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Klimawandel: In Kanada verhungern die Eisbären

In der kanadischen Stadt Churchill sind die Eisbären ein wichtiger Touristenmagnet. Deshalb nennt sich die Stadt auch die Eisbären-Hauptstadt der Welt. Aber das könnte sich bald ändern, denn die Bestände schrumpfen. Bären-Expertin Bonnie Chartier sagte: "Viele Jahre lang gab es hier 1600 bis 2200 unserer Eisbären."

Jetzt seien es nur zirka 965 Bären, meinte Chartier weiter. Zurückzuführen wäre das auf den Klimawandel. Die Eisbären gehen alljährlich auf die Jagd, sobald die Bucht zufriert. Sie warten dann vor allem auf Robben, die zum Atmen auftauchen. Den Rest des Jahres leben die Tiere von ihren Fettreserven.

Mittlerweile friert die Bucht später zu und das Eis schmilzt früher als sonst. So fehlen den Bären drei Wochen Jagdzeit. Manche Anwohner widersprechen dem und sagen, sie würden sehr viele Bären täglich sehen. Der Biologe Brad Josephs erklärte jedoch, dass die Bären hungern und auf der Suche nach Fressbarem so nahe an die Stadt kommen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kanada, Klima, Klimawandel, Eisbär
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2007 15:57 Uhr von Bibip
 
+4 | -3
 
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Aber nicht wegen der Klimaerwärmung sondern weil der Mensch ihnen den Lebensraum wegnimmt.
Dazu kommt, dass die Eisbärenpopulation sich drastisch erhöht hatte.
Die Lemminge töten sich selbst, die Eisbären verhungern.
Außerdem tötet der Mensch die Nahrung der Eisbären: Robben. In Massen werden die abgeschlachtet. Das Fleisch verwest, vergammelt, sinkt ab ins Meer. Hauptsache wir haben Schuhe und Handtaschen aus Seehundfell.
Bibip
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17.12.2007 16:21 Uhr von coelian
 
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@Bibip: Bis auf die Lemminge 100% word!

Die wurden nur damals von Disney-Mitarbeitern die Klippe runtergeworfen und seit dem glaubt das jeder
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17.12.2007 16:40 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -4
 
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Super! Danke! Tatsächlich mal zwei informierte Poster über mir! ;-)

Meist liest man ja nur die üblichen kolportierten Schwachheiten...
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17.12.2007 16:52 Uhr von Enny
 
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Klimawandel: Aha, der sogenannte Klimawandel ist also daran Schuld.
Wenn die Bären hunger haben dann fressen sie entweder Beeren oder gehen zu den Menschen.
Von einer zugefrorenen Bucht sind die Eisbären nicht abhängig. Ist also Quatsch sowas zu behaupten.
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17.12.2007 16:56 Uhr von Bibip
 
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Hallo coelian: ich hatte die Info, dass Lemminge bei Überpopulation auf der Wanderschaft einen Großteil der Gruppe verlieren.
Daher auch der Name für Herdentrieb: wie die Lemminge
Bibip
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17.12.2007 17:14 Uhr von Blackman1986
 
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@Enny: Genau, Bären fressen Beeren. Aber nur weil nichts anderes da ist. Das wäre wie wenn du jeden Tag eine Packung Salzstangen bekommst.
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17.12.2007 17:26 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
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Ich könnte mich kugeln vor Lachen... :-): Statt sich einmal bei Biologen schlau zu machen, unterstreichen hier wohl einige ihre Unwissenheit über das Eisbärensterben sogar mit Minuspunkten. Die Eisbären haben in der Vergangenheit schon ganz andere Klimazyklen überlebt. Da gab es aber noch nicht so eine irrsinnige Massenvernichtung ihrer Lebensgrundlage Robben...

Oder galt das Minuspunkten jetzt etwa den Lemmingen? *lol*
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18.12.2007 00:07 Uhr von Hardthof
 
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Mir scheint auch, daß hier einige sich einen Spaß machen, Artikel unangebracht zu bewerten. Trolle gibts halt überall.

Ja, das mit den Lemmingen ist ein Gerücht, aber ich mag die nichtlustig dot de-Lemminge trotzdem. :o)

Faszinierend, daß in dem Bericht kein CO2 erwähnt wird. Hat sich die Klimalüge endlich rumgesprochen? Ich hatte eigentlich erwartet, daß WWF, Greenpeace und der Heuchler-Verband IPCC wieder jedem von uns ein schlechtes Gewissen einreden will.
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18.12.2007 14:05 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@Hardthof: -- "Ja, das mit den Lemmingen ist ein Gerücht, aber ich mag die nichtlustig..."

Noch ein Fan! :-)

Ich bin froh, daß Joscha Sauer wieder aktiv ist! Tja... :-)
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19.12.2007 10:32 Uhr von Legendary
 
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tatsache ist doch das solche Verbände: die Tiere höher ansetzen als die Menscheit.Man errinere sich das vor Jahren alle gefeiert haben wegen den Stromerzeugenden Windmühlen.Endlcih eine saubere Art Ernergie zu gewinnen.Hat nichtz lange gedauert das hies es dann wieder, von den üblichen Verdächtigen, Die Dinger müssen weg weil die ja den Lebensraum von Vogel A,B,und C vernichten.
Was denekn die sich denn eigentlich.? Sicher ist der Tierschutz wichtig und auch der Umweltschutz darf nicht vergessen werden.Aber in der heutigen Zeit, einer Zeit in der unsere natürlichen Rescourcen immer weiter abnehmen, stufe ich diese Art der Energiegewinnung höher ein als ein Brutplatz für Federviech das sich dann sogar noch an unseren Ernten vergreift.
Jüngstes Beispiel ist doch das gezeiten Krfatwerk von Eon.(Kennen viele bestimmt aus dem Werbeclip) ich finde die Idee sehr gut.Aber nein schon jetzt gibt es aus diesen Lobbys Wiederstand weils ja den Lebensraum der nicht-sushi-geigeten -Schammlippen-Barsche zerstört.
Was mich nervt ist ja dann das auch meistens mit Tieren argumentiert wird die man eh nur als Fachkraft auf diesem Gebiet kennt.Ich bin jetzt auch nicht dafür das Deplfine abgeschlachtet werden, oder Robbenbabys getötet.Aber der Mensch muss Vorrang haben.Er muss die Kontrolle haben ansonsten gibt es keinen Vortschritt.Und stillstand bedeutet meist Tod.

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