16.12.07 19:24 Uhr
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Studie: Großstadt-Jugendliche werden immer gewalttätiger

Die Studie der Bund-Länder-AG zu den im Jahr 2007 von Jugendlichen begangenen Gewalttaten, wird erst im kommenden Frühjahr veröffentlicht. Doch schon jetzt ist durchgesickert, dass die Heranwachsenden in deutschen Großstädten immer brutaler werden.

Wie "Welt Online" berichtet, werden immer häufiger Körperverletzungen registriert, die von jungen Erwachsenen begangen werden. In Berlin und Bremen hätten sich Jugendbanden gebildet, die sich aggressiv verhalten.

Einiger Innenminister führen die gewachsene Gewaltbereitschaft auf die niedrigere Hemmschwelle der Jugendlichen zurück. Andere Bundesländer glauben, dass sich die Zahl der Taten nicht erhöht hat, sondern mehr Verbrechen angezeigt wurden.


WebReporter: DonDan
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Jugend, Jugendliche, Großstadt
Quelle: www.welt.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2007 19:56 Uhr von erdbewohner
 
+6 | -4
 
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kein wunder: aufgrund der momentanen lage...
eltern hartz4 ....keine lehrstelle etc.
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16.12.2007 20:01 Uhr von Schramml
 
+3 | -6
 
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Echt ? Welch Wunder ! :-)
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16.12.2007 20:01 Uhr von I3lackout
 
+8 | -7
 
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momentane lage... eltern hartz 4? ich sehe da kein problem... @terrorstorm ich wüsste gerne woran du gedacht hast... aber wenn du diese problme wieder nur auf die ganzen ausländer in deutschland schieben möchtest würde ich erstma ein stück weiterdenken...
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16.12.2007 20:16 Uhr von Luthienne
 
+5 | -3
 
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"eltern hartz 4? ich sehe da kein problem..."

Ich schon- den ganzen lieben langen Tag wird einem eingetrichtert, dass man nur dazugehört, wenn man "was hat".
Da können die Eltern sich noch so sehr bemühen, ihnen was anderes zu vermitteln- klappt halt nicht immer, zumal es dann auch nicht genug Lehrstellen gibt und man vorraussichtlich trotz Arbeit später immer noch ergänzendes ALG2 beziehen muss- wer soll denn bitteschön von solchen Aussichten motiviert werden, sich brav an die Regeln zu halten?
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16.12.2007 21:21 Uhr von Jimyp
 
+8 | -2
 
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@I3lackout: Hmm, also zumindest hier in Berlin stellt dein angesprochener Personenkreis den größten Anteil der Verbrecher.
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16.12.2007 21:24 Uhr von stekemest
 
+5 | -1
 
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Luthienne: "den ganzen lieben langen Tag wird einem eingetrichtert, dass man nur dazugehört, wenn man "was hat"."

Das ist eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung, die meistens von jenen kommt, deren eigene Jugend schon ein paar Jahrzehnte zurückliegt.
Ich halte das monokausale Denken ("Hartz IV ist schuld" u.ä.) für falsch und glaube eher an eine Vielzahl von Gründen. Einer mag sicher auch das "Gangsta"-Image sein, das unter vielen Jugendlichen geradezu idealisiert wird: Weil das Ghetto so cool ist, wird es eben selbst geschaffen. Dass hier die patriarchalischen Hintergründe gewisser Gruppen ebenfalls ins Spiel kommen, sollte man vielleicht nicht unterbewerten, jedoch auch nicht als alleinigen Grund hinstellen.
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16.12.2007 21:33 Uhr von reaper21
 
+9 | -6
 
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ich denke nicht das es an hartz 4 liegt: sondern eher an der beschämenden rap/hip hop kultur die dort praktiziert wird
in der man möglichst versucht ein "Gangster" zu sein weil man sonst nicht cool genug für die anderen ist.
Da hat man als "normaler" Jugendlicher eig. gar keine Wahl entweder man macht den scheiß mit oder man wird verprügelt.
Aber bei den Vorbildern aus dieser Musikbranche ist das auch nicht unbedingt verwunderlich.
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16.12.2007 21:39 Uhr von Blackman1986
 
+12 | -4
 
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Hartz4: hat nix damit zu tun das man noch nicht einmal den Realschulabschluss schafft. Der Jugend fehlt Respekt, es geht nur um Party und Spaß,... Ich habe meinen Eltern im Haushalt etc. helfen müssen, wer macht so was von den Jugendlichen noch? Es müsste einfach wieder etwas strenger erzogen werden und mehr auf "Normen" geachtet werden!
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16.12.2007 22:09 Uhr von Xeraon
 
+5 | -1
 
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Das Problem liegt an den Vorbildern die sich die Jugendlichen auserkoren haben, ich sag nur Bushido, Sido & co.

Die mit allen mitteln Versuchen ihr ultra hartes und brutales Ghetto in die Köpfe ihrer Fans zu"prügeln".

Arbeitslosigkeit, Langeweile, Alkohol, etc begünstigen die ganze Sache halt.
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16.12.2007 22:12 Uhr von Jimyp
 
+8 | -3
 
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@Underclass Hero: Welche Hilfe verlangst du denn vom Staat mit deinen 14 Jahren? Sieh erstmal zu, dass du einen ordentlichen Schulabschluss hinbekommst und dafür bist ganz alleine du verantwortlich!
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16.12.2007 22:14 Uhr von shortnewsjäger
 
+13 | -2
 
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unsere "Großstadt-Jugendliche" sind in Wirklichkei Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Mir frommen Sprüchen wird sich die Situation nicht ändern.

Ich plädiere (nicht ernsthaft) für stärkere Zensur der Medien, Integrationskurse, Integrationunwillige abschieben, Strafrecht verschärfen, Kindergeld abschaffen (das Geld lieber in sinnvolle Tageseinrichtungen investieren), Schulpflicht auch durchsetzen, das Schulsystem reformieren, der Staat soll Ausbildungsplätze selber schaffen und Arbeitsunwillige Lehrer endlich von der Schule verweisen. Der Krankenstand bei den Lehrern ist inzwischen lächerlich hoch, während sich die Arbeiter auch mit Bronchitis zur Arbeit schleppen.

Aber so wie es aussieht, wird sich in Deutschland nichts verändern. Also, dann noch einen schönen Advent...
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16.12.2007 22:42 Uhr von Blackman1986
 
+7 | -2
 
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@Underclass Hero: Respekt vor Lehrern, Älteren,... Aber der Staat ist natürlich schuld wenn man nicht den ergeiz hat einen guten Schulabschluss zu schaffen. Man kann nicht für alles die Schuld nur beim Staat suchen!
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17.12.2007 05:42 Uhr von tzetze
 
+2 | -1
 
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Deutsche Jugendliche werden immer gewalttätiger: Ausländeranteil an diesen Gewaltverbrechen: 17%
Details sind bei http://www.heise.de/... zu finden
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17.12.2007 07:52 Uhr von einfachberni
 
+1 | -0
 
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@all: naja, es war klar, dass wiedermal die gute alte Musik aufgelistet wird. jedoch denke ich, dass dies absolut falsch ist. diese Musik gibt es nur WEIL sie sich so gut verkauft. Sie bildet diese Meinung nicht, sondern die Leute, die schon die Veranlagung dazu geschaffen haben, konsumieren sie. Ich denke auch, dass viele Faktoren ne Rolle spielen, unter anderem die wenige Zeit, die viele Eltern in ihre Kinder investieren. Hinzu kommt auch falsche Bildung und das tägliche Bild was die Jugend erreicht. Von immer weniger Lehrstellen, wenig Geld, wenig Chancen. Sie sehen sich nicht im Stande, anders einen Erfolg zu verbuchen, und verstecken sich hinter dieser gewaltsamen Fasade bis sie schließlich voll und ganz dieses Denken angenommen haben. Leider ...
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17.12.2007 08:51 Uhr von ShorTine
 
+2 | -0
 
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@tzetze Migrationshintergrund: http://www.heise.de/...

Das hast du nicht ganz korrekt wiedergegeben:

"Deutlich weniger geworden sei allerdings die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen, die um rund 130.000 Personen von einem Anteil von 27,9 Prozent auf 22 Prozent zurückging. Rechnet man die nicht dauerhaft in Deutschland lebenden Nichtdeutschen heraus, so sinkt deren Anteil auf 17,4 Prozent."

Der Anteil liegt also 22%, nicht bei 17,4!

"Die Statistik erfasst nur die Staatsangehörigkeit, wird betont, nicht einen möglichen Migrationshintergrund. Trotz des Rückgangs sei der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an den Gesamttatverdächtigen gegenüber ihrem Bevölkerungsanteil von 8,8 Prozent "weiterhin deutlich überrepräsentiert"."

Die Zahlen sind durchaus erfreulich. Leider wird aber der Migrationshintergrund nicht berücksichtigt. Deshalb ist diese "Statistik", oder besser "Interpretation von Zahlen", nicht gerade aussagefähig. Leider wird da viel zu viel schön gefärbt, um gesellschaftliche Probleme zu vertuschen.
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17.12.2007 12:05 Uhr von Lucky Strike
 
+1 | -0
 
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@arxas: "aber ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum ich Respekt vor dem Alter haben sollte. Alt zu werden ist in meinen Augen keine große Leistung"

schon. alt werden ist keine leistung, sondern ein natürlicher prozess. aber das was diese leute zwischen ihrer geburt und ihrem jetzigen alter geleistet haben, übersteigt wahrscheinlich alles was du jemals leisten wirst, selbst wenn du 3 mal so alt wie die werden würdest.
viele können sich noch an den krieg erinnern, kennen die knappheit (nicht wie du wo an jeder ecke mit 8 playstations und nokia handys zugeworfen wirst) und diese haben auch diese land aufgebaut (bevor es unsere politik wieder in den sand gesetzt hat).
und selbst wenn dies alles nicht passiert ist haben diese menschen immernoch eins und zwar lebenserfahrung.

ich bin zwar auch der meinung "respekt dem, der ihn verdient" aber man muss älteren menschen einfach einen grundrespekt zollen unabhängig von dem was sie geleistet haben oder welche paroleln sie aus der bildzeitung zitieren.
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17.12.2007 12:36 Uhr von Schramml
 
+3 | -0
 
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Mal sehen wie lange mein Posting stehen bleibt: Zitat aus Cicero vom 31.10.2007 von Hans Olaf Henkel in "Der deutsche Migrations-Skandal":
Man befrage die Kriminalstatistiken der Innenministerien.
Im März 2007 wurden die Ergebnisse einer Berliner Studie über jugendliche „Intensivtäter“ unter einundzwanzig Jahren bekannt, die durch serienweise Gewalttaten, Raubüberfälle und Körperverletzungen auffällig geworden waren. Von den zweihundertvierundsechzig untersuchten Personen haben 70 Prozent „Migrationshintergrund“, mehrheitlich stammen sie aus der Türkei. Ihre Eltern verfügen über ein geringes Bildungsniveau, sind überdurchschnittlich arbeitslos und leben von geringem Einkommen. Die Hälfte der jungen Verbrecher geht ohne Abschluss von der Schule. Ihre Straftaten begehen sie zu 60 Prozent in Gruppen. Diese Intensivtäter sind offenbar von der Polizei nicht dauerhaft unter Kontrolle zu bringen. Wenn unsere Städte bei Nacht unsicher sind, dürfen wir uns bei ihnen und unseren verständnisvollen Politikern bedanken.

Ich denke Herr Henkel hat im letzten Satz Unrecht. Wir dürfen uns bei den blinden Wählern bedanken.
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17.12.2007 17:35 Uhr von outis
 
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Thema: Einbuergerungstest: Der Autor dieser News haette dank seiner Vorstellung, dass Innenminister weiblich seien, obwohl das Wort sie als Maenner abstempelt, den Einbuergerungstest nicht bestanden und muesste ausgebuergert werden, wenn er denn momentan in Deutschland lebt. Falls er das Possesivpronomen meinte ... tja, da bitte ich natuerlich um Entschuldigung, auch wenn das Zahlwort "einige" dort viel besser passt. :)

Jedenfalls ist das nicht verwunderlich; die Integrationspolitik Deutschland ist wirklich _beschissen_. Auslaender, die nicht zu Deutschkursen in Abendschulen et cetera gehen, haben kaum eine Chance, einen Beruf zu erlangen. Dadurch kommen sie unweigerlich auf die kriminelle Schiene; da schon ihre Vaeter so waren, machen es jetzt die Jugendlichen eben nach. Sei es um an Geld zu kommen, die eigene "Art" ueber die "Nazisaeue" zu heben oder irgendeinem anderen, absolut idiotischen, Grund.
Desweiteren kommt eben noch hinzu, dass Auslaender oft keine Aufklaerung darueber bekommen, dass wir Deutschen eben nicht nur Nazis sind. Da denkt man sich wohl als Auslaender schon folgendes: "Eh, das sind doch eh voll die Schweine, ich tue was gutes, wenn ich bei denen mal jemand umbringe oder verpruegel!"

Traurig, aber wahr...
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17.12.2007 18:08 Uhr von FrontFloater
 
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@Schramml: Du zitierst hier eine Studie, die auf einer statistischen Erhebung mit satten rund 250 Probanden basiert.
Mit so einem Müll lässt sich letztlich nur eines belegen: Schon die Auswahl der Probanden war eine Wertung in sich, wenn davon 70% Migrationshintergrund hatten, denn an den bundesweiten Zahlen geht das weit vorbei (die wurden ja schon zitiert).

Die Problematik ist auch nicht neu, sie dynamisiert sich nur zunehmend.

Ich habe vor Jahren mal an einer Studie in einem Münchner Brennpunkt zu diesem Thema mitgewirkt. Migrationshintergrund spielte dort eine völllig untergeordnete Rolle, und doch waren die Probleme auch dort schon überdeutlich.
Solche Entwicklungen sind eindeutig nicht monokausal zu begründen. Dabei spielt vieles eine Rolle, insbesondere die Veränderung des Familienlebens an sich. Durch das zunehmende Wegbrechen der positiven und dringend nötigten Primärsozialisation in der Familie (z.B. durch den zunehmenden Druck, einen Doppelverdienst für den Erhalt des Lebensstandards zu benötigen), gewinnt die Sekundärsozialisation immer mehr Gewicht.
Gerade die Sekundärsozialisation entzeiht sich aber über weite Strecken jeglicher Kontrolle. Der Staat kann hier nur mittelbar helfen, solange er nicht wirklich etwas an den Ursachen zu tun vermag.
Der von mir genannte Stadtteil zeichnete sich schon damals durch seine Charakteristik als "Schlafstätte" aus. Wenn die Kids aus der Schule kommen, dann ist da keine Familie um sie aufzunehmen und zu begleiten. Statt dessen haben sie nen Schlüssel in der Tasche, machen sich, wenns gut läuft, noch schnell was zu Essen und die Hausaufgaben (auch das entzieht sich natürlich jeglicher Kontrolle) und dann gibts nur wenige Möglichkeiten, die Zeit bis zum Abend verbringen:

-zuhause rumlungern (mit PC, Intent und Spielkonsolen)
oder
-raus auf die Straße, in die Stadt, mit den Kumpels

Diese Trabantenstädte finden sich in ähnlicher Form in allen deutschen Großstädten, geplant und entstanden vielfach in den modernisierungssüchtigen 70ern.
Dabei wurde an vieles gedacht, nur nicht an Angebote und Lösungen für Kinder und Jugendliche.
Wie sich das, in Verbindung mit immer mehr nachwachsenden weiteren, problematischen Rahmenbedingungen (Differenzierung über Kleidung, Entstehung eigener Subkulturen, geboren aus den Grundproblemen selbst,...) auswirken kann, dürfte auf der Hand liegen.
Es bedarf dazu keiner Ausländer oder Migranten, das funktioniert auch ganz allein unter Deutschen. Subkulturen, die aus Migrationshitnergrund erwachsen, fügen sich hier nur nahtlos ein und kommen, eben als die oben erwähnten weiteren negativen Rahmenbedingunen, teils erschwerend hinzu. Wer aber versucht derlei gesellschaftlich Probleme auf Ausländer zu reduzieren, hat rein gar nichts verstanden.

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