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2007: 95 Prozent aller E-Mails waren Spam

Mehrere Hersteller von Sicherheits-Software haben herausgefunden, dass 2007 95 Prozent der weltweit versandten E-Mails Spam sind.

Laut dem Sicherheitsunternehmen Barracuda Networks erhalten 50 Prozent der Internet-Nutzer bis zu fünf Spam-Mails pro Tag und etwa zwei Drittel erhalten bis zu zehn Spam-Mails pro Tag. Über zehn Prozent der Internet-Nutzer bekommen mindestens 50 Spam-Mails pro Tag.

In Spam-Mails werden am häufigsten Laptops, gefälschte Uhren und Visitenkarten angeboten. Auch Mittel zur Potenzsteigerung bzw. zur Steigerung der Männlichkeit werden in Spam-Mails häufig angeboten.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Prozent, E-Mail, Spam
Quelle: de.news.yahoo.com

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15.12.2007 11:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Sogar einige 100 Spams am Tag als kleiner Selbständiger steht die Mailadresse eben im Impressum und Kontakt auf der Internetseite. Die Internetseiten selbst sind ja auch bekannt.
So erhält man automatisch mehrere 100 Spams am Tag.
Outlook filtert zwar die allermeisten raus - aber die Spammer kreieren ja jedesmal eine neue Adresse.

Da will ein Schäuble die Telekommunikation überwachen und kann nnoch nichtmal etwas gegen diese Spams unternehmen, die in der Wirtschaft wahnsinnige Schäden (durch vertane Arbeitszeit) anrichten.
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15.12.2007 12:05 Uhr von Philippba
 
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ja, aber: es wird solange SPAM geben, solange die Leute darauf reinfallen. Ein Spammer zahlt z.B. 300 EUR und lässt somit z.B. 2 Milliarden Mails verschicken. Weil die Leute dumm sind verdient er dann z.B. 5000 EUR. Solange es sich für den Spammer lohnt, spammt er weiter. Leider sind viele im Internet dumm, denn wenn man nicht drauf anspringt und die Spammer keine Kohle mehr machen, nur so kann es weniger werden. Mitausnahme alle Länder würden das verbieten und teuer bestrafen.
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15.12.2007 12:10 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Finde ich leicht übertrieben: Also von 100 Mails die man bekommt, sollen 95 Spam sein, also nur fünf "Echte". Da werden wohl einige ein bisschen übertrieben haben.

Kleinen Tipp fürn Mailblocker. Währungszeichen und Währungsnamen in den Spamfilter eintragen, sowie Mails mit kleinen Bildern automatisch filtern lassen. Auch das Wort Anwalt, Mahnung und Nachbar ist nicht schlecht. ;-)
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15.12.2007 12:27 Uhr von HyperSurf
 
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Da ist nix übertrieben genauso geht es mir. Der Junk-Filter nimmt zwar fast alle Spam-Mails aus dem Posteingang raus, aber das Abrufen dauert halt viel länger wegen der Spam-Mails...
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15.12.2007 12:28 Uhr von 2Skywise
 
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@Auge: Nö, das ist eigentlich gar nicht übertrieben. Die 75 Stück pro Tag schaffe ich an meinem Arbeitsplatz auch locker - an jedem Montag darf ich erst mal an die 250 Spams löschen, einmal hatte ich sogar geballte 600 in meinem Eingangskörbchen ... ohne daß meine Mailadresse irgendwo öffentlich auftauchen würde. Aber anscheinend wird die Mailadresse bei regem Mailkontakt an irgendwelchen Punkten im Netz ausgelesen oder so - keine Ahnung.

Und Deine Tips für den Spamfilter mögen vielleicht bei Privatnutzern ganz interessant sein, im beruflichen Umfeld taugen sie jedoch nur bedingt was. Ich arbeite z. B. im Einkauf und kann daher weder Währungszeichen noch Währungsnamen in den Spamfilter eintragen, weil mir sonst wichtige Angebote, Anfragen oder Informationen durch die Lappen gehen. Auch mit Anwälten oder Mahnungen hab´ ich was zu tun. Die kommen zwar in aller Regel nicht per Mail in meinen Wirkungsbereich, wohl aber Kommentare oder weitere Informationen zu diesen Vorgängen. Und die "Nachbarn" kann man auch nicht vernünftig rausfiltern, weil es immer Leute gibt, die etwas haben wollen, das ihr -> Nachbar <- bereits hat. Also ...?
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15.12.2007 12:50 Uhr von Mr. Wortgewant
 
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@Thomas: steig einfach um auf mozilla thunderbird. da gibt das einmal einen herkömmlichen filter, der sich an den mailadressen orientiert und einen selbst erstellbaren filter, der greift wenn z.B. im betreff der mail sachen wie "Penis Enlargement" oder ähnliches stehen...
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15.12.2007 13:12 Uhr von Lord Kraligor
 
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Verifizierungssystem: Es sollte eine Möglichkeit geben, Mailadressen von einer Institution verifizieren zu lassen, die diese dann in eine globale Whitelist aufnimmt und täglich aktualisiert. Mittels dieser Whitelist können dann Mails von unverfizierten Adressen bereits vor der Ankunft im Mailclient von Seiten des Mailservers herausgefiltert werden. Wenn genügend Beschwerden über eine verifizierte Adresse eingegangen sind, wird diese von der Whitelist gestrichen.
Ich weiß, Datenschutz bla bla.. Aber in diesem Fall wäre es ausnahmsweise mal gerechtfertigt. Und es spricht ja nichts dagegen, dass weiterhin unverifizierte Mails versendet werden (aber eben nicht über.. nennen wir es VPOP3).

Naja, nur ein Gedanke..

- Kraligor
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15.12.2007 13:28 Uhr von kozzah.
 
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An meinen Vorredner: Nein, das wäre Blödsinn.

Spammer sind ja nicht blöd. Die schicken doch die Spam-Mails nicht von ihren eigenen Accounts ab. Das erledigen Armeen von mittels Trojanern und Viren gehackten Computern (Botnets). Und eine Absenderadresse zu fälschen ist wirklich nicht schwer, wenn man ein wenig Ahnung hat.
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15.12.2007 13:34 Uhr von Lord Kraligor
 
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Nagut, dann eben die Todesstrafe für Spammer. :P
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15.12.2007 15:43 Uhr von snm
 
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Merkwürdig: Warum kommen immer solche Anbieter von "Sicherheitssoftware" zu solchen Ergebnissen :-)

Als Privatperson hat man damit ja kaum Probleme. Ein gut eingerichteter Spamfilter und schon hat man ruhe. Vernünftige Emailprovider nehmen einem diese Arbeit auch noch ab. Was bei Anbietern wie GMX oder Fastmail bei richtiger Konfiguration durchkommt ist doch kaum der Rede wert.

Für Firmen, die Mails nicht so rigoros ausfiltern dürfen, ist das allerdings ein Problem.
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15.12.2007 18:53 Uhr von Ammy
 
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@ThomasHambrecht: schonmal darangedacht, die emailadresse ins impressum als grafik zu schreiben ?

Spam intressiert mich eigentlich immer weniger da mein Thunderbird zuverlässig ~99% richtige filtert ...
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16.12.2007 17:28 Uhr von Ryback
 
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@Ammy: Eine Grafik ist gar nicht nötig. Es reicht ein kleines Script, das die Adresse so "verschlüsselt", dass es zwar von Mail-Programmen verarbeitet, von den Bots aber nicht gelesen werden kann. Zeitaufwand: max. 2 Minuten.

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