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StudiVZ: Keine Werbung per SMS und kein Verkauf von Userdaten (Update)

Wie SN berichtete, hatte das Online-Portal "StudiVZ" seine AGB geändert. Mit dieser Änderung wäre es den Betreibern der Seite angeblich möglich gewesen, Nutzerdaten an Dritte weiterzuverkaufen.

Jetzt erklärte ein Sprecher der Online-Community, dass die AGB erneut geändert werden. Eine Passage, in der es um Werbung per SMS und Instant Messenger geht, wird ganz gestrichen. Es wird außerdem klargestellt, dass keine Nutzerdaten an Dritte weiterverkauft werden.

Die Accounts der User, die diesen neuen AGB nicht zustimmen, werden Ende März 2008 automatisch gelöscht.


WebReporter: Blitzreport
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Update, Verkauf, Werbung, SMS
Quelle: www.heise.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2007 16:52 Uhr von sAlkIn_k
 
+2 | -1
 
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na also: schönen Gruß and Chefetage.. ;)
Solch eine riesen Community sollte man nicht des Geldes wegen zerstören :)
mfG Niklas
-weiterhin StudiVZ nutzer-
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15.12.2007 17:00 Uhr von Summersunset
 
+9 | -3
 
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tja: Gut vernetzte Communitys lassen sich so etwas nicht so einfach gefallen. Abgesehen davon haben Studenten eh zu viel Zeit für Proteste ;) schlechte Zielgruppe für so eine Aktion ^^

Sag´ ich als Student und StudiVz Nutzer :D
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15.12.2007 17:15 Uhr von Philippba
 
+5 | -15
 
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15.12.2007 17:18 Uhr von maitaide
 
+2 | -1
 
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Hier stehts: Wie stimme ich den neuen AGB und Datenschutzregelungen zu?

Ab dem 20. Dezember 2007 haben alle Nutzer zwei Wochen Zeit, den neuen AGB und Datenschutzregelungen zuzustimmen. Dazu werden alle Nutzer nach ihrem Log-In auf studiVZ bis zum 9. Januar 2008 um ihre Zustimmung gebeten. Um den neuen AGB und Datenschutzregelungen zuzustimmen, reicht ein Klick in die beiden dafür vorgesehenen Auswahlkästchen und auf den Bestätigungsbutton.
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15.12.2007 17:28 Uhr von Summersunset
 
+6 | -0
 
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Ist aber auch relativ: Namen können abgekürzt werden, als E-Mail Adresse verwendet man dann eben seine, sowieso vorhandene, Spam-Addy und Adresse und/oder Telefonnummern gehören eh nicht ins StudiVz oder allg. irgendeine Community ;)
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15.12.2007 17:45 Uhr von Jimyp
 
+4 | -2
 
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Irgendwie müssen sie ja Geld verdienen und Werbung ist da der beste Weg für alle. Ein kostenpflichtiges Studivz würde nicht funktionieren.
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15.12.2007 18:41 Uhr von norris2008
 
+3 | -1
 
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Tja: und das ist der Grund, warum ich auf solchen Seiten nie meine realen Daten außer den Schulnamen und Namen gebe.
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15.12.2007 19:14 Uhr von C182Skylane
 
+1 | -0
 
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@Summersunset: Genau so ist es.
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15.12.2007 19:45 Uhr von Schneiderhahn
 
+8 | -0
 
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StudiVZ und Werbung: Also, von wegen StudiVZ verkauft Nutzerdaten (siehe vorherige News zum Thema):

StudVZ verkauft natürlich keine Nutzerdaten. Das wird in den Medien nur so dargestellt, klingt halt besser, nach Skandal und so.

StudiVZ benutzt Nutzerdaten zur Werbeauslieferung.

Sieht ungefähr so aus:

Werbetreibender will bestimmte Werbung gerne bei 30-59 jährige Männern anzeigen (z.B. Rasierer).

Der entsprechende Banner wird nun bei den Usern angezeigt, welche diesem Profil entsprechen, also z.B. nicht dem 15 jährigen Mädchen.

Das alles läuft natürlich völlig anonym, da ja im AdServer der Werbung nur ein Profil zugewiesen wird.

Da ist nichts schlimmes dran, es ist eher positiv, denn idealerweise sieht man nur Werbung von den Produkten, die zum Profil passen könnte.

Das alles hat nichts mit dem Verkauf von Nutzerdaten zu tun.

Übrigens:

1. Es gibt wesentlich schlimmeres als User-bezogene Werbung: man betrachte sich nur mal die Portalseiten von United Internet

2. (kostenlose) Seite wie studiVZ finanzieren sich durch Werbung.
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15.12.2007 23:46 Uhr von weebl
 
+0 | -0
 
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eigentliches Problem: StudiVZ hat sich vorgehalten auch nach der Abmeldung vom Portal Daten zu Speichern

Ich hab außerdem mal einen Test gemacht
Ein von mir schon gelöschtes Bild aus einem privaten Album liegt mittlerweile öffentlich schon seit 2 Wochen für jeden, der den Link besitzt auf deren Bildservern
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16.12.2007 01:26 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+0 | -0
 
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ich mein: wer gibt schon seine genaue adresse dort an?

und wenn die mich zu spammen wollen über mail, wofür hab ich n spammfilter
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16.12.2007 09:51 Uhr von MDK Indy
 
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Die hängen hinterher: In anderen großen Communitys ist das normal und niemand regt sich auf.

Beispiel, ein großes Browsergame...

Zitat AGB:

Darüber hinaus können Daten des Nutzers an Dritte zur Versendung von Produktinformationen weitergegeben werden oder zur eigenen Versendung von Produktinformationen genutzt werden.

Bei ca. 2 Millionen angemeldeten Usern scheint das Weitergeben von Userdaten nicht wirklich schlimm zu sein.
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16.12.2007 12:08 Uhr von Lenschön
 
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Mail eingetroffen: 4.12.07 21:48:51 Uhr ist diese Mail bei mir eingetroffen.

(...)

1. studiVZ hat noch nie Nutzerdaten an Dritte verkauft und wird dies auch niemals tun.

2. Wir haben beschlossen, die SMS- und Instant-Messenger-Werbung aus den Datenschutzerklärungen herauszunehmen. Diese Form der Werbung wird es damit bei studiVZ auch zukünftig nicht geben.

(...)

abwarten...
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16.12.2007 14:02 Uhr von fettes Schaf
 
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ja und? Wer glaubt dass seine Daten nicht eh schon längst einschlägigen Betreibern bekannt sind, der ist selbst Schuld.

Man muss dauernd irgendwo seine Daten angeben, nicht nur im Internet, überall! Oder wer hat nciht seine Telefonnummer mitsamt Name und Anschrift im Telefonbuch? (mal als ein Beispiel)Oder hängt ihr euren Briefkasten ab nur damit keine Lidl-Werbung mehr hineingesteckt wird? und und und....

Mensch leute, eure Daten sind längst bekannt! Wer etwas rausfinden will, der kann das ohne Probleme tun....
soll nciht heißen man sollte seine Daten leichtfertig preisgeben.......aber es ist gängige Praxis Daten zu verkaufen (macht z.B. die Stadt Freiburg auch wenn man den entsprechenden "Gegenatrag" nciht stellt....) und in vielen Fällen auch positiv...

Grüßle
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16.12.2007 15:52 Uhr von gl4di4t0r
 
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jaja: Als ob sich so eine Seite ohne das VERMIETEN, denn verkaufen ist verboten, von "Kundendaten" halten könnte. WIe sollte es sonst sein, dass solche Seiten ->Milliarden<- Wert sein sollen, das einzige Kapital was die haben sind die Daten der angemeldeten, wer was anderes glaubt ist naiv!
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18.12.2007 10:13 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Ich habe die neuen AGB vollständig gelesen, darin steht ausdrücklich, dass wie schon oben erwähnt ein User ersteinmal zustimmen muss, damit er personalisierte Werbung bekommt (auch per PN), aber man gesperrt wird, wenn man es nicht tut. ABER!!!, darin steht auch, dass man gleich danach in seinem Profil diese Erlaubnis zurückziehen kann, indem man die Einstellungen ändert, also es gibt nur für diesen ganz kurzen Augenblick personaliserte Werbung etc., aber die kann man wenn man möchte sofort danach wieder abstellen. Die AGB sind meiner Meinung nach in Ordnung bei studivz wurde es langsam Zeit, dass die Betreiber sich gegen Störenfriede absichern. Daten werden ausdrücklich nur Ermittlungsbehörden gegeben und auch nur, wenn es vom Richter genehmigt wurde.

Bis dann
ein Studivz-User

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