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Suizid auf der Parkbank: Ex-Spitzel der DDR erschoss sich

Der ehemalige DDR-Spitzel Karlheinz Schädlich (76), der als "IM Schäfer" zum Beispiel den Schriftsteller und Nobelpreisträger Günter Grass ausgeforscht hatte, ist auf einer Berliner Parkbank durch eigene Hand aus dem Leben geschieden.

Polizeibeamte fanden den Toten am Sonntagabend im Bezirk Prenzlauer Berg. Der Todesschuss erfolgte nur wenige Zeit zuvor mit einem Revolver.

Gäste eines naheliegenden Imbiss-Standes hatten die Gesetzeshüter alarmiert. Sie sahen den alten Mann bewaffnet, der drohte, sich erschießen zu wollen.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Spitze, DDR, Suizid, Spitzel, Parkbank
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2007 16:26 Uhr von ernibert
 
+8 | -0
 
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da hatt ihn das schlechte gewissen eingeholt....oder er war ein einsamer alter mann
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18.12.2007 16:29 Uhr von pippin
 
+5 | -2
 
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Ähem Zum Inhalt der News selber: Also rein menschlich betrachtet und ungeachtet seiner Vergangenheit finde ich es immer erschütternd, wenn sich jemand selber das Leben nimmt.

Zur Aufmachung der News:
Hat der Todesschuss oder der Revolver noch Lebenszeichen von sich gegeben???

Die Ausdrucksweise ist eh etwas "ungewöhnlich".
Seit wann sagt man denn "ausgeforscht" anstelle von "bespitzeln"?

Und "naheliegenden Imbiss" ist von der Bedeutung her auch falsch. Es muss "nahegelegenen Imbiss" heißen.

Der letzte Halbsatz rundet das "ungute" Deutsch noch ab:
"der sichtbar bewaffnet gedroht hatte, sich zu erschießen".
Hä??

Hier haben wir mal wieder ein tolles Beispiel für schlafende Autoren und Newschecker!
Gute Nacht auch.
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18.12.2007 17:56 Uhr von normalo78
 
+1 | -0
 
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@pippin Ich habe den Eindruck, daß heute alle Checker schlafen. So viele Fehler in so wenigen News kommen mir selten unter....

Zur News: Ich kann da nicht einfach so rumspekulieren. Wer weiß schon, was ihn trieb.

Gruß
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18.12.2007 18:05 Uhr von Airstream
 
+3 | -2
 
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Vermutlich ist er so ausgegrenzt (Inzischen weiss bestimmt sein Umfeld wer er wirklich war) das er keinen Ausweg sah. Mitleid? Nicht wirklich!
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18.12.2007 18:14 Uhr von moranet
 
+2 | -1
 
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Ausgeforscht !!! ausgeforscht sagt man im Ösi-Land !!!

Späte Einsicht des Herrn, hätte ihm ruhig früher einfallen können, möchte nicht wissen wie viele Menschen er ins Unglück oder selbst in den Tod getrieben hat
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18.12.2007 18:30 Uhr von snm
 
+1 | -0
 
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Naja: so wie das in der ´News klingt war der Mann scheinbar Opfer wie Täter der DDR. Zumindest konnte er sich, bis jetzt, schwer entscheiden was er will.
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18.12.2007 18:46 Uhr von RupertBieber
 
+1 | -0
 
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ich hab das Gefühl irgendjemand wollte, dass er sterben muss....ob aus eigener Hand oder aus fremder...

sehr mysteriös...
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18.12.2007 21:20 Uhr von tertius
 
+2 | -0
 
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Ex-Spitzel und Aufklärer: Der Mann hat auch einige interessante Bücher geschrieben über die Briten die Adolf zum Krieg gegen Russland ermuntert haben.

# Schädlich, Karlheinz: „Die Anglo-German Fellowship und andere pronazistische Organisationen in Großbritannien.“
# Schädlich, Karlheinz (1969): „"Appeaser" in Aktion. Hitlers britische Freunde in der Anglo-German Fellowship“, Jahrbuch für Geschichte 3, 197 - 234.
Karlheinz Schädlich, geboren 1931 in Reichenbach/Vogtland, lebt in Berlin. Er ist Historiker und hat zahlreiche Arbeiten zu seinem Spezialgebiet der englischen Geschichte publiziert. Bis 1991 war Schädlich Historiker an der Akademie der Wissenschaften der DDR.
http://de.wikipedia.org/...

Die Organisation

In dieser Organisation waren diejenigen britischen Industriellen, Bankiers und höchsten Beamten vertreten, die ein Bündnis mit Deutschland förderten und - off the record - die führenden Vertreter der deutschen Nazi-Diktatur zu einem Krieg gegen die stalinistische Sowjetunion ermunterten. So schrieb das Mitglied der Fellowship, der Beherrscher des englischen Kohlebergbaus Lord Londonderry am 25. Februar 1936 an Hermann Göring:

Großbritannien müsse gemeinsam mit Deutschland dem Bolschewismus entgegentreten, denn diese Lehre werde, „wenn sie Erfolg hat, eine weltweite Katastrophe von einem Ausmaß herbeiführen […] das sich keiner vorstellen kann“[1]

Die Fellowship führte eine massive prodeutsche Propaganda in Großbritannien. Jahrelang lud man hohe SA- und HJ-Führer, Diplomaten, Minister und Kommunalpolitiker in Londoner Clubs und auf Landsitzen ein. Unter den Gästen und Rednern befanden sich Außenminister Ribbentrop, Generalfeldmarschall von Blomberg, der nationalsozialistische Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten, Himmlers Adjutant Hajo Freiherr von Hadeln und der Herzog Carl Eduard (Sachsen-Coburg und Gotha). Zu den Reichsparteitagen der NSDAP in Nürnberg fuhr regelmäßig eine starke Abordnung der Fellowship. Insgesamt 50 Mitglieder beider Häuser des Parlaments hatten sich der Fellowship angeschlossen. Lord Londonderry [2] besuchte 3-4 mal im Jahr Hitler und Göring. Enge Beziehungen bestanden zur Cliveden-Clique.
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19.12.2007 12:26 Uhr von Michi1177
 
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Salute! Ja, der Kalle Schädlich... Nu isser hin! Tschüß!

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