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Graz: Mädchen verlor wegen Erbkrankheit eine Gesichtshälfte - Rekonstruktion erfolgreich

Einem achtjährigen Mädchen, das an Neurofibromatose leidet, wurde in einer mehrstündigen Operation eine Geschwulst aus dem Gesicht entfernt. Im 19. Jahrhundert bezeichnete man an dieser Krankheit Leidende noch als "Elefantenmenschen", da die Gesichtszüge meist extrem entstellt sind.

Die Geschwulst bildete sich vor allem an den Nervensträngen des Gesichtes. Neben der linken Gesichtshälfte wurde dem Mädchen auch das schwer in Mitleidenschaft gezogene linke Auge entfernt. Parallel dazu remodellierte das Chirurgenteam neue Gesichtszüge und setzte ein künstliches Auge ein.

Das Mädchen, das aus Polen stammt, wurde in seiner Heimat bereits achtmal operiert. Neurofibromatose ist eine Erbkrankheit, die nicht heilbar ist. Auftretende Wucherungen müssen immer wieder operativ entfernt werden.


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WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mädchen, Gesicht, Graz, Erbkrankheit
Quelle: www.oe24.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2007 16:33 Uhr von wayyyne
 
+12 | -2
 
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ach man: so ne scheisse.

ich wünsch dem kind alles gute...
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17.12.2007 16:34 Uhr von zicke04
 
+5 | -2
 
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die kleine tut mir leid, und zwar nicht nur einmal...die Menschen sind bis an ihr Lebensende entstellt...und von Schmerzen geplagt...wäre mal an der Zeit, dass unsere Gelder endlich mal in *sinnvolle* Entwicklungen gesteckt werden..und nicht in Dinge und Forschungen, die wir eh schon wissen
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17.12.2007 17:37 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+3 | -2
 
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Oh mein Gott: Das ist vielleicht ein Leben, wenn man alle paar Jahre oder sogar Monate(?) unters Messer muss.
Menschen, die mit sowas leben gelernt haben, und auch ein für ihre Verhältnisse gutes Leben führen, bewundere ich zutiefst.
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17.12.2007 22:53 Uhr von chrirogater
 
+2 | -3
 
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Die Chirurgen: verdienen unglaublich großes Respekt, wenn man sich die vorher/nachher Aufnahme in der Quelle anguckt ... nicht wiederzuerkennen.
Mich interessiert, ob man mit diesem künstlichen Auge sehen kann...
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17.12.2007 23:26 Uhr von HammyGirl
 
+2 | -0
 
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Ich wünsche: dem Mädchen alles Gute für ihre Zukunft.Sie hatte mit der Geschwulst im Gesicht sicher kein leichtes Leben gehabt.
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18.12.2007 09:57 Uhr von toffen
 
+1 | -0
 
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@chrirogater: nein, soweit ist die Medizin leider noch nicht. Das Einsetzen von Glasaugen ist bis dato nur ein "Schönheitseingriff".
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18.12.2007 11:56 Uhr von Legendary
 
+2 | -0
 
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Ich denke: man hätte ihr kein schöneres Weihnachtsgeschenk machen können.Alles gute.
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18.12.2007 14:55 Uhr von KingPR
 
+1 | -1
 
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Computerchip: Es gibt einen Computerchip, den kann man anstelle eines Auges einsetzten, wenn man es verloren hat.

Allerdings ist er nicht besonders toll, weil er nur 64 Pixel hat.
=> Die Nervenbahnen des Auges müssen dazu allerdings noch intakt sein.

Aber an der Weiterentwickelung wird gearbeitet.
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18.12.2007 15:25 Uhr von Millionphoenix
 
+1 | -0
 
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@zicke04: überflüssig... nur dank "unseren Geldern" ist es möglich das solch schreckliche Krankheiten behandelt werden können. Frei nach: Forschung ist die beste Medizin.
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18.12.2007 16:19 Uhr von ernibert
 
+1 | -0
 
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wenn man sowas sieht,werden die eigenen probleme ein ganzes stück kleiner.ich wünsch der lütten alles gute!
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19.12.2007 22:59 Uhr von Hier kommt die M...
 
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das heisst: also, dass auch diese Operation nur vorübergehend eine Linderung des Leidens ist..schlimm. Armes Kind :(

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