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Studie: 40 Prozent der Bundesbürger wollen keine Rücksicht auf "Versager" nehmen

Einer Studie des Bielefelder Instituts für interdisziplinäre Konfliktforschung zufolge sind 40 Prozent der Bundesbürger der Meinung, dass man auf "Versager" keine Rücksicht nehmen dürfe. Gar 56 % haben eine eher ablehnende Haltung gegenüber Langzeitarbeitslosen.

Für jeden vierten Befragten gilt es der Erhebung zufolge als "Luxus", sein Verhalten und Denken nach moralischen Grundüberlegungen auszurichten.

Die am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie ist Teil eines bis 2011 angelegten Projektes, in dem die Entwicklung von menschenfeindlichen Einstellungen gegenüber Bevölkerungsgruppen mit gleichen Merkmalen untersucht wird.


WebReporter: Vandemar
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Prozent
Quelle: www.fr-online.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2007 09:16 Uhr von Vandemar
 
+0 | -0
 
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Mehr Einzelergebnisse und Hintergründe der Studie findet man in einem Artikel der "Zeit" zu dem Thema: http://www.zeit.de/... Interviews mit dem Studienleiter finden sich auf http://www.dradio.de/... und http://www.swr.de/...
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15.12.2007 12:35 Uhr von Luthienne
 
+19 | -8
 
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Das ist dann wohl eine neue Qualität vom alten Sprichwort "nach oben buckeln, nach unten treten"...
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15.12.2007 12:35 Uhr von Sentinel2150
 
+17 | -7
 
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haben sie Poltiker gefragt? da kommt man bestimmt auf 90%
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15.12.2007 12:41 Uhr von Nocverus
 
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das heisst: es wurden großteils manager und ähnlich unsoziales pack gefragt.. oder leute, die seit 50 jahren ihren job feste haben und gar net wissen, wie schwer es ist, nen job zu finden
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15.12.2007 12:44 Uhr von Luthienne
 
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Nö, eben nicht.
Vielleicht einfach mal dem Tip des Autors folgen und sich mit der Quelle beschäftigen?
Unter anderem halten es auch rund 30% aller Deutschen für unnötig, Behinderte und sonstiges unproduktives "Pack" mit durchzufüttern- schöne neue Welt.
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15.12.2007 12:46 Uhr von Vandemar
 
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@Nocverus: Lt. Aussage des Leiters der Studie liegts du mit der Annahme daneben:

tageschau.de: Das Arbeitsleben hat sich so verändert, dass vor allem kurzfristige Arbeitslosigkeit jeden treffen kann. Wie kommt es dazu, dass die Menschen trotzdem die Betroffenen so stark abwerten?

Heitmeyer: Erstaunlicherweise geht die Abwertung von Langzeitarbeitslosen weniger von Menschen in höheren sozialen Lagen aus - von denen man das aufgrund der Leistungsorientierung annehmen könnte. Sondern es sind eher Menschen aus unteren sozialen Lagen, die dann die Langzeitarbeitslosen auch abwerten. Das hat etwas mit der Bestrebung zu tun, sich abgrenzen zu wollen.

mehr dazu auf http://www.swr.de/...
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15.12.2007 12:55 Uhr von snm
 
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Die Studie sagt aber noch mehr: Die Befragung hat aber auch ergeben das sich 2002 erstmals positive Entwicklungen bei der Fremdenfeindlichkeit und den Etabliertenvorrechten ergeben. Das Langzeitarbeitslose als ein "neues Element des Syndroms der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit betrachtet werden muss." ist schon erschreckend.

Möglicherweise liegt das aber auch daran, was die Menschen subjektiv wahrnehmen. Viele, die einen mehr oder weniger sichereren Job haben, denken sich möglicherweise warum finden die Langzeitarbeitslosen keinen Job, ich habe doch auch in schwierigen Zeiten einen Job. Vielleicht kommt auch noch Neid hinzu, bei Menschen, die für sehr wenig Geld sehr hart arbeiten müssen?

Und dann sieht man, besonders in den Städten Menschen, die man einfach negativ wahrnimmt. Vor einigen Tagen hat mich eine Frau angebettelt, vor einem Einkaufscenter. Als ich ihr ein Jobangebot zeigen wollte, hat sie mich nur blöd angeschaut. Die steht heute noch da. Und auch heute noch bietet Aldi in dem Einkaufscenter Jobs (11-14 Euro/Std.) an. Da denkt man sich auch warum geht die Frau nicht Arbeiten.
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15.12.2007 13:03 Uhr von gehirntumor001
 
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Ich bin ganz ehrlich Ich halte mich auch lieber mit personen auf, die was koennen und auch schon was erreicht haben und damit meine ich nicht direkt irgendwelche stars, top-unternehmer oder sonst was abgehobenes. Ich bin da voellig bodenstaendig!

Fuer mich sind leute versager, die selber nichts hinbekommen, sachen die sie anfangen nicht beenden, die staendig die schuld auf die gesellschaft/andere schieben und gleichzeitig am meisten fordern. Und sich einfach staendig fragen warum sie da sind wo sie sind? Das sind fuer mich leute die staendig von anderen abhaengig sind und im prinzip alleine nicht klar kommen.
Ich will nicht arrogant klingen, aber irgendwo ist das auch natuerlich, schaut euch mal die tierwelt an was da mit schlechtesten aus der gruppe passiert.

Ich kann verstehen das man jeden eine chance geben sollte und jedem was gutes will, ich bin da auch nicht anders. Aber so sieht die realitaet halt nicht aus! Ich muss erstmal zusehen das ich selber in dieser abgefuckten welt klar komme und ueberlebe, dann kommen da noch meine familie, partner und freundes-/bekannten-kreis. Da kann ich keine grosse ruecksicht auf loser, versager oder wie man die sonst nennt nehmen.

Ist nur meine meinung... Jetzt duerft ihr mich rot faerben wenn ihr anderer meinung seit ;)
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15.12.2007 13:11 Uhr von Vandemar
 
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@snm: "Möglicherweise liegt das aber auch daran, was die Menschen subjektiv wahrnehmen."

Das wird sicherlich einen großen Einfluss haben. BILD-Schlagzeilen Marke "Deutschlands faulster Arbeitsloser", die ähnlich geartete mit anderer Stoßrichtung ("Deutschlands schlimmster Asylant") ablös(t)en, die beinahe schon wöchentliche Präsenz von "Vorzeige-Sozialschmarotzern" ("Mir geht es es gut, ich bekomme alles vom Amt - was soll ich da arbeiten gehen?") in irgendwelchen Talk-Shows und ähnliches fördert die Entwicklung der Tretrichtung in die jeweils gewünschte Richtung.
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15.12.2007 13:15 Uhr von snm
 
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Noch etwas: Auch solche Meldungen führen sicher bei einigen Menschen zu einer kritischen Betrachtung von Langzeitarbeitslosen in Deutschland:

"Als EU-Bürger stehen Ihre Chancen in diesem skandinavischen Land nicht schlecht. Bei nur rund neun Millionen Einwohnern – etwa zehn Prozent davon sind Zuwanderer – herrscht in Schweden in einigen Branchen ein konkreter Fachkräftemangel. Deutsche Arbeitnehmer werden wegen ihres Pflichtbewusstseins, das auch der schwedischen Mentalität entspricht, besonders geschätzt. Die besten Beschäftigungschancen haben nach wie vor Ärzte und Pflegepersonal sowie Facharbeiter aus der Automobilbranche und der Holzindustrie." (http://www.freenet.de/...)

"160.000 offene Stellen bewegen die Unternehmen zur Rekrutierung in den EU-Nachbarstaaten
Branchen mit akuten Engpässen an Fachkräften sind der Bau- und Transportsektor, das Gesundheitswesen, die Elektroindustrie und Metallverarbeitung.
So werden zum Ende des 2. Quartals 2007 160.000 offene Stellen gemeldet, die die dänischen Firmen zunehemend mit geeignete Fachkräfte aus dem benachbarten EU-Staaten, vorwiegend aus Deutschland und Schweden, auszugleichen versuchen.

Aktueller Fachkräftemangel
Aktuell meldet die dänische Arbeitsverwaltung einen hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften mit konkreten beruflichen Fähigkeiten:
So sucht das Handwerk sucht Baufachkräfte, Maler und Lackierer, Raumausstatter und Polsterer, Tischler und Modellbauer sowie Fachkräfte der Metallerzeugung und -bearbeitung.
Im Einzelhandel sind Geschäftsbereichsleiter gefragte Fachleute und im Industriesektor besteht Bedarf an Metallfeinbauern, Monteuren, Metall- und sonstigen Fertigungsberufen.
Ferner haben auch einige Berufe des Verkehrsgewerbes sowie im Bereich der akademischen Berufe auch Betriebswirte, Diplom-Kaufleute, Ingenieure der Fachrichtungen Maschinen- und Fahrzeugbau.
Gesucht werden aber auch Köche und Ärzte.
Gerade am Beispiel der Fachkräfte am Bau zeigt sich dass gute Baufirmen gerne deutsche Arbeiter nehmen, weil die Ausbildung sehr ähnlich ist und die Verständigung meist gut funktioniert.
Meist werden aber keine jungen Absolventen, sondern erfahrende Fachkräfte und Spezialisten gesucht." (http://www.arbeit-eu.de/...)

"Fachkräftemangel auf niederländischem Arbeitsmarkt

BäckerWie das Kompetenznetzwerk NL/NRW berichtet, droht auf dem niederländischen Arbeitsmarkt ein akuter Fachkräftemangel. Durch das Ausscheiden von 174.000 Menschen in diesem und 240.000 Menschen im nächsten Jahr, wird ein Arbeitskräftemangel insbesondere in den Bereichen Metall-und Bauindustrie sowie im Chemie- und Bildungssektor entstehen. Aber auch Handwerksberufe haben akute Nachwuchssorgen. Immer weniger Jugendliche entscheiden sich für eine klassische Ausbildung." (http://www.grenzpendler.nrw.de/)

Mir ist natürlich klar das nicht jeder Arbeitslose auswandern kann und das es auch einige Hürden gibt. Aber für etliche Langzeitarbeitslose dürfte es bei unseren Europäischen Nachbarn gute Perspektiven geben.
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15.12.2007 13:23 Uhr von WyverexAuctor
 
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Ok, die Studie drückt die ganze Sache EXTREM HART aus, aber mal ganz ehrlich, warum soll ich für mich persönlich Abstriche machen, nur weil ein "Versager" das nicht hinbekommt?

Ich rede jetzt nicht von Leuten, die wirklich Pech haben und ewig nen Job suchen aber nix finden. Ich rede von Leuten, die zu Hause sich die Eier schaukeln und sich von Hartz IV bedienen lassen. Versager sind für mich keine Menschen, die vielleicht einfach nicht so intelligent sind, oder körperlich eingeschränkt. Versager sind Leute, die sich selbst zu Versagern machen (Sei es durch Faulheit oder mangelndes Engagement).

Die Frage ist einfach nur aus welcher Sichtweise man so eine Studie sieht...
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15.12.2007 13:27 Uhr von Luthienne
 
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Pst Um nen Job in einer Fachrichtung annehmen zu können, brauchts dann auch die entsprechende Ausbildung ^^
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15.12.2007 13:40 Uhr von Tompunet
 
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ein Gespräch: letztens mit ein paar höher gestellten Führungskräften bezüglich Gehältern hat mir gezeigt, das für sie selbst niedrigere Fachkräfte teils schon als Versager eingestuft werden, die zu faul waren, weiter zur Schule zu gehen - also wo beginnt der Mensch, ein Versager zu werden? Vermutlich alles unter einem selbst...zumindest bei vielen...
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15.12.2007 13:46 Uhr von oehne
 
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@gehirntumor: das mit der tierwelt war das treffendste beispiel, was ein mensch mit gehirntumor hier bringen konnte.

sind nicht gerade moral und "menschlichkeit", soziale verantwortlichkeit und mitgefühl die eigenschaften, die uns von tieren (und menschen mit gehirntumor) unterscheiden sollten?

natürlich soll nur menschen geholfen werden, die es alleine nicht schaffen. selbstredend.

aber einer schrieb 100%ig zutreffend: es geht um abgrenzung: gerade die leute, denen es selbst nicht so wirklich gut geht (die keine kohle haben trotz arbeit) verdammen diese menschen. der grund: die einzige stelle, wo die ihren frust hinladen können ist halt nach unten.
und unter diesen (das ist eine der schlimmsten eigenschaften der menschheit, nach oben buckeln, nach unten treten, wie es jemand vor mir schon schrieb) stehen eben nur noch die arbeitslosen. also schön drauf da.

junge, lass dir deinen tumor entfernen oder gib gas, dann kommst du in eine höhere position im leben und kannst, na sagen wir mal: arbeiter traktieren mit deine halbintelligenz!
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15.12.2007 14:01 Uhr von Mabie
 
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Jetzt werden die Menschen shcon landesintern zu Rasisten...taurig
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15.12.2007 14:37 Uhr von gehirntumor001
 
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@oehne: Ich bitte dich, so wie du mich versuchst darzustellen stimmt es ueberhaupt nicht ... ich kann sehr wohl differenzieren, ich hab auch ein "gutes herz" und wuerde jedem was gutes tun wollen und mir frieden auf der welt wuenschen. Aber was ich schon sagte, das ist nunmal nicht die realitaet!
Und biologisch gesehen sind wir auch tiere, wir haben genau wie tiere den drang zu ueberleben und uns fort zu pflanzen. Da unterscheiden wir uns nicht grossartig, unser vorteil ist das wir eine hoehere intelligenz haben mit der wir uns weiterentwicklen koennen, dies aber auch dazu fuehrt das jeder fuer sich selber denken kann und jeder mehr oder weniger fuer sein leben (und seiner nachkommen) verantwortlich ist bzw sein kann. Ausnahmen gibt es immer, ich scher da nicht jeden ueber den kamm, aber genauso wenig interessieren sich viele, ob in china ein arbeiter 18 stunden am tag knallharte arbeit machen muss um leben zu koennen, weil wir uns zu schade und zu teuer fuer dieselbe arbeit geworden sind. Was ist daran denn bitte menschlich?

Ich versuche ueberall zu helfen wo es geht, aber ich habe auch probleme, so wie jeder von uns probleme hat! Nur die probleme sind halt unterschiedlich. Und ich will halt meine probleme loesen ... und nimmt es mir nicht uebel aber wenn jeder sich in erster linie um seine eigenen loesbaeren probleme kuemmern wuerde, anstatt zu warten bis jemand mit helfe angelaufen kommt, dann haetten wir insgesamt mehr ressourcen um menschen zu helfen die richtige probleme haben. Probleme wo sie nichts fuer koennen und nicht alleine loesen koennen.
Jeder kann mal nen job verlieren (keiner ist davor sicher) und es gibt viele langzeitarbeitslose, aber ganz ehrlich es gibt genug arbeit! Wie schon andere user vor mir geschrieben haben.
Uebrigens, ich bin in den Niederlanden immigriert um Arbeit und eine Perspektive zu bekommen! Man muss mal nicht so naiv und engstirnig sein und dann kann fast jeder arbeit bekommen. Sollte es dich interessieren, hier in den Niederlanden gibt es arbeit genug.

Die realitaet ist nunmal das es auf dieser welt nichts geschenkt gibt, auch wenn es die medien oft so darstellen! Man muss was tun um sich was zu verdienen, dies kann bedeuten man bildet sich, man wechselt den ort/land, nimmt andere arbeit an usw usw. Das Leben ist nunmal kein freizeitpark :)

Meine meinung: Ich will mich nicht abhaengig von anderen machen, sowie ich mich auch nicht von einem land abhaengig machen will, es gibt moeglichkeiten genug, man muss nur die augen aufmachen!
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15.12.2007 15:48 Uhr von Spaßbürger
 
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Abgrenzungsversuche und selber besser da zu stehen: Das ist doch "typisch" Mensch.

Andere schlecht dazustellen, damit man selber besser dasteht.

Mich schockiert das Umfrageergebnis nicht. Es bestättigt nur meine Meinung was die Menschen so denken.
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15.12.2007 16:29 Uhr von Götterspötter
 
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"Versager" sind auch Menschen die 40h/week arbeiten davon eine Sozialversicherung bezahlen und nicht merken das diese Versicherung im "Sozial-fall" nicht helfen wird .... bzw. einen nicht ausreichend unterstützt !! .....

Versager sind auch Menschen die eine Partei wählen die sie nur verarscht,belügt und betrügt ..... und sich trotzdem jedesmal von der "dumdreisten" Wahlwerbung manitulieren lassen und die selben "Zellenwärter" wählen !!

Versager sind auch Menschen die Ihre bittere Zukunft nicht erkennen , wohin Sie diese Regierung und Lobby-manipulatoren bringen wird und trotzdem mit läuchtenden Augen "jubbeln" über Ihren Eigenen Untergang

Versager sind grundsätzlich alle Menschen die über die "schlechten Zustände" und "Ihre Ungerechtigkeit" - mäckern und klagen, aber anstatt sich zu wehren und zu demonstrieren - einen unschuldig-Schuldigen suchen um mit dem Finger auf Ihn zu zeigen, um sich als "besseren Menschen" zu fühlen !!

Wir sind ALLE VERSAGER wenn wir nicht langsam anfangen uns zu wehren, gegen eine Sozialpolitik die nur in den Köpfen von Menschen funktionieren - die damit nicht zurechtkommen müssen !!!!!
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15.12.2007 20:17 Uhr von denksport
 
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der springende Punkt ist wenn man mal stillschweigend 5 gerade sein lässt, man genau von den Leuten statt eines Dankes meist noch einen Tritt in den Hintern bekommt, wenn man keine klaren Grenzen setzt. Siehe Diskussion über Studiengebühren usw. Letztenendes gehört immer noch manchmal Glück zum Erfolg dazu, passender Beruf der gerade dann gebraucht wird wenn Ebbe ist auf dem Arbeitsmarkt usw.
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15.12.2007 22:52 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm: zeigt natürlich den Egoismus in der Bevölkerung...andererseits..wie weit kommt man selber heutzutage ohne ein gewisses Maß an Egoismus?
Und wie oben schon erwähnt, was hat man davon, wenn man selber zugunsten irgendwelcher "Versager" Abstriche macht? Ich denke nicht, dass es einem gedankt wird..
Und in dem Fall sind auch für mich diese "Versager" lediglich Leute, die einfach aus Bequemlichkeit lieber anderen auf der Tasche hängen und das Sozialsystem überstrapazieren..nicht Leute, die unverschuldet in eine dumme Situation kommen, sich aber wirklich abstrampeln, da wieder rauszukommen.
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16.12.2007 02:51 Uhr von shortnewsjäger
 
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richtig so! Eine Gesellschaft sollte nicht nur fördern, sondern auch fordern.
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16.12.2007 03:05 Uhr von saber_
 
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voellig natuerlich? also ehrlichgesagt ist das doch echt nichts neues?
schaut euch doch nurmal um...

wo bitte seht ihr richtig gemischte grueppchen stehen? jedem das seine... somit sind hauptschueler meistens unter sich...und die gymasiasten das selbe...

ich persoenlich hatte noch nie wirklich kontakt zu hauptschuelern...
nun studiere ich und habe auch nur kontakt zu meinen kommilitonen?


als ich auf der fos war hab ich auch richtig gemerkt warum eine kleine "trennung" garnichtmal so schlecht ist... da gabs die leute vom gymi die echt kein problem hatten... dann die von der realschule fuer die es schon recht anspruchsvoll war... und dann noch einige vom M-zweig hauptschule...die sind 2 jahre lang auf ihrem geistigen maximum gefahren...

naja...und ich sass 2 jahre lang im geistigen tiefflug drinnen, und hab mich gelangweilt... es ist halt einfach schon teilweise sehr nervend wenn es glieder gibt die das ganze system ausbremsen...

wie war das nochmal? eine kette ist nur so stark wie ihr schwaechstes glied?...genau so ist es - und nicht anders!

und so hart es sich auch anhoert... ich bin der meinung das man diese schwachen glieder aussortieren soll und sie dann gesondert behandelt!
und wenn ich einer davon bin - dann ist das eben so!


schaut euch in der natur um!
eine herde wartet sicher nicht wenn es einem tier schlecht geht oder wenn dieses verletzt ist!
natuerlich hat dieses tier den beistand seiner familie, aber die herde ansich interessiert sich nicht dafuer... denn das tier bremst nur!
ich persoenlich kuemmer mich natuerlich auch nur um die personen die mich direkt betreffen...von daher wuerde ich alles geben um diese vorm "versagen" zu schuetzen... aber ich kann mich echt nicht um irgendwelche personen kuemmern mit denen ich nichts zu tun habe... jeder ist auf sich allein gestellt und soll verdammt nochmal schauen das er auf sich selber aufpasst und zusieht wie er sich durchs leben kaempft!

ich bin bei weitem kein referenzmensch und schon garnicht der intelligenteste und eifrigste... aber bisher habe ich es immer geschafft mit etwas list und hirnschmalz mit sehr wenig einsatz das zu schaffen was andere sich hart erarbeiten mussten...
und das koennen auch andere! es sei denn sie wollen es nicht
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16.12.2007 10:07 Uhr von FallDown99
 
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haha, oehne: "sind nicht gerade moral und "menschlichkeit", soziale verantwortlichkeit und mitgefühl die eigenschaften, die uns von tieren (und menschen mit gehirntumor) unterscheiden sollten?"

Was unterscheidet uns denn von Tieren ? Nichts, nur den drang Wissen zu teilen, wodurch jemand das Jagen erfand und es anderen lehrte, so kamen wir auf Fleisch als Nahrung (achtmal nährreicher als Pflanzen), dazu ein paar Tausend jahre Zeit, und schon sind wir mehr entwickelt als Tiere. Das mit Menschlichkeit, Moral, Gesellschaftsmodell, kam viel viel später. Wenn schon erklärungen abgeben dann bitte mit Bildung oder ein bisschen Fachwissen. Das wir so wie wir heute sind auf die Erde geplumst sind, hört sich immer so verdammt unrealistisch an.

"natürlich soll nur menschen geholfen werden, die es alleine nicht schaffen. selbstredend."

Wer entscheidet das dann ?^^

Aber wieder schön zu lesen, eine Gruppe von Tagträumer wollen den totalen Sozialismus erreichen, sprechen aber immer von allen, "wir". Wie das ganze dann zu finanzieren ist, tja, da hört der Traum bekanntlich immer auf.
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16.12.2007 16:33 Uhr von ferry73
 
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ich zitiere: ich persönlich brauche in meinem bekanntekreis mindestens täglich 3 leute denen es schlechter geht als mir oder die hässlicher sind als ich es schon bin......dann geht es mir richtig gut und fühle mich auch entsprechend gut.

passt das hier? ist ein zitat von carrie--king of queens.
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16.12.2007 18:40 Uhr von Moppsi
 
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Ellbogengesellschaft halt: Aber was kann man von Deutschen schon anderes erwarten...

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