17.12.07 21:33 Uhr
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PIN droht noch in dieser Woche Insolvenz

Die Verhandlungen zwischen dem Springer-Verlag und PIN-Chef Günter Thiel liefen seit Freitag und wurden am heutigen Montag ergebnislos abgebrochen.

Neben etwa 60 Millionen Euro aus dem Thiel'schen Privatvermögen wurde dem Springer-Verlag eine Schuldenübernahme für 200 Millionen Euro und eine Gewinnbeteiligung nach Erreichen schwarzer Zahlen angeboten. Der Springer-Verlag lehnte dieses Angebot jedoch ab.

Sollte es nicht gelingen, eine Einigung oder einen Investor zu finden, droht der PIN noch in dieser Woche die Insolvenz.


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WebReporter: black_soul
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Woche, Insolvenz, PIN
Quelle: www.focus.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2007 21:18 Uhr von black_soul
 
+0 | -0
 
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Ein schönes Weihnachtsgeschenk für die rund 9000 Mitarbeiter der PIN.

Gilt der Mindestlohn auch für die ehem. PIN MA, die nicht von der Post übernommen wurden und dann arbeitslos sind?
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17.12.2007 21:44 Uhr von d_m75
 
+18 | -0
 
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noch nicht 1 Cent: Mindestlohn bezahlt aber schon Insolvenz anmelden. ja ja ... der Mindeslohn ist schuld...
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17.12.2007 21:58 Uhr von Smiling-Cobra
 
+5 | -0
 
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War doch klar: das ist doch Mache! Ein Hoch auf Springer und Konsorten.
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17.12.2007 21:59 Uhr von wolfle51
 
+14 | -0
 
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Das schadet gar nichts. Ich selbst bin auch erst vor kurzem von PIN entlassen worden, zusammen mit 10 anderen Kollegen. Wir waren einfach zu teuer.

Diese rüden Methoden fallen aber letztendlich auf PIN zurück. So kann es keine zufriedenen Mitarbeiter geben, das verhindert dann auch zufriedene Kunden und dies wiederum verhindert schwarze Zahlen.

Ich bin auch nicht vom gelben Riesen übernommen werden, sondern ganz einfach arbeitslos geworden. Da helfen auch Millionen nicht, wenn man so mit seinen Mitarbeitern umgeht. Nur Billiglöhner bringen kein zufriedenstellendes Ergebnis, sei es, weil sie fachlich nicht so weit sind oder weil sie nur deswegen einen Billiglohn akzeptieren, weil sie sonst nirgends unterkommen. In dieser Hinsicht habe ich in meinen 13 Monaten Citypost/PIN einiges kennen gelernt.
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17.12.2007 22:00 Uhr von SchnuckiBerlin
 
+3 | -0
 
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PIN Mail AG Berlin: Laut des BR der PIN Mail AG in Berlin hat das Konzept bei dieser Tochter funktioniert und Lohnerhöhungen wären möglich gewesen. Leider geht gehen wohl auch diese 1000 Arbeitsplätze bei der Insolvenz der PIN Group verloren...
http://www.maerkischeallgemeine.de/...
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17.12.2007 22:22 Uhr von Mazzi
 
+8 | -2
 
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black_soul: "Gilt der Mindestlohn auch für die ehem. PIN MA, die nicht von der Post übernommen wurden und dann arbeitslos sind"

jein.

denn es ist ja der h4 satz den sie bekommen bei pin.
pin hungerlohn + h4 aufstockung=selbe lohn wie arbeitslos.

pin braucht keiner.
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17.12.2007 22:31 Uhr von black_soul
 
+3 | -1
 
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@Mazzi: ich frage mich nur, warum sich die 9000 MA für den von Dir genannten Lohn überhaupt aus dem Bett bewegt haben...??
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17.12.2007 22:34 Uhr von Frezz
 
+4 | -1
 
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@black_soul: da ihnen sonst vermutlcih hartz4 gekürzt worden wäre...
arbeitnehmer bzw. arbeitslose sind nicht in der position irgendwas abschlagen zu dürfen...
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17.12.2007 22:36 Uhr von Mazzi
 
+2 | -1
 
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black_soul: genau deswegen
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17.12.2007 22:41 Uhr von Blackman1986
 
+6 | -2
 
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Naja nebenbei woanders Bewerben wäre eine möglichkeit gewesen. So haben sie wenigstens nicht Monatelang zuhause rum gesessen, macht sich in jeder Bewerbung gut als wenn man schreiben muss: 2 Jahre Hartz4
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17.12.2007 22:50 Uhr von black_soul
 
+4 | -4
 
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@Mazzi, @Frezz: warum haben die 9000 Leute dann nicht die besser bezahlten Jobs bei der Post angenommen?
Weil die Post selber auswählt. Und wo geht ein zusteller hin, der bei der Post rausgeflogen ist?

@Blackman1986
gebe Dir Recht. Ein Job, egal wie mies bezahlt, macht sich immer noch besser im Lebenslauf wie 2 Jahre Hartz4

PS: Ich gehe für mein Geld lieber arbeiten...
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17.12.2007 23:09 Uhr von E-Woman
 
+9 | -0
 
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besser ALGII: als Hungerlohn von PIN. Ich finde es ekelhaft, wenn Unternehmer, nur weil sie den Hals nicht voll bekommen, ihre Mitarbeiter ausbeuten. Aber es wird sich rächen - irgendwann.
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17.12.2007 23:58 Uhr von Jimyp
 
+6 | -0
 
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PIN wer braucht die schon. Die Post bietet besseren und schnelleren Service für kaum mehr Geld und zahlt dafür seinen Angestellten einen angemessenen Lohn.
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18.12.2007 00:33 Uhr von SchnuckiBerlin
 
+1 | -7
 
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@Jimyp: Die privaten Briefdienstleister erhalten nur eine Lizenz zur Briefbeförderung wenn sie einen Mehrwert im Vergleich zum Angebot der Post bieten. Die privaten Dienstleister sind auch an diese Lizenzen gebunden. Die Privaten müssen den Brief am nächsten Tag zustellen, die Post macht es, wenn sie Lust dazu hat! Niemand achtet drauf, wie lange die Post zur Zustellung eines Briefs benötigt, denn sie unterliegt keiner Lizenzbestimmung. Und angemessener Lohn...klar...angemessen wenn man bedenkt, dass die Post mit Druck auf die Verdi einen Tarifvertrag nach eigenen Wünschen erstellt und somit Preise und Lohnniveau der Privaten noch unterbieten kann. Und durch diesen Tarifvertrag braucht sich die Post auch nicht um die Höhe des Mindestlohns kümmern. Ich bin gespannt wie lange der aufgeblähte Behördenkopf der Post sich finanzieren kann, wenn es keine Steuergeschenkebonbons von Vater Staat mehr geben sollte. Also mich machen 9000 Arbeitslose mehr nicht glücklich...
Ich zahle Arbeitslosenversicherung und Steuern....also Zahle ich Anteilig für die 9000 Arbeitslosen und für die Subventionen zur Erhaltung des Postmonopols...
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18.12.2007 00:56 Uhr von Mazzi
 
+5 | -0
 
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SchnuckiBerlin: begreifst du und deinesgleichen eigentlich nix?

"Ich zahle Arbeitslosenversicherung und Steuern....also Zahle ich Anteilig für die 9000 Arbeitslosen und für die Subventionen zur Erhaltung des Postmonopols.."

das hast du die ganze zeit auch.
PIN HAT UNTER H4 niveau bezahlt und somit wurde das gehalt jedes pin mitarbeiters durch h4 aufgestockt und deine ach so vielen steuermillionen die du ja zahlst wurden dafür verplempert.

also wo ist der unetrschied jetzt?

das postmonopol fällt zum 1.1.2008. somit haben alle die gleiche chance im wettbewerb. deine argumente mit mehrwert und co zählen also auch nicht.

noch mehr so sinnvolle kommentare über sklavenhaltung ala pin in deutschland?
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18.12.2007 00:56 Uhr von Das allsehende Auge
 
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"Die Mindestlohnlüge" o. "Wie wir verarscht werden: Schreib ich dazu nur

"Die Mindestlohnlüge" oder "Wie wir verarscht werden"
http://www.unitedpage.de/...

Auf Deutschland-Wette - wo sonst.
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18.12.2007 01:06 Uhr von El_kritiko
 
+6 | -0
 
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Soll PIN ruhig bankrott gehen! Wenn ein Unternehmen nur existieren kann indem es dessen Mitarbeitern miese Löhne bezahlt (welche noch vom Staat subventioniert werden müssen!), dann ist dessen Existenz von vorne herein irrelevant.
Da könnte ja genauso gut irgendeine andere Firma ankommen und sagen das sie einen Mangel an Sklaven hat und wenn die Regierung die Sklavenhaltung abschaffen würde, diese Firma pleite gehen würde. Scheiss Ausbeuterei!

Wir leben in keiner Demokratie sondern in einer Lobbykratie, in welcher die grösste Lobby sagt wo es lang geht. Die Gier greift hemmungslos um sich, aber wenn die Regierung & die Wirtschaft nicht aufpassen, werden bald Zustände wie in Frankreich vorherrschen (brennende Vororte) !
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18.12.2007 01:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@SchnuckiBerlin Du hast vergessen zu erwähnen, dass PIN gar nicht in der Lage ist ihre Briefe zuzustellen - sie benötigen dazu die normale Post (!!!).

Dank deren miserablen Flächendeckung werden mir Briefe die über PIN versendet wurden vom normalen Post-Briefträger zugestellt (Stuttgart).
Da darfst du jetzt aber staunen. Das ist doch ein Witz auf Rädchen.
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18.12.2007 08:40 Uhr von Lucky Strike
 
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und? früher hat man gefeiert: wenn sklaventreiber weg waren.
von daher who cares?
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18.12.2007 08:43 Uhr von Fraggle16
 
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Und der Springer Verlag lässt diese Firma lieber den Bach runter gehen, als mehr für die Gehälter zu zahlen... so sieht es doch aus!
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18.12.2007 08:55 Uhr von webfliege
 
+3 | -0
 
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Ich hoffe dies ist erst der Anfang wir müssen endlich aufwachen!
Wann merkt der Deutsche endlich, dass er von der sogenannten Elite (Manager, Aktionäre usw.)
ausgebeutet wird.
In England funktioniert der Mindestlohn auch!
Wacht endlich auf und wehrt Euch gegen Ausbeutung.
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18.12.2007 10:19 Uhr von Mi-Ka
 
+1 | -0
 
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Man sollte nicht vergessen, dass diese Sklaventreiber mit den, man wagt es gar nicht so zu nennen, Löhnen, die sie bislang gezahlt haben, weit in den roten Zahlen operiert haben und es auch wahrscheinlich gewesen wären, dass man diesen Versuch abbricht.

Mir scheint es eher so, dass man diese Debatte ausgenutzt hat, um sich von einem Verlustgeschäft zu trennen, ohne sein eigenes Versagen zugeben zu müssen und den schwarzen Peter den ah so bösen "DDR-imitierenden" Staat zuschieben wollte.

Noch vor einem Jahr hat die BILD gegen Hungerlöhne gewettert.

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