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Politiker-Pension nach nur 33 Monaten

Der von der "Bild-"Zeitung als "faulster Abgeordnete Deutschlands" (Carl-Eduard Graf von Bismarck) betitelte Landespolitiker aus Schleswig-Holstein kann nach nur 33 Monaten Amtszeit ab dem 66. Lebensjahr 631 Euro monatlich an Rente kassieren.

Und das, obwohl der angeblich an Rückenproblemen leidende Politiker häufig nicht im Schleswig-Holsteiner Landtag anzutreffen war.

Carl-Eduard Graf von Bismarck (46) ist der Urenkel vom Reichskanzler Otto von Bismark, der die gesetzliche Rentenversicherung einführte.


WebReporter: www.info-canada.de
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Politiker, Monat, Pension
Quelle: www.bild.t-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2007 10:02 Uhr von www.info-canada.de
 
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Ich bin ja eher einer derjenigen die für Politiker eine Lanze brechen würden. Aber schlechte Leute gibt es über all. Diese Geschichte stinkt mir gewaltig. Wenn er doch nicht Arbeiten kann, soll er doch zurücktreten (und das nicht erst im neuen Jahr mit besseren Renten). Kann jemand anderes dem Volke dienen. Wohl wissend, dass er ja eigentlich krank ist und als Angestellter nicht so einfach gefeuert werden dürfte, aber er hat auch eine Verantwortung.
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17.12.2007 11:45 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Berufsunfähigkeits-Rente: Die hätte er ja noch in Anspruch nehmen können.

Wenn ich nun aber an die Diäten denke (wann wird das eigentlich mal "Unwort des Jahres"?), dann erscheint mir diese Rente doch recht gering.

hmmm.... Wenn man sich (nach dem Lesen der Quelle) aber überlegt, dass Leute wie ich für so eine Rente mal eben 24 Jahre schuften müssen, dann ist es für 33 Monate (2,75 Jahre) doch wieder ganz schön viel. Da will ich eigentlich gar nicht wissen, wie viel Rente ein ausgedienter Vollzeitpolitiker bekommt.
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17.12.2007 11:49 Uhr von Schelm
 
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Es gibt welche die müssen 33 Jahre malochen wie die Schweine und bekommen weniger!!!!
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17.12.2007 13:10 Uhr von Kandis2
 
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Nein nein ihr verkennt das völlig. Die Schwerstarbeit unserer lieben Volksvertreter, die sich über alles für uns einsetzen, auch nach Feierabend, muss doch entsprechend gewürdigt werden.
Ihr könnt doch gar nicht ermessen, welche Qualen sie erleiden müssen: dauernd irgendwelche hochwichtigen Dienstreisen, dauernd wichtige Besprechungen, auf denen man auch dauernd irgendwas gutes essen muss und nach Feierabend gibt es noch das eine oder anderer Geschäftsessen in geselliger Umgebung...

Das muss doch honoriert werden! Diese Leute sind WICHTIG!!!!!!

[Polemik und Ironie off]
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17.12.2007 16:05 Uhr von derSchmu
 
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Muessen nicht unbedingt entlarvt werden aber seine "Bescheidenheit" was seine Vorstellung der Dauer seiner Amtszeit angeht, koennte sich so mancher einer was von Abschneiden... er hat sich nich so hochgearbeitet, wie manch anderer, der erst wartet, bis seine Nachfolger nur noch nen Haufen Mist zum ausbaden bekommen und er selbst aber nen Vorstandsposten sicher hat. Er hier gibt sich bescheiden mit der Kohle ab und verlaesst die politische Buehne...

Wer glaubt, dass ich das so locker mit dem seh, der glaubt auch, dass auf http://www.abgeordnetenwatch.de unter seinem namen die antworten auf buergerfragen alle er selbst verfasst hat...
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17.12.2007 16:48 Uhr von Kandis2
 
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@Minusbepunkter: Du hast wohl die Ironie nicht bemerkt, aber macht ja nix ...
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17.12.2007 17:52 Uhr von outis
 
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Kandis2: Da spricht das wahre Genie! So ist es eben. Politiker haben einen so harten und anstrengenden Arbeitstag, dass die Arbeit von Lehrern, der enorme Aufwand von Sysadmins bei einer Menge DAU(s) und die beinbrechende Arbeit der Bauarbeiter dagegen verblassen. Oh, ja, ich koennte nicht einmal in den Bundestag rein, so anstrengend ist das! Die reden da auch noch! Phaenomenal!

*hust*

Meinung sollte einigermaßen klar sein.
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17.12.2007 18:51 Uhr von Feuerloescher
 
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@schelm: du hast es auf den punkt gebracht. jz noch eine anekdote an die frau merkel bitte.. :D
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17.12.2007 18:55 Uhr von CHR.BEST
 
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Und da maulen manche Politiker rum daß sie in der freien Wirtschaft mehr verdienen würden.
Wer in einem normalen Arbeitsverhältnis unentschuldigt der Arbeit fern bleibt wird fristlos gekündigt, und das nicht nach Jahren sondern bereits nach einigen Tagen.

Was wieder einmal beweist, daß ein sog. "Rechtsstaat" per se nichts mit Gerechtigkeit zutun hat.
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17.12.2007 19:08 Uhr von weganebel
 
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Ich habe 35 Jahre gearbeitet und bekomme 498,00Rente,naja wohl den verkehrten Beruf gehabt.
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17.12.2007 21:12 Uhr von bodensee1
 
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das ist mal wieder die deutsche Gerechtigkeit: und eigentlich pervers, wir sollen bis wir 67 sind arbeiten, wissen aber nicht ob wir mal Rente bekommen. derzeit stehe ich seit 19 Jahre im Berufsleben und habe noch über 27 Jahre vor mir. Rentenvorsorge,Haus abzahlen, Riesterrente dann Betreibsrente (bleibt hoffentlich) und dann normale Rente.
Meine Frau unser Haus normale Rente und Riesterrente. stecken jetzt komplett zurück damit wir später überleben !
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17.12.2007 23:04 Uhr von norris2008
 
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Klar, geht, der dumme Bürger muss ja dafür jede Menge Steuern zahlen!
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18.12.2007 10:11 Uhr von Mi-Ka
 
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Also, vielleicht sollte man hier ein paar Sachen getrennt voneinander anschauen.

Die Pension!
Ich würde mal sagen, dass jeder Manager in höherer Position alleine mehr Abfindund bekommt, wenn er 3 Jahre einen Betrieb leitet. Zusätzlich hat er auch noch Rentenansprüche für diese Zeit.

Und dann seine Arbeitsmoral!
Tja, das wäre mal wirklich interessant zu wissen, was geschehen würde, wenn das mal wirklich passiert, was er hier simuliert hat. Ein Politiker wird über längere Zeit arbeitsunfähig. Gibt es dann Nachwahlen, Nachnominierungen? Was geschieht, wenn er wieder gesund wird?
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20.12.2007 08:52 Uhr von da_schau_hin
 
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Manchmal: stellt sich aber auch heraus, dass die Berichte so gar nicht stimmen - er könnte ja auch krank gewesen sein oder so was in der Richtung ;)

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