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USA: "Waterboarding" soll als Verhörmethode abgeschafft werden

"Waterboarding", die Verhörmethode, bei der der Verhörte das Gefühl bekommt, zu ertrinken, soll verboten werden - auch bei den Geheimdiensten der USA, nicht nur in der Armee.

Das Repräsentantenhaus der USA verabschiedete das Gesetz zum Verbot von "Waterboarding" mit 222 zu 199 Stimmen. Dadurch kommt es nun auf den amerikanischen Senat an, der schon bei den Beratungen teilgenommen hatte. Allerdings hat Präsident George W. Bush schon sein Veto gegen das Gesetz angekündigt.

Des Weiteren ist zu erwähnen, dass das Verbot von Verhörmethoden, die in Grauzonen fallen, im Haushaltsgesetz der Geheimdienste verankert ist. Die Republikaner sprachen sich gegen das Gesetz aus, so wie der Abgeordnete Peter Hoekstra: Schon zu viele Details seien in die Öffentlichkeit gesickert.


WebReporter: outis
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Verhör
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2007 19:43 Uhr von outis
 
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Das ist definitiv ein positiver Schritt - obwohl in den USA ein ganz anderes Gesetz unterwegs ist: Ein Gesetz voll mit Verboten von sexueller Freiheit.

Zu der Situation mit sexueller Selbstbestimmung in Deutschland und den USA:
http://oraclesyndicate.twoday.net/...

Des Weiteren hoffe ich, dass sie vielleicht auch noch Guantánamo Bay abschaffen. Allerdings liegt das wohl in ferner Zukunft.
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14.12.2007 20:07 Uhr von Mordo
 
+6 | -0
 
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Und wer garantiert dafür, dass das jetzt auch wirklich nicht mehr angewendet wird?

Verar**hen kann ich mich alleine. -.-
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14.12.2007 20:07 Uhr von Mordo
 
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War natürlich nicht gegen den Autor gerichtet. ;-)
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14.12.2007 22:37 Uhr von Ru5hh0ur
 
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ist das diese verhörmethode an der menschen in wasser getaucht werden, immer und immer wieder???

ich dachte das gibt es nur in hollywood filmen????

schrecklich, dass sowas bisher legitim war!!!!!!!!
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14.12.2007 22:56 Uhr von jsbach
 
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Ich möchte nicht wissen, mit welchen Methoden auf der ganzen Welt noch gefolter wird um aus den Opfern das letzte herauszupressen.
Wir leben im 21. Jahrhundert und nicht mehr im Mittelalter.
Warum kann man das nicht in die Menschensrechtscarta der UN aufnahmen. Total zynisch und brutal!
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14.12.2007 23:09 Uhr von JCR
 
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Folter, und nichts anderes. Diese "Verhörmethoden" sind menschenverachtend. Finsteres Mittelalter.

Ein Staat, der offiziell foltert und faschistische Regime auf der ganzen Welt unterstützt, wird von unserer Regierung hoch angepriesen.
Traurig, aber wahr.
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14.12.2007 23:24 Uhr von jessesandyshalimar
 
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eigentlich: bin ich auch gegen sowas....ein anderer aspekt ist natürlich..man nehme einen terroroisten o.ä.....der wird sich sicherlich nicht vor die Polizei setzen und alles ausführlich schildern...und wenn jemand gekittnapped wurde...gibt es vllt manchmal keine alternative...
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14.12.2007 23:25 Uhr von erdbewohner
 
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einfach nur mies jemanden dazu zwingen eine aussage zu tätigen dadurch man ihm drängt bei nichtfollge der auffordunung zu sterben....

fazit... einspruch.... die aussage wurde erzwungen ;)
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14.12.2007 23:38 Uhr von Pitbullowner545
 
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das: funktioniert so

der betroffene wird in eine kiste gesperrt um die wassergeräusche simuliert werden
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14.12.2007 23:45 Uhr von erdbewohner
 
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@ Pitbullowner545: deine aussage ist subjektiv...

bitte um erläuterung
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15.12.2007 00:25 Uhr von outis
 
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Waterboarding: http://de.wikipedia.org/...
(Ansonsten einfach schnell googolen; habe da gleich ein paar gut erklaerende Seiten gefunden.)

Imho liegt das zum Teil wirklich daran, dass in den USA doch eine extreme, christliche Gesinnung vorherrscht; solange es gut im Namen von [fuege biblischen Namen ein] ist, duerfen sie das. Mich wuerde es nicht ueberraschen, wenn manche bei den Geheimdiensten eben so denken.

Das, was noch laecherlicher ist ja, dass die Gefolterten dann aus Panik eben auch Falschaussagen machen, da sie eben doch nichts wissen; siehe Guantánamo. Hoechstens - so hoch wie die Exosphaere und noch hoeher - sind da ein paar kleine Verbrecher dabei, die aber auch nichts wissen.
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15.12.2007 02:09 Uhr von Borgir
 
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das: war doch schon vor einigen wochen in den medien wenn ich da jetzt nix verwechsel.....abartig, dass menschen anderen menschen sowas antun....frei nach nietzsche: wenn der mensch sinkt, so sinkt er doch meist unter das tier
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17.12.2007 17:19 Uhr von ArrowTiger
 
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Bigotter Esel! -- "Allerdings hat Präsident George W. Bush schon sein Veto gegen das Gesetz angekündigt."

Alleine dies zeigt mir schon, um was für einen verwahrlosten, kriminellen Menschen es sich beim derzeitigen US-Präsidenten handelt. Wäre er ein südamerikanischer oder gar muslimischer Despot, hätten die USA ihn längst auf ihre "Achse des Bösen" gesetzt.

Allerdings hätte ich bei "Das Repräsentantenhaus der USA verabschiedete das Gesetz zum Verbot von "Waterboarding" mit 222 zu 199 Stimmen" doch schon ein deutlicheres Ergebnis erwartet. Immerhin befürworten 199 Mitglieder eine üble Foltermethode, oder stehen ihr zumindest nicht ablehnend gegenüber.

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