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"Gefühlte Inflation" steigt an: Verbraucher kaufen weniger ein

Laut dem Magazin "Focus" werden die mit 3,1 Prozent errechneten Preissteigerungen vom Verbraucher wesentlich intensiver wahrgenommen. Die subjektive wahrgenommene Inflation, die die Verbraucher fühlten, lag bei 8,6 Prozent im November, im Gegensatz zum Juni mit nur vier Prozent.

Damit stieg der gefühlte Wert auf über das Doppelte. Ermittelt wurden die Zahlen vom Forschungszentrum für Wirtschaftsstatistik der Universität Freiburg/Schweiz (FfW). Der "Focus" hatte den Auftrag dazu erteilt.

Hans Werner Brachinger, Statistikprofessor des Forschungszentrums teilte "Focus" gegenüber mit: "Ein solcher Preisanstieg in so kurzer Zeit ist dramatisch." Dass sich das Kaufverhalten dabei verringere, verwundere nicht: "Die Leute fühlen sich an die Zeit der Euroumstellung erinnert."


WebReporter: e-woman
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kauf, Verbraucher, Verbrauch, Inflation, Gefühl
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2007 17:33 Uhr von ArrowTiger
 
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Wieso eigentlich "gefühlte"? Die Inflation ist schon ganz "echt". Und auch nicht so niedrig, wie offiziell behauptet. Zumindest wenn die Berechnung stimmt, die ich kürzlich las, liegen wir derzeit bei über 6%...
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17.12.2007 19:28 Uhr von jsbach
 
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Konsum in 2008 steigt: an und die Inflationsrate steigt unisono. Seit 1994 die bis lang höchte Steigerung der I-Rate. Persönlich glaube ich nicht, dass die Konjunktur weiterhin ungebremst steigt.
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18.12.2007 11:17 Uhr von Borgir
 
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gefühlt?? diese inflation ist real.....man sieht es jeden monat im geldbeutel...und dass der konsum steigt heißt nur, dass viele leute über ihre verhältnisse leben
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19.12.2007 09:33 Uhr von Heinrich1871
 
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Inflationsrate ist Frage des Warenkorbes: Die offiziell genannten Inflationsraten werden aus einem Warenkorb errechnet, der u.a. auch Auto, Haus, etc. berücksichtigt. Da man aber nicht jeden Monat ein Haus kauft (baut), halte ich die Berechnungen für realistischer, die sich auf den tatsächlichen Warenkauf der Haushalte, Single, Familie, Rentner etc beziehen. Denn im Gegensatz zum Haus, benötige ich Lebensmittel, Energie etc. täglich. Hier sind die Preise auch wesentlich mehr angestiegen, so dass die "Haushalts Inflationsrate" wesentlich höher ist, als die des Statistischen Bundesamtes.
Deshalb "gefühlte" Inflation entspricht eher der tatsächlichen Inflation der Bürger.
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19.12.2007 18:21 Uhr von HFooH
 
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@arrowtiger: ganz einfach... weil sich unsere ökonomen die situation schönrechnen... die hohen teuerungsraten durch mehrwertsteuer und preisteigerungen bei den grundnahrungsmitteln werden in den warenkörben die zur berechnung der inflationsrate herangezogen werden durch einfache maßnahmen kleingerechnet...

man packt z.b. technische geräte wie plasma-tv´s, high-end-hardware etc. hinein und gibt ihnen gemessen an ihrer wahren bedeutung für die inflation viel zu viel einfluss...
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19.12.2007 19:15 Uhr von ArrowTiger
 
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@HFooH: Yep! Der sog. "Warenkorb" ist ein, an der Realität vorbeikonstruierter, Witz.
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19.12.2007 19:32 Uhr von snm
 
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Davon sehe ich nichts: wenn ich mir die Fußgängerzone in Hannover anschaue oder die Weihnachtsmärkte sehe ich nichts von Kaufzurückhaltung. Die Leute kaufen als ob es morgen schon nichts mehr gibt :-(

Und auf den Weihnachtsmärkten hauen die sich die Naschereien und den Glühwein rein als ob es da eine Flaterate gibt. Hoffentlich habe ich da nichts verpasst?
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24.12.2007 09:58 Uhr von NeedSomeWeed
 
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wie gesagt preissteigerung ist hier wohl das stichwort dass viele sparen lässt
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24.12.2007 23:31 Uhr von HammyGirl
 
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gefühlt: ist da nichts mehr, von jahr zu jahr bleibt einem immer weniger geld über.

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