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Google will eigene Wissensplattform starten

Unbestritten ist Google der Marktführer unter den Suchmaschinen. Nun möchte das US-amerikanische Unternehmen in das Herrschaftsgebiet von Wikipedia vorstoßen: Eine eigene Wissensplattform, ähnlich dem bekannten und freien Vorbild, soll demnächst ins Netz.

"Knol" soll sie heißen und anders als bei Wikipedia keine Artikel beinhalten, die von mehreren Nutzern geschrieben wurden. Bei "knol" soll der Autor alleine für die Qualität seines Textes verantwortlich sein, selbst Google greife nicht ein.

Auch soll auf der neuen Plattform inhaltlich-basierte Werbung geschalten werden, deren Gewinn zwischen Google und dem Autor geteilt wird, was zusätzlich Nutzer abschrecken könnte.


WebReporter: Robert_Reporter
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Wissen
Quelle: www.tagesschau.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2007 15:02 Uhr von Robert_Reporter
 
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Ich denke Knol ist ein Projekt, das die Welt nicht braucht. Hätte Google das Geld lieber für die Verbesserung der Wiki eingesetzt...
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15.12.2007 17:03 Uhr von Slipknot1
 
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Knol :D: Alleine der Name sagt schon, dass das Projekt wohl floppen wird.
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15.12.2007 17:21 Uhr von Yes-Well
 
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Hoffentlich wird das ein flopp. Google ist schon mächtig genug. Kein andere Unternehm ist so schnell gewachsen und hat so schnell Macht bekommen wie Google. Und die machen immer weiter.

Die bekommen mir langsam echt zuviel Macht und vor allem zuviel Macht über Informationen. Jede andere Firma hätte schon längst einen Dämpfer von der Regulierungsbehörde bekommen.
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15.12.2007 17:51 Uhr von snm
 
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Nein Danke: Da ich dort vermutlich nur Artikel schreiben kann wenn ich mich angemeldet habe, käme das für mich überhaupt nicht in Frage.

Ich würde nie Dienste von Google nutzen, wo ich mich mit echten Daten anmelden muss.
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15.12.2007 18:20 Uhr von intuitiv7
 
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...ist doch gut! ich finde es gut, den bei Wikipedia war es am Anfang ein Freies System, nun gibt Wikipedia auch Geld für Grafiken und illustrationen, somit ist Wikipedia nach meiner Meinung kein Freies System mehr...

Konkurrenz von Google wird eher für Bessere Qualität von Wikipedia sorgen!
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15.12.2007 20:12 Uhr von KingPR
 
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Ich finde es gut: und für gute Leistungen will Knoll seine Autoren bezahlen ;)
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16.12.2007 11:30 Uhr von JR-Europe.de
 
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Was nur einer schreibt, kann bei extremen: Spezialisten, denen kaum ihre Kollegen folgen können, gut sein.
Aber das Leben ist schnell und einer allein schafft es meist nicht. Und was ist, wenn der krank wird, keinen Bock mehr hat, ´nen Unfall oder stirbt. Der Vorteil des Internets ist doch gerade, der schnelle Wissensfortschritt und die Aktualisierung.
Wikipedia schlägt Brockhaus: http://www.stern.de/...
Vielleicht schlägt Knol ja mal Wikipedia. Gesunde Konkurrenz war noch nie schlecht.
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16.12.2007 11:43 Uhr von JR-Europe.de
 
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Sorry, hab jetzt mal die Quelle gelesen und nicht: nur die SN-Zusammenfassung. So wie es geplant ist, ist es sinnvoll, denn gerade bei heiklen Themen gibt es viel zerstörerische Übermotivation in Wikipedia.
Es stellen sich mir trotzdem spontan Fragen:
Wie schnell lernt der Autor weiter?
Ist der kritikfähig und kann zuhören?
Kümmert er sich um Stellvertreter, Nachfolger?
Wer löst den Autor "bei Stillstand" ab?

Schönen Sonntag JR-E
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18.12.2007 15:13 Uhr von Lucky Strike
 
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ui eine Google Wissensplattform: da schreibt dann google alles rein, was es so über die User bisher weiß.
wo sie wohnen (google maps), was sie so schreigen (google mail), wo sie so langfahrne (google und tomtom) wie die user aussehen (google bilder) und und und.
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18.12.2007 22:40 Uhr von Hier kommt die M...
 
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soweit: ich in einer englischen Quelle gelesen habe, will google die Leute selber auswählen und anschreiben, die dort publizieren dürfen. Und die Autoren sollen auch selbst entscheiden dürfen, ob sie Kommentare zu ihren Texten zulassen oder nicht.Auch Google selber kann nur dann dazu was schreiben, wenn der jeweilige Autor das will. Und verschiedene Links zum selben Thema sollen auf einer Seite zusammengefasst werden, damit man da die Übersicht behält..naja.

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