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Bolivien: Vier Regionen erklären sich für unabhängig

In Bolivien haben die vier Regionen Santa Cruz, Tarija, Beni und Pando am gestrigen Samstag ihre Unabhängigkeit von der Zentralregierung erklärt. Diese Entscheidung soll bald durch eine Volksabstimmung bestätigt werden.

Die vier östlichen Provinzen sind die reichsten Boliviens, unter anderem wegen ihrer großen Erdgasvorkommen, und werden von einer weißen Elite kontrolliert. Diese wendet sich durch die Autonomieerklärung gegen die vom indiostämmigen Präsidenten Evo Morales geführte sozialistische Zentralregrierung.

Von den 9,5 Millionen Einwohnern Boliviens leben 35 Prozent in den vier Regionen, die sich jetzt für unabhängig erklärt haben. Hintergrund ist eine neue Verfassung, die die reichen Regionen durch höhere Besteuerung dazu verpflichtet, die armen Provinzen zu unterstützen.


WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Region, Abhängigkeit, Bolivien
Quelle: edition.cnn.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2007 12:12 Uhr von kejo.st
 
+5 | -2
 
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Ohje! wenn die Unahängigkeitserklärung ernst gemeint was und es zu einer Eigenen Staatsbildung kommen sollte sehe ich da schon den nächsten Krisenherd in der Welt.

Desweiteren ist es eine Unverschämtheit der Regionen, da hätte sich seinerzeit NRW ja auch unabhängig erklären können wo es um den Länderfinanzausgleich ging (ja zu der Zeit waren Bayern und BW noch Bauernstaaten). Soviel Kollektivdenken sollte es in einem Staat jedoch geben, das so ein ausgleich selbstverständlich ist.
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16.12.2007 12:15 Uhr von terrordave
 
+5 | -4
 
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das kommt davon: herr morales betreibt eine äußerst sozialistische bzw kommunistische politik der enteignung und verstaatlichung. in diesem teil des landes befinden sich die ganzen rohstoffe und ölquellen, daher ist er relativ wohlhabend. und ich glaube, dass es schon historische spannungen zwischen ost und west dort gab, da wurde ja auch mal irgendwie die hauptstadt gewechselt. na mal sehen, wie es da weiter geht.
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16.12.2007 12:57 Uhr von Muta
 
+2 | -0
 
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kejo.st: Deine Sichtweise trifft übrigens bei Bolivien auch noch umso stärker zu. Die Erdgasvorkommen sind noch garnicht so lange erschlossen und vorher war hingegen der westliche Teil Boliviens der Wohlhabendere, der den Ostteil unterstützt hat.
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16.12.2007 16:36 Uhr von Nr_Zero
 
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ja ja da sieht mann wo der Sozialismus/Kommunismus hin führt.
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16.12.2007 18:18 Uhr von Diego.O
 
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mal schauen was die 2 Bolivianischen Austauschschülerinnen (aus Santa Cruz) aus meiner Klasse dazu sagen. Bei uns gabs nach der Wende ja auch den Solidaritätszuschlag um den Osten wieder aufzubauen.
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16.12.2007 23:29 Uhr von Spaßbürger
 
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@kejo.st: Frisch mal bitte Dein "Wissen" auf.
BW hat niemals vom Länderfinanzausgleich irgendetwas bekommen!

BW hat bisher am meisten einbezahlt!

Das kannst Du nachlesen auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums.

Dort können auch alle Bayern nachlesen wie lange der Freistaat Kohle bekommen hat!

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