17:17 Uhr von cle.ram
 
+27 | -21
 
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dazu kommt, dass die Neonaziszene in Mittweida sehr stark ist, was auch erklärt weshalb es bisher keine Zeugenaussagen gab.

Es gibt nich viele Leute, die bereit sind vor Gericht auszusagen, wenn zu befürchten ist das ein Paar Tage später eine Gruppe Nazis vor der Haustür wartet.
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18.12.2007 17:35 Uhr von Malik2000
 
+19 | -34
 
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18.12.2007 17:43 Uhr von Leif491
 
+10 | -5
 
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Sebnitz in Mittweida: Ich kann vor lachen nicht.Da werden wohl viele Experten zurück rudern müssen.Wenn denn das die Wahrheit ist.Aber ich glaube schon,denn für das Geld meldet sich jemand und ich hatte eh meine Zweifel weil das Opfer angegeben hatte das zwei der Täter eine NSDAP Jacke anhatten und das würden nicht mal total bekloppte machen in einer Zeit wo gegen Sturm 34 in Mittweida ermittelt wird.Hoffentlich entschädigt jemand die Linken die nun völlig umsonst Anwohner bepöbelt haben
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18.12.2007 17:51 Uhr von cle.ram
 
+11 | -15
 
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@BilliWillis: Tut mir leid das ich dir da wiedersprechen muss.
Es handelt sich nicht um "Phantom-Nazis" oder "angebliche rechtsradikale Aktionen".
Ich bin selbst häufig im Osten unterwegs und habe dabei Hautnah erlebt, dass es sich vielerorts um Realität handelt.
So genannte "No-Go Areas" sind traurige Wahrheit geworden.

Gut das du nicht die Phrase "Systempresse" eingebaut hast - diese Formulierung würde mir sonst zu denken geben ;-)
(Habe sie nur allzu oft in dem entsprechendem Spektrum gehört)
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18.12.2007 17:57 Uhr von cle.ram
 
+5 | -6
 
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@ Leif491: Da brauch man sich nur ein CONSDAPLE sweatshirt kaufen und eine Jacke drüberziehen, die CO und LE verdeckt:
schon hast du die gewünschte Zeichenfolge.
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18.12.2007 18:01 Uhr von One of three
 
+10 | -7
 
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@ cle.ram: Und deshalb war es eine rechtsradikale Straftat? Nur weil Du behauptest das "No-Go Areas" Wirklichkeit sind?

Geht doch nichts über einen fetten Tunnelblick, nicht wahr?

Noch besser sind die Schwachmaten, die hier indirekt das Gutachten anzweifeln. ("Herunterspielen" usw)

Mal sehen, was am Ende herauskommt. Möglich ist scheinbar alles..
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18.12.2007 18:04 Uhr von cle.ram
 
+8 | -8
 
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Ich behaupte: Das es dort rechtsradikale Straftaten gibt.
Wenn du das anders siehst - OK.

Aber dann begründe das bitte auch!
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18.12.2007 18:10 Uhr von dihuha
 
+13 | -6
 
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Immer wieder! Ich zähle hier nur auf: Halle, Berlin, Guben, Sebnitz, Müggeln, und nun Mittweida. Ich bin das in diesen Land schon gewöhnt. Einfach lächerlich! Ich wußte es jedes Mal und hatte Recht. Wenn man keine Geister hat, erfindet man welche. Solche Begebenheiten nutzen genau Denen, die eigentlich an den Pranger gestellt werden sollen. Oder ist es nicht so? Wenn es gegen rechts geht, schwindet die Objektivität. Und die Rechten lachen. Etwas mehr Objektivität könnet in Deutschland nicht schaden.
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18.12.2007 18:13 Uhr von Alfadhir
 
+19 | -7
 
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"No-Go Areas": gib es aber ich wage mal zu behaubten mehr für deutsche als für ausländer . geh mal einer als deutscher nachts durch berlin-neuköln nur als beispiel und sowas gibt es fast in jeder größeren stadt wobei es eigentlich nichtmal nacht sein muss ^^
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18.12.2007 18:33 Uhr von *Flip*
 
+16 | -11
 
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Ich wage zu bezweifeln, dass jemand der: auf der Durchfahrt nach Tschechien oder Polen feststellt, dass es auch ein Ostdeutschland gibt, Aussagen über No-Go Areas im Osten und starker rechter Szene in Mittweida machen kann.

Es klingt für mich eher nach dem papageiartigen Nachplappern, was die Medien in Umlauf bringen.

Für mich reihen sich die Vorverurteilungen, die vornehmlich aus dem Westen kommen, in eine Litanei ein, die letztenendes zeigt, wie viel Neid und Missgunst bei den Westlern gegenüber den Osten herrscht. Es wird jede Chance genutzt, um den Osten medial in Misskredit zu bringen, um so seine Bereitwilligkeit für die Solidaritätszahlungen zu zeigen oder sein Freude, dass im Osten mehr in Infrastruktur und Industrie investiert wird. Das die Länder und Städte eben nicht so verschuldet sind, wie im Westen und eben die Städte im Osten nicht die verkorkste multikulturelle Vielfalt aufweisen, wie in westlichen Städten.

Adios


ps: Ich kann dem mittweidaer Bürgermeister nur beipflichten, die Wessis sollten sich an die eigene Nase fassen und vor der eigenen Haustüre kehren.
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18.12.2007 18:38 Uhr von RupertBieber
 
+10 | -16
 
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so läufts halt zuerst wird jemand bedroht, genötigt und verletzt...
dann aufgrund der ortsansässigen- und in Personenkenntnis agierenden Täterschaft wieder (bei evtl. Aussage) wieder bedroht und genötigt...

..niemand meldet sich....
..alle haben Angst vor weiterer Nötigung und Bedrohung...

...und dann hat sich das Opfer plötzlich alles nur eingebildet...
und die Pozilei tappt dabei natürlich aus Mangel an Beweisen im Dunkeln...

so läufts...

schöne neue Welt
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18.12.2007 18:38 Uhr von One of three
 
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@ cle.ram: Ich habe nirgendwo behauptet, das es keine rechtsextreme Straftaten geben würde. Die gibt es übrigends nicht nur "dort", sondern auch hier...

Jemandem, der sich Dinge aus anderen Kommentaren zusammenträumt brauche ich nichts zu erklären - ich wüsste auch nicht was ich zu "begründen" hätte.
Vielleicht erfindest Du die Begründung gleich selbst - so wie den Rest ....
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18.12.2007 18:39 Uhr von FrontFloater
 
+8 | -14
 
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@Flop: Na klar, der Westen vergeht geradezu vor Neid auf den heilen Osten.
Bei Euch ist die Welt halt noch in Ordnung, alles fein reinrassig, schuldenfrei und auch sonst einfach nur prima.
Wenn Du es genau wissen willst, sind wir eingentlich alle gerade dabei, unsere Schrankwand zu verladen, um dann über Weihnachten bei Euch einzuziehen, - aber Vorsicht: Wir bringen dann eine ganze Menge Multikulti mit!;-)
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18.12.2007 18:43 Uhr von *Flip*
 
+15 | -6
 
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@gojim - Mir ist ein Fall zur Weltmeisterschaft 06: in Deutschland in Erinnerung. Dort fiel ein besoffener Italiener auf die Zuggleise. Um die Arztrechnung nicht selber bezahlen zu müssen - gab er einfach an, von einer Gruppe rechtsradikaler Deutscher dahin gestoßen worden zu sein. Der Fall ging groß in den dt. Medien umher. Im Nachhinein stellte man aber den Schwindel fest.

Der Baustein "rechtsradikale Gruppe" oder "Gruppe Neonazis" lässt sich überall problemlos einbauen. Das perfide an der Sache ist, dass das die Menschen länderübergreifend wissen.

Adios
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18.12.2007 18:54 Uhr von tertius
 
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[edit; Steph17]: Beamten des Staatsschutzes gelang es, das kleine Mädchen ausfindig zu machen, das die Täter zunächst angegriffen hatten. Das Kind habe die Aussage der 17-Jährigen bestätigt.

Die 17-Jährige war nach bisherigen Ermittlungen zuvor einem sechsjährigen Mädchen zu Hilfe geeilt, das von den Neonazis umhergeschubst wurde. Die Zeugensuche war danach erfolglos verlaufen. Auch das von dem Mädchen genannte Kind habe nicht gefunden werden können, teilten die Ermittler jetzt mit. Ende November hatte die Polizei noch angegeben, dass eine Sechsjährige den von der 17-Jährigen geschilderten Tatverlauf bestätigt habe.

Wenn die Polizei selbst lügt und der Öffentlichkeit die Taschen voll haut, fragt man sich auch was diese ganze Propaganda soll. Bei 18,6% Ausländeranteil in Deutschland bei jeder Körperverletzung von rassistischen Hintergründen labern und überall böse Nazis oder böse Linke sehen dient doch auch nur der Beeinflussung der öffentlichen Meinung zur Zustimmung in Richtung Polizei- und Überwachungsstaat.

Ist es dann vollbracht, kommen die selbsternannten Demokratieretter und hauen allen auf die Birne, die es sich noch wagen nicht systemkonform zu denken.
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18.12.2007 18:55 Uhr von *Flip*
 
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@FrontFlop: Wir würden euch auf jedenfalls besser aufnehmen als die Westdeutschen seinerzeit die Flüchtlinge aus Ostpreußen und Schlesien - da waren es nur die Russen -

Auf der anderen Seite können die Ostdeutschen auf eine zweite Welle von westdeutschen Finanzhaien gut gerne verzichten, die ostdeutsche Industrie habe die schon in den 90ern für einen Apfel und einem Ei in Grund und Boden gestampft bzw. in die eigene Unternehmen eingebaut. So einfach schaft man sich ungeliebte Konkurrenz vom Hals.

Aber ich gehe davon aus, dass die Ossis gelernt haben und den "westdeutschen Finanzeliten" nicht nochmal auf den Leim gehen.

Adios
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18.12.2007 19:11 Uhr von dihuha
 
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Hakenkreuz: Als die Nachricht sich damals verbreitete, dachte ich sofort an Halle, Guben, Berlin Sebnitz, Müggeln usw. Nun bewahrheitet sich mein Verdacht. Im heutigen Deutschland fehlt es einfach an Objektivität. Und die Nazis sind schnell aus der Schublade geholt. Die einzigen die davon Nutzen ziehen, sind jene die beschuldigt werden. Denn was werden die meisten Einwohner jener Städte nach solchen Science Fiction denken?
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18.12.2007 19:13 Uhr von Malik2000
 
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18.12.2007 19:15 Uhr von dihuha
 
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Glaube nicht das hier jemand geschickt werden muß. Laß einfach die Tatsachen sprechen! Alles andere ist Rauch und Schall!
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18.12.2007 19:31 Uhr von dihuha
 
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Tertius: Hallo Tertius, Du betitelst die Polizei als SS. Damit outet Du dich als geistiger Tiefflieger oder Ignorant. Damit ist alles gesagt!
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18.12.2007 19:37 Uhr von tertius
 
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Mein Kommentar vom 24.11.2007: Polizei steckt mit Nazis unter einer Decke
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24.11.2007 19:51 Uhr von tertius
oder da stimmt was nicht in der angebotenen Version. Bei der genauen Personenbeschreibung ist es für willige Beamte des Staatsschutzes in Zusammenarbeit mit der Polizei innerhalb 24h erledigt und sind die Personalien festgestellt. Neonazis sind komplett erfasst und so viele mit eintätowierter Pennerträne und zusätzlich noch anderen sichtbaren Tätowierungen wird es da nicht geben.
Seltsam auch das Verhalten der 17Jährigen. Mutige Zivilcourage und heroisches Verhalten bei ihrem Eintreten für das kleine Mädchen, auf der anderen Seite trotz "grausiger Verunstaltung und schwerer Körperverletzung" keine sofortige Benachrichtigung der Strafverfolgungsorgane und damit Behinderung der Aufklärung eines angeblichen Verbrechens.

Die Eierköpfe auf den Phantombildern sehen auch aus wie eineiige Zwillinge. Das könnten Brüder sein. Warum findet man die nicht????????????????????????????????????

http://www.n-tv.de/
http://www.tagesspiegel.de/

SS ist die Abkürzung für Staatsschutz, das ist die Lügenbande die die Öffentlichkeit belogen hat.
Mag sein ,das ich ein geistiger Tiefflieger bin, aber ich kann noch denken, Zusammenhänge erkennen und lasse mich nicht von den Massenmedien verblöden.
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18.12.2007 19:44 Uhr von dihuha
 
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Tertius: Wenn Du dich nicht von Massenmedien benebeln läßt, was suchst Du dann hier? Übrigens, wo ist die Geschädigte? Wo ist das kleine Mädchen? Und richtig: Wo sind die Zeugen? Aber die kann es nicht geben. Weil die Tat nie geschehen ist. Das ist Tatsache! Ein was kannst Du glauben, wenn hier im "armen" Osten irgend jemand auch nur eine Kleinigkeit gesehen hat, bestimmt hätte er versucht an den 5000 aushelobten Teuros etwas ab zubeissen. Nimm es wie es ist, siehe Sebnitz etc. Wunschdenken ist keine Realität. Aber diese Denkweise kenne ich noch gut genug aus der DDR. Da gab es was nicht geben darf eben nicht. Unisono!

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