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Kanada: Nutzer las Handy-Vertrag nicht richtig - Rechnung über 85.000 Dollar

Der 22-jährige Kanadier Piotr Staniaszek hat sich für einen Handyvertrag mit dem Anbieter Bell Canada entschieden, welcher die unbegrenzte Internet-Nutzung mit dem Handy beinhaltete. Dafür sollte er monatlich 150 Dollar an Gebühren zahlen.

Staniaszek verstand den Vertrag so, dass er dieses Handy als Modemersatz für seinen Computer nutzte und zahlreiche Daten herunterlud. Doch diese Praxis sollte sich als teurer Irrtum herausstellen.

Der Anbieter Bell Canada stellte ihm dafür eine Rechnung von 85.000 Dollar, denn man berechnete auch eine Gebühr für die heruntergeladenen Datenmengen. Staniaszek verwies nun darauf, dass ihm nichts erklärt wurde. Bell Canada bot nun eine neue Rechnung von 3.243 Dollar an, was Staniaszek ablehnte.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dollar, Handy, Vertrag, Kanada, Nutzer, Rechnung
Quelle: www.rp-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2007 10:27 Uhr von Todesengel_Jeanne
 
+10 | -1
 
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das is echt mies, frage is wer schuld hat: er weil er das "kleingedruckte" nicht richtig gelesen hatte oder die gesellschaft, weil sie ihn enderweder absichtlich in diese falle reingelockt habe oder ihm das nicht richtig erklärt habe...
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14.12.2007 10:37 Uhr von muhschie
 
+19 | -0
 
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Diverse: Provider in Deutschland versprechen ja ähnliches und verschweigen wichtigste Details. Genauere Infos muß man mit einigem Aufwand im kleingedruckten suchen. Klarer Fall von irreführender Werbung - Abmahnung!
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14.12.2007 11:13 Uhr von brycer
 
+11 | -0
 
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Manchmal habe ich den Eindruck die betroffenen Gesellschaften rechnen mit der Dummheit/Sorglosigkeit der Verbraucher und leben sehr gut davon.
So verquer wie manche Tarifangebote sind kann man denen schon fast Absicht unterstellen. :-(
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14.12.2007 11:43 Uhr von J_Frusciante
 
+9 | -14
 
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unwissendheit schützt vor strafe nicht :P
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14.12.2007 12:25 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -0
 
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Ich halte die "Unwissenheit" für ein Gerücht erst vor ein paar Wochen hat ein Bekannter von mir auch sein Handy mehrfach als Modem benutzt.
Wir sprachen noch darüber was das kostet. Er hatte keine Ahnung über den Vertrag, glaubt "dass es soviel schon nicht kosten wird" und meint "irgendwann mal im Vertrag nachlesen zu müssen".

Über soviel "bewusste Unwissenheit" kann ich mich nur wundern. Das ist eher schon Des-Interesse, Leichtsinn und Dummheit.
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14.12.2007 12:46 Uhr von zenluftikus
 
+6 | -1
 
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Hm, einerseits: ist es wirklich so das kaum noch einer irgendwas durchliest und dann nachher wenn es zu spät rumflennt.

Anderseits mus ich sagen - ich hab mal einen Selbstversuch unternommen und mir vorgenommen jegliche AGBs durchzulesen bevor ich mich für etwas entscheide. Musste dann leider feststellen, dass mir zum großen Teil anscheinend ein Jurastudium fehtl um große Teile von AGbs und ähnlichem überhaupt zu verstehen...
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14.12.2007 14:42 Uhr von eTAz
 
+2 | -0
 
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Einem freund von mir passierte das gleiche! Er schloss einen ähnlichen vertrag bei o2 ab und nutzte sein Handy ebenfalls als Modemersatz für seinen Laptop...Die erste Rechnung kam, und ein stolzer Betrag von 1600€ lachte ihm ins Gesicht o_O

Die im o2 shop hatten ihm verschwiegen dass der flatrate tarif nur für WAP-Seiten und keinesfalls für WWW-Seiten ausgelegt sei....

Er mahcte ziemlichen Stress dort worauf sie sich dann auf einen betrag von 250€ einigten!
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14.12.2007 15:53 Uhr von mcSteph
 
+3 | -3
 
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Wo bleiben eigentlich die Helden die zynisch-großfressig verkünden, dass ganz allein der Benutzer schuld ist, wenn es zu solchen Missverständnissen kommt. Denen auch ganz egal ist, wie verklausuliert die AGBs sind und die von sich behaupten, dass ihnen selbst sowas nie passiert, weil sie durch bloßes überfliegen der AGBs jegliche Vereinbarungen und Nebenabreden dieser AGS verstehen könnten? Wo bleiben die Helden?
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14.12.2007 16:01 Uhr von Carry-
 
+3 | -2
 
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@mcSteph: bin ja schon da.

seber schuld. man muss verträge eben genau lesen bzw. nachfragen falls man was nicht versteht. und solche sachen stehen auch nicht unbedingt irgendwo in den agb, sondern in den details des tarifes. zugegeben, vielleicht nur als fussnote, aber trotzdem so, dass man es druchaus sehen kann.
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14.12.2007 16:45 Uhr von mcSteph
 
+1 | -1
 
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ahhhh: klar - und Anbieter dürfen ihre Bedingungen so verklausuliert abfassen, dass selbst gestandene Juristen mit dem Verstehen derselben Probleme haben. Sie sind schon per Beschluss sowieso immer im Recht.....

Bei der Ikea-Klausel wurde damals anders entschieden.... aber das ja damals..... die wird sicher auch wieder bald zugunsten von völlig nutzlosen Aufbau-Anleitungen gekippt werden.
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14.12.2007 16:46 Uhr von mcSteph
 
+1 | -0
 
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PS: @ Carry: Ich wusste doch, dass ich auf Dich bauen kann :-)))
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14.12.2007 16:58 Uhr von mrshumway
 
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Lesen und fragen Jeder, der einen Vertrag abschliesst, sollte genau wissen auf was sich dabei einlässt. Das Hineininterpretieren von Ansichten kann dann schon mal ins Auge gehen. Oder wenn man den Informationen glaubt, die einem der jeweilige Verkäufer übermittelt. Lest euch die AGB durch, studiert das Kleingedruckte und verlasst euch never ever aus das Gebrabbel des Typen, der hinter der Theke stehend seinen nächsten provisionsberechtigten Verkauf über die Bühne bringen will. Nicht daß, was der euch mündlich erläutert, sondern das, unter dem eure Unterschrift steht, ist Berechnungsgrundlage. Ansonsten halte ich das Unterschreiben von ungelesenen Verträgen, bei denen man die Hälfte der Begriffe nicht versteht, sich nicht für deren vertragliche Ausgestaltung interessiert oder Formulierungen nur interpretiert, für fahrlässig.
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14.12.2007 18:38 Uhr von frech-ke
 
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Agb´s und Kleingedrucktes: sind die Wurzel vieler Missverständnisse. Wie soll Otto-Normalverbraucher sie denn auch verstehen? Die Konzerne beschäftigen ein Heer von Anwälten um eben diese Formulierungen auszuarbeiten. Und deren Deutsche Sprache ist eine wirklich schwere Sprache. Wo bleibt da die Verbraucherfreundlichkeit? Der beste weg so etwas zu erzwingen, wäre sich viel Zeit zu nehmen, und jeder Kunde sollte sich vom Verkäufer die Agb´s Haargenau erklären lassen. Der Verkäufer schafft nur noch 2 Kunden pro Tag. Was glaubt Ihr wie schnell die Agb´s übersichtlich wären.
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14.12.2007 21:34 Uhr von cremare
 
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hui ganz schön viel ^^: das würde mich ganz schön überraschen, wenn ich auf einmal so viel zahlen müsste^^.
der tut mir echt leid, aber lieber die 3000 zahlen als die 80000
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14.12.2007 23:16 Uhr von bidcosine
 
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Der 22-jährige Kanadier Piotr Staniaszek: Der Name sagt schon alles mehr sag ich nicht.
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14.12.2007 23:41 Uhr von JetsetWilly
 
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@eTAz: ja, ne ist schon klar. Die im o2 Shop haben verschwiegen dass das surf & mail Pack nur für WAP ist. Hat Dein Kumpel überhaupt nach einer Internet Flatrate gefragt? Die hätte man ihm doch bestimmt auch verkauft...
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15.12.2007 12:01 Uhr von solti
 
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Abzocke vorm Herrn anders kann man das nicht nennen.

Ich habe einen Basevertrag und kann kostenlos ins Festnetz telefonieren.
Ein entfernter Bekannter hat neuerdings telefonieren übers Internet (Voip) mit einer Nummer 03222 ... usw. jetzt bin ich davon ausgegangen, dass er im Osten von Deutschland lebt, da die auch 03 ... usw. haben.
4 mal habe ich mit ihm telefoniert und muss 90 € extra bezahlen. NEUNZIG EURO ---> VIER GESPRÄCHE!!!

Ich habe sofort bei Base angerufen und die haben mir gesagt ich müsse "vor" dem Gespräch nachfragen über wen der Gegenüber telefoniert.

Ich habe ihr dann erwidert, das ich ja dann schon Geld losgeworden bin ... sie sagte nur "Tja, das is nunmal so".

Bei der Telekom ist das genau so ... wenn der Gesprächspartner nicht bei der Telekom ist, zahlt man auch einen bestimmten Betrag ... trotz sog. Telefonflat.

Ich denke das ich zum Anwalt gehe und beide Anbieter verklage.
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15.12.2007 15:34 Uhr von grandmasterchef
 
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"Agb´s": worst case. erstmal das zusätzliche S, was überflüssig ist (ist schon mehrzahl das wort)

und dann deppenapostroph ^^ ohje ^^
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16.12.2007 18:03 Uhr von solti
 
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@futurelife06: Das ist in meinen Augen auf jeden Fall abzocke.
Bevor ich weiß was mein Gesprächspartner für ein Netz hat, bin ich ja schon Geld los geworden.
Nur weil es eine Agentur festlegt, muss es doch nicht automatisch Rechtens sein.
Es geht auch nicht um den Betrag, sondern um die Sache selbst.
Wenn mir jemand was aus meiner Tasche stiehlt was nur einen kleinen Wert hat, ist es dennoch eine Straftat.

Wenn ich über einen anderen Anbieter (by call) telefoniere, wird mir vor dem Gespräch auch gesagt was mich der Minutenpreis kostet.
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17.12.2007 10:08 Uhr von eTAz
 
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@JetsetWilly: Ja ist auch klar -.-

Ja er ging in den Laden, hat seinen Handyvertrag abgeschlossen und auf ner Werbetafel das paket gesehen! Er hat dann egfragt ob er das handy an seinen laptop anschliessen kann und darüber mit dem lappi online gehen kann und GANZ NORMAL surfen und auc im ICQ sein kann und ob das Paket diese Kosten deckt! Es wurde gerne bestätigt und schon hatte er den Salat!

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