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Skythen-Führer starb vor 2.700 Jahren an Prostatakrebs: Skelett voll mit Metastasen

Der Skythen-Herrscher, der vor ein paar Jahren in einem sibirischen Grabhügel gefunden wurde, ist jetzt von der Universität Göttingen untersucht worden. Die Wissenschaftler unter der Führung von Michael Schultz nahmen Proben des Skeletts der Mumie.

Man fand Hinweise heraus dass der Mann Prostatakrebs hatte. Außerdem war das gesamte Skelett voll mit Metastasen. Mit einem verbesserten Verfahren konnte man das prostataspezifische Antigen (PSA) feststellen. Einige Proteine in den Zellzwischenräumen überlebten die Jahrtausende.

Die Skythen waren ein nomadisches Reitervolk, das seine Spuren in dem Jahrtausend vor Christus hinterließen. Der Skythen-Herrscher wurde in der Nähe der Stadt Arzhan entdeckt. Er wurde mit mehr als 6.000 Objekten aus Gold beigesetzt.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Führer, Skelett, Prostata
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2007 17:39 Uhr von Yuggoth
 
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Ich war neulich in der Skythen-Ausstellung in München und war schwer beeindruckt von den Utensilien, Gold, Geschmeide und der Geschichte dieses Volkes.
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15.12.2007 22:58 Uhr von Hier kommt die M...
 
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wäre: jetzt interessant zu wissen, wie alt der Gute bei seinem Tod war..normalerweise trifft Prostatakrebs ja ältere Männer..also wurde der für diese Zeit entweder überraschend alt oder bekam den Krebs relativ jung?

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