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Hartz IV hat einen Großteil der Arbeitslosen in die Armut getrieben

Durch die Einführung des Arbeitslosengeldes II haben mehr als 50 Prozent der Arbeitslosen finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Dies sagt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Am deutlichsten verloren Menschen, die früher Arbeitslosenhilfe bezogen.

"Verlierer beim Einkommen sind vor allem Haushalte ohne minderjährige Kinder", steht in der Studie der DIW. Alleinerziehende haben sich durch die Veränderungen vergleichsweise verbessert. Aber insgesamt erleiden die Arbeitslosen Verluste durch die Hartz-IV-Reformen.

Die Armutsquote unter den Arbeitslosen hat sich erhöht. Vor den Reformen galt etwa die Hälfte dieser Menschen als arm, jetzt sind es zwei Drittel. Als arm gilt eine Person, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Hartz IV, Armut, Großteil
Quelle: www.n-tv.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2007 18:42 Uhr von marshaus
 
+15 | -3
 
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politiker: intressiert das nicht.....sie bekommen genug.....und sorgen dafuer das es immer so bleiben wird....und dafuer muessen sie andere sachen kuerzen.....also beim kleinen mann oder frau
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13.12.2007 18:58 Uhr von torix
 
+8 | -0
 
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Oh je, die News ist ja ganz im Gegensatz zur Springer Propaganda in der anderen News.
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13.12.2007 20:36 Uhr von ShorTine
 
+7 | -3
 
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Reißerischer Titel: Nur 1/6 wurde "in die Armut getrieben"!
Der Rest war schon vorher arm.

2/3 - 1/2 = 1/6
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13.12.2007 20:41 Uhr von blub
 
+14 | -2
 
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Sollen sie nur kürzen: Die Hartz 4 Empfänger sind für die Regierung sowieso uninteressante Steuerzahler. Wenig Käufe, wenige Steuern werden bezahlt. Kein Wunder, dass die Politiker nur am Kürzen sind...die armen Schweine können ja nichts dagegen tun. Kein Wunder, dass manche den Ärger nicht mehr ertragen und durchdrehen, wie neulich der eine Mann der eine schwangere Angstellte von ARGE erstochen hat.

Mit 1 Euro Jobs sollen sie für das Strassenkehren oder Müllsammeln motiviert werden...den Dreck würde ich dafür tun.
Eine ordnungsgemäße Bezahlung und eine menschliche Behandlung wäre das mindeste was man für die Hartz IV Empfänger tun muss...Die ganze Kürzerei auf Kosten von Schwächeren Menschen ist eine RIESEN SAUEREI ! Mehr fällt mir dazu nichts ein.
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13.12.2007 20:44 Uhr von marshaus
 
+12 | -1
 
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mich intressiert: mal wenn jemand ueber 30 jahre gearbeitet hat und dann arbeitslos wird.......ist das nicht eine demuetigung wenn er so behandelt wird..........
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13.12.2007 20:49 Uhr von Smiling-Cobra
 
+8 | -6
 
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Der Euro: macht uns über kurz oder lang alle fertig!

Löhne halbiert Preise verdoppelt!

Weiter so Deutschland!
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13.12.2007 21:21 Uhr von willi_wurst
 
+9 | -18
 
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@blub: ich kann dich absolut nicht verstehen. das alg2 geld ist doch eine ordnungsgemäße "bezahlung" (für was auch immer). es reicht das man nicht hungern und im winter nicht frieren muß (wenn man nicht gerade die hälfte verqualmt). es wäre ja auch schlimm, wenn jenige von dem geld noch was zu seite legen könnten... ich finde wenn sie arbeitsfähig sind, können sie auch für ein paar euro mehr im monat arbeiten gehen.
ich meine, was erwarten die leute denn davon? in anderen ländern in dennen es keine sozialhilfe gibt, verhungert man wenn das einzigste talent darin besteht rumjammern zu können.
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13.12.2007 23:40 Uhr von Kampfpudel
 
+8 | -7
 
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@Gedeon: "Nicht zu arbeiten macht arm!"

Nicht zu denken macht geistig arm...
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14.12.2007 01:21 Uhr von Reizhirn
 
+6 | -1
 
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hatz 4: hartz 4 ist ein zweischneidiges ding.
es soll dazu anspornen sich einen job zu suchen.
hmmmm allein der weg zum amt ist eine kostenfrage von mindestens 15% des unterhalts geworden, wenn man sich mit den öffentlichen verkehrsmitteln flexibel zum aamt begeben muss. dann gehen 3% mehrschweinchen mehr als früher vom umsatz an den staat zurück.
ich finde das schon hart, wenn man jemandem, der z.b. krank ist, sich aus irgendwelchen gründen nicht selber beatmen kann zum ansporn weniger sauerstoff gibt. das hirn kann nicht mehr flott und korrekt arbeiten, und es ist dann ein noch längerer weg an die oberfläche.
sicher gibt es immer nutznießer und abstauber, aber mal ehrlich:
1960 hat ein mensch der arbeit das an bsp erwirtschaftet, was man heute mit 40 bereits geschaft hat (also inflation ist da mit inbegriffen). ab 40 beginnen bei vielen dann die zipperlein. man ist nicht mehr so fit usw. und der doktor solls richten, auf kosten der solidargemeinschaft. die ist damit überfordert, weil jemand anderes vorher den rahm abgeschöpft hat. und das soll dann der arbeitende auch noch ausgleichen? da muss man für seinen eigenen verschleiß auch noch aufkommen während heuschrecken sich über mangelnde gewinnsteigerungen beklagen und zum ausgleich leute entlassen? guckt euch mal die gewerbe an! da müssen z. t. 50% der leute im vergleich zu 1992 das gleiche arbeitsvolumenleiten. die schieflage liegt sicher nicht bei unseren sozialleistungen. die sind eigentlich immer eher peanuts gewesen. jetzt bringen sie das schiffchen nur in die schieflage, lösen tuts aber nix, es macht nur kränker, wenn man da was wegnimmt. weil das empfundene gefühl der sicherheit abhanden kommt und viele ihre familienplanung verschieben. und das reißt sehr große löcher ...
eigentlich muss man alles daran setzen, das A jeder was für sich tut und B jeder was für sich tun kann und damit was für andere tut.
das einfrieren vom geldstrom bedeutet doch nur, das es auch länger dauert, bis man wieder selber an der reihe ist, was zu bekommen.
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14.12.2007 07:07 Uhr von Hinkelstein2000
 
+6 | -2
 
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also: von ehrlicher Arbeit wird man auch nicht reich - ganz im Gegenteil, oft langt das ja nicht einmal...

und von wegen Geld auf die Seite legen: ja, das wird sogar offiziell verlangt, denn von dem Geld muss man sich noch Kleidung und Möbel selbst kaufen (was früher extra gezahlt wurde).
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14.12.2007 09:45 Uhr von Thomas Baierle
 
+4 | -10
 
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So hoch: ist das Politikergehalt auch nicht, eher zu gering, Was sind schon 15.000 Euro für diese Arbeitsleistung und Verantwortung? 90 Stundenwoche und jeder schimpft auf Dich, aber Lösungen hat keiner.

Ich würde mir das nicht antun wollen.
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14.12.2007 10:15 Uhr von Mistbratze
 
+5 | -0
 
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@ Thomas Baierle: Du musst dbei aber bedenken, dass bei Politikern alles zur Arbeitszeit Zählt. Nämlich von dem Zeitpunkt wo er das Haus verlässt und in seinen Dienstwagen steigt. Da zählen Geschäftsessen mit Freunden aus Politik und Wirstachaft dazu, genauso wie das Mittagsessen.
Wenn ich meine Zeit zusammenrechne von Haus verlassen bis ich wieder zu Hause bin, dann komme ich auch auf eine 62,5 Stunden Woche. Rechne ich ich noch die abendlichen "Arbeitsgespräche" hinzu bin auch bei 90 Stunden.
Nur bekomme ich knapp 10% eine Politikergehaltes brutto.
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14.12.2007 11:16 Uhr von Kacknoob
 
+9 | -1
 
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Alles Schmarotzer diese Arbeitslosen.

Wollen sich nur auf unserer Sauer verdienten Kohle ausruhen. Die sollen sich mal ne Scheibe bei unseren Armen diskrimienerten Politikern abschneiden. Nicht nur die fürchterlich niedrigen Bezüge, allein das geringe ansehen was sie geniessen. Nur geschimpft wird auf diese armen Menschen, wärend unsere Arbeitslosen hier das höchste ansehen geniessen. Dazu kommen die vielen Beratertätigkeiten bei den Konzernen. Gut da bekommen sie zwar auch ein paar Euro für aber das reicht doch auch gerade mal um nach dem Austritt aus seinem Amt nicht am Hungertuch zu nargen.

Was kann man nicht alles für 350 € machen. Überlegt mal das sind nach Miete, Nebenkosten und Strom bestimmt noch 100 €... Aber wenn diese nichtnutzigen Leute auch noch in eine der attraktiven Sozialwohnungen mit sympatischer Nachbarschaft ziehen dann haben die ja sogar ca. 11 € pro Tag zum verprassen. Skandalös.

Über 4 Millionen Menschen und keiner nimmt einen der Milliarden angebotenen Jobs an oder sie wagen es nein zu sagen wenn diese aufopferungsbereiten demütigen Multikonzerne Ihnen eine Stelle 4 € die Stunde anbietet. Schliesslich würde sich jeder von uns freuen für solche unsummen zu arbeiten.

[*ironie off]

Es ist verblüffen wie einfach die Stimmungsmache der Politiker und der Medien funktioniert hat. Das Lohnniveau wird auf höchster Ebene quasi vernichtet und alle Jubeln grossartig, weiter so. GEEEENAU. Und wann übernimmt Ihren Job ein in die Zwanksarbeit getriebener Arbeitsloser? Mal ganz zu schweigen von diesem altrömischen Sklaventreibern auch Zeitarbeitsfirma genannt beginnen nun auch grosse Konzerne ganz offen, mit einem Lächeln Jobs für 4 € die Stunde anzubieten.

Auch bei den Arbeitslosen selbst hat sich der Bildzeitungsintellkt inzwischen voll durchgesetzt. Wer keine Arbeit hat ist nur zu Faul sich welche zu suchen, oder? Wenn ich so einen aroganten Hirnschiss schon höre, schwillt mir schon Schlagader. Einzige Genugtuung die ich dabei spüre ist die tatsache das ein grosser Teil wirtschaftsexperten bei dem momentanen Trend selbst bald auf dem freien Arbeitsmarkt bewegen wird. Ich wünsche jedem einzelnen dieser marktwirtschaftsgeilen Mitarbeitern des Monats mindestens 2 Jahre als Arbeitsloser.

Dieses Geiz ist Geil, Raffgeier, nach mir die Sinnflut Denken ist wahrhaft erschreckend. Und mir tuen die Leute Leid, die man nicht nur ihrer Würde beraupt.
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14.12.2007 21:12 Uhr von snm
 
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Naja: Was steht in der Quelle:

"Die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe Anfang 2005 zum Arbeitslosengeld II hat bei mehr als der Hälfte der Betroffenen zu Einkommenseinbußen geführt. Etwa ein Drittel wurde durch die Hartz-IV-Reform finanziell bessergestellt..."

"Die Armutsquote der Leistungsempfänger - vor der Reform gut die Hälfte - habe sich auf zwei Drittel erhöht."

Für Ostdeutschland:
"Etwa ein Drittel der Leistungsbezieher wurde laut DIW durch Hartz IV bessergestellt."
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14.12.2007 21:27 Uhr von maflodder
 
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Baierle Politiker...Verantwortung? Hab ich da was verpasst?
90 Stunden Woche? Wie denn das?
Bei durchschnittlich 5 Nebenjobs bleibt da für die eigentliche Arbeit als Politiker eher weniger Zeit.

Der Beruf des Politikers ist masslos überbewertet.
Die sitzen, Immuniät geniessend, in ihren Sesseln, erhalten gute Bezahlung und sehr gute Altersbezüge für´s reden, reden und nochmal reden.

Dieses ganze Politsystem ist nichts weiter wie Lug und Trug, es soll dem Bürger Wahlmöglichkeit vorgegaukelt werden.
Aber gibt es Alternativen? Wo ist der Unterschied zu CDU und SPD?
Ok, die CDU ist noch etwas bürgerfeindlicher wie die SPD, im Grunde aber alles die selbe Mischpoke.

Ein Haufen Kettenhunde des Kapitals.

Wann gab es die letzte wirkliche Steuererleichterung für´s Volk?

Es ist mir unbegreiflich wie ein kleiner Klüngel von Menschen ein Millionenheer eines Volkes für dumm verkauft ohne dafür abgestraft zu werden.

Im Gegenteil, die nächsten Wahlen hat Ääängie wieder in der Tasche.

Willkommen in der Sklaverei !!!

Die eigentliche Arbeit ist die des Lobbyisten.
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14.12.2007 21:28 Uhr von Stellina
 
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@Gedeon: komm du mal unverschuldet in eine Situation in der du Hartz IV beantragen mußt, dann würd ich gerne deinen Kommentar dazu lesen.
Nich alle Hartz IV Empfänger haben keinen Bock zu arbeiten, viele sind ältere Menschen, Menschen die durch Schicksalschläge unverschuldet durch Hartz IV in die Armut getrieben werden etc.

Ich finde es einfach nur furchtbar dass für alle die gleichen Sätze gelten, da sollte man wirklich differenzieren zwischen denen die null Bock auf Arbeit haben und denen die unverschuldet um Unterstützung beten müssen und trotz aller Bemühungen keinen Job bekommen.

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