13.12.07 16:16 Uhr
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Mit Hartz IV lebt es sich besser als in anderen Industrieländern

Laut einer OECD-Studie leben deutsche Arbeitslose besser als in den meisten anderen der 30 Mitgliedsstaaten. Nach der Studie würde es sich in Deutschland kaum lohnen, nachdem man arbeitslos geworden ist, einen schlechter bezahlten Job zu übernehmen.

So würde eine alleinstehende Person nach fünf Jahren Arbeitslosigkeit immer noch durchschnittlich 36 Prozent des letzten Nettoeinkommens beziehen. Der Durchschnitt in den OECD-Staaten liegt bei 32 Prozent. Der Höchstwert liegt bei 59 Prozent in Dänemark.

Vor den Hartz-IV-Reformen bekam ein alleinstehender Langzeitarbeitsloser noch durchschnittlich 54 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Eine Familie mit zwei Kindern, bei der der Alleinverdiener auch in die Langzeitarbeitslosigkeit abgerutscht ist, bekommt nach den Reformen nur unwesentlich weniger.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Industrie
Quelle: www.welt.de

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72 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2007 16:39 Uhr von xerox1000
 
+23 | -3
 
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also ich kann nicht nachvollziehn wie eine alleinstehende Person von rund 350€ leben kann. Ich habe es schon mehrfach versucht.

Bin wirklich froh arbeit zuhaben.
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13.12.2007 16:46 Uhr von Maku28
 
+19 | -2
 
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Man sollte den Titel ändern. Es muss heissen überleben. Mein Bruder bekommt Hartz4 .. meine Fresse ich hab keine AHnung wie der es so aushält. Man kann sich ja wirklich nur sein täglich Brot leisten und das wars dann...kein Auto , keine Süssigkeiten und auch keine neue Kleidung. Der rennt inzwischen rum wie ein Penner und wird auch dementsprechend behandelt.
Dazu kommen dann noch ständige dämlichen Jobangebote die er annehmen MUSS...für 3€ die Stunde aufn Bau...das motiviert so richtig zum Arbeiten.
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13.12.2007 16:53 Uhr von ghost2005
 
+18 | -3
 
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Ein guter: Witz diese Studie.

Wie war das,"Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!" vom gute alte Winston Churchill

Es sollte auch die Lebensunterhaltskosten und Umfeld etc. mit aufgelistet werden.
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13.12.2007 16:54 Uhr von winfer
 
+25 | -16
 
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Also ich Bin Student in einem dualen Studium (3 Monate studieren, 3 arbeiten) und bekomme im Monat Netto ca. 275€ bei einer 40h Woche. Dazu bekomme ich von meinen Eltern noch einen Mietzuschuss von 80 Euro. Von diesen zusammen 355€ bezahle ich etwa 200 Miete und vom Rest lebe ich den Monat über. Damit kann man sicher kein Vermögen erwirtschaften, aber ich finde zum Leben geht das ganz gut, ich beklage mich zumindest nicht. Und ich finde davon kann sich so mancher Sozialhilfeempfänger eine Scheibe abschneiden. Sicher ist es nicht schön mit so wenig Geld klar kommen zu müssen, aber letztlich ist man immer selbst für sich und sein Leben verantwortlich. Das kann einem auch kein Sozialstaat abnehmen (und in vielen Ländern geht es Leuten ohne Arbeit oder mit schweren Krankheiten deutlich schlechter als hier in Deutschland!).
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13.12.2007 16:57 Uhr von Mazzi
 
+10 | -12
 
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ghost2005: eben.
hier wurden einfach nur die % zahlen genommen.
der rest wird ausser acht gelassen.
energie
arzt/medikamente

usw.

an den bettelarmen studenten da oben.

is klar. bist doch ne arme sau. verkauf den kappes deinen eltern aber net uns.
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13.12.2007 17:01 Uhr von ghost2005
 
+8 | -5
 
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@winfer: als Student ist es klar das man mit wenig Geld auskommt, keine frage.

Aber wenn man Arbeitsuchend ist und auf ein Auto angewiesen ist. Reichen die nunmal nicht die 345 € oder viel man da jetzt genau bekommt. Nicht jeder lebt in einer Großstadt wo alle 10 - 15 Minuten busse oder S-Bahn, Strassenbahn fährt wo man auf das Auto verzichten kann.
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13.12.2007 17:13 Uhr von Schroppyo
 
+7 | -0
 
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aha: Was bei den 32 und 36% nicht ausser Acht gelassen wurde sind die relativ hohen Lebensunterhaltungskosten (in der Regel beachtliche Kaltmieten, Lebensmittel werden immer teurer, im Gegensatz dazu passt sich seit Jahren nicht mehr an.
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13.12.2007 17:17 Uhr von grandmasterchef
 
+6 | -0
 
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der haken der berechnung is am nettoeinkommen das is nämlich reichlich wenig in deutschland. O_o

Da kriegt man bei 120std im monat um die 1100€ euro Brutto durchschnittlich.

Da heisst es dann whuhuuu denen gehts gut...weilse 36% einkommen von jenen dranliegen löl? O_o Oder 4 % als in anderen Staaten?!

Man beachte den sturz von 56% auf 36% & vergleiche bitte die lebenshaltungskosten in den OECD staaten dabei...
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13.12.2007 17:26 Uhr von need.more.brain
 
+15 | -15
 
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Beitrag: 350 € sind machbar. Es ist zwar wirklich nicht viel - aber machbar!

Und dafür, das man sonst GAR NIX anderes zu tun hat, sind 350 € für umme doch mal nicht wenig!

Einen Job an der Kasse bei LIDL findet sich immer irgendwo, wenn man mehr Geld haben will - aber nein, dafür müsste man sich ja rasieren und morgens um 6 Uhr aufstehen.....
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13.12.2007 17:28 Uhr von marshaus
 
+4 | -3
 
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sollten: uns die politiker einmal vormachen....glaube nach einer woche wuerden die jammern und nicht mehr weiter wissen
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13.12.2007 17:29 Uhr von diehard84
 
+10 | -14
 
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das Personen die Hartz4 beziehen aber auch in vielen bereichen zB bei der Tafel Essen für nen obligatorischen Euro bekommen und somit der Wocheneinkauf erledigt ist oder Kleidung billigst beziehen können (und das ist sicher keinesfalls alles unterster müll denn sowas wird heutzutage immer schneller weg geworfen von der gesellschaft) sowie Möbel / Geräte beantragen können und Wohngeld bekommen scheinen einige hier zu vergessen.

Für das reine geld muss man "nur" noch leben den rest finanziert doch ohnehin der Staat man muss es alles nur beantragen und bescheid wissen wie alles läuft und es gibt genug solcher Leute denen geht es besser auf dieser Basis als wenn sie arbeiten gehen denn was bleibt denn dort noch wenn man villeicht 900€ rausbekommt und all diese dinge davon bestreiten muss..auch ned mehr...dann noch paar kinder angeschafft und das leben geniessen...ich finde vielen gehts noch massiv zu gut denn nen arbeitnehmer kann sich kaum noch leisten kinder in die welt zu setzen


@ ismiregal
[keine Beleidigungen anderer User - edit; Steph17]
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13.12.2007 17:30 Uhr von IT-B@SICS
 
+6 | -14
 
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Super Studie Da haben manche faulen Arbeitslosen gleich wieder ne passende Ausrede parat:

Agenturmitarbeiter: "Warum wollen Sie nicht arbeiten?"
Arbeitsloser: "Hat die OECD in ner Studie gesagt, dass es sich als Arbeitsloser besser lebt."

Tolle Wurst... :-(
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13.12.2007 17:32 Uhr von Blackman1986
 
+9 | -6
 
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@ghost2005: Da lässt du dir bei dem Vorstellungsgespräch so einen Wisch ausfüllen und schon bekommst du das Geld vom Amt für Benzin etc. zurück, ist soager mehr als es tatsächlich kostet. Zudem bekommt man pro Bewerbung 5€ vom Amt, ich glaub max. 50 Bewerbungen ( zwar nicht die Masse aber besser als nix).
Ich musste auch von Hartz4 leben, habe mir einen Nebenjob gesucht und so 100€ mehr im Monat gehabt. Es war eine halbtagsstelle. Man kann von Hartz4 leben, es sei denn man hat 4 Kinder und ein großes Haus. Als nromale Familie geht das, als Single erst recht. Bei wem das nicht geht der sollte sich mal gedanken machen für was er so sein Geld ausgibt. Ehe wieder irgendwelche negativen Stimmen kommen, macht doch mal eine Liste was wirklich jeden Monat von den 345 oder 352€ weg gehen. Das fängt bei Kippen an und hört bei sinnlosen besuchen bei MCDoof auf!
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13.12.2007 17:32 Uhr von winfer
 
+8 | -7
 
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@ ismiregal: ja, genau so ist das, n Spinner bin ich deswegen nur lange nich. So geht es übrigens vielen Studenten hier.

@ghost2005: ja das hast du sicher recht. Ein Auto könnte ich mir natürlich auch bei weitem nicht leisten. Ich bin aber auch der Meinung, dass ein Auto Luxus ist den man sich nunmal nicht leisten können darf wenn man von Sozialhilfe lebt. Dass ein Auto natürlich wiederum für die Arbeitssuche enorm wichtig und teilweise Pflicht ist ist das eigentlich Dilemma und ich kann verstehen, dass dies bei vielen zu großen Problemen führt. Das zu lösen wäre aber sicher eher ein Problem der Arbeitsmarkt Politik als der Sozialhilfe.
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13.12.2007 17:41 Uhr von exekutive
 
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@ ghost2005: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast"

das zitat stammt aber von goebbels und nich von churchill ;)

und was es die news betrifft.. klaro.. unseren hartz4lern gehts ja prächtig..

.. manchmal frag ich mich, wo diese leute eigentlich propaganda studiert haben, wo man es doch gar nicht mehr offiziel studieren kann oO
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13.12.2007 17:42 Uhr von ghost2005
 
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@Blackman1986: max. 50 Bewerbungen ist nicht die welt die hat am Schnell geschrieben und 5 euro vom Amt pro Bewerbung deckt gerade bei einer richtig gut gemachten Bewerbung ein drittel der Kosten.

Und jetzt mir nicht mit der Frage was für Bewerbungen ich verfasse.
Denn es kommt drauf an, auf was für eine Stelle man sich Bewirbt, dementsprechend ist/wird eine Bewerbung aufwendiger und Kostenaufwendiger.
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13.12.2007 17:54 Uhr von Hebalo10
 
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@ Blackman1986 + andere, natürlich kann man von HartzIV leben, die Frage ist doch nur:

W I E ?

Ich empfinde es nicht als erstrebenswert, jeden morgen mit der Gewissheit aufzustehen, wieder einen beschissenen Tag verblöden zu müssen, im Supermarkt jeden Cent zweimal umdrehen, auf viele Dinge, die Das Leben verschönen, verzichten zu müssen.

Natürlich reicht das Geld für die Grundbedürfnisse eines Menschen aus, aber eben nur dafür - und das macht auf Dauer krank.
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13.12.2007 17:58 Uhr von S13gfried
 
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verhältnis: In Dt. sind die Lebenskosten viel zu hoch, is kla das ich mit 340 nich weit komme...

Im Ausland, richtung Osten, würde man mit 340€ mehr bekommen, da vieles billiger ist...
dafür gibt es dort aber auch keinen Staat der einen Auffängt..
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13.12.2007 17:58 Uhr von ghost2005
 
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@exekutive: mußte noch mal googlen (wie es so schon heißt)

und wie es scheint ist es nicht sicher wer es jetzt zu erst gesagt hat. Hier kann man es nachlesen.

[edit, foo.fraggle]

Aber es wird eher Churchill zugeschrieben, solange keine anderen belege(beweise) gibt.
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13.12.2007 18:00 Uhr von winfer
 
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@Hebalo10: Ja, aber dafür wunderbar zu leben ist das ALGII (ehemals SozialHILFE) ja auch nicht gedacht. Es geht eben darum ein Leben ohne Hunger und mit einer festen Wohnung zu garantieren. Dass man davon kein Luxusleben führt ist klar, und sicher auch ein stück weit gewollt. Denn wenn ich von der Sozialhilfe wunderbar leben könnte welchen Ansporn sollte es dann noch geben jeden Tag 8 Stunden oder mehr arbeiten zu gehn? Es ist eben nur zur Überbrückung oder als Minimalunterstützung gedacht und das is auch gut so.
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13.12.2007 18:19 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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Nachts ist es kälter als draußen: Schon in der Quelle werden Äpfel und Birnen mächtig durcheinandergewirbelt, Arbeitslosengeld 1 und 2, pruzentuale und absolute Werte und Bezüge miteinander vermischt.

Springer scheint eine ganzheitliche Kampagne gegen Mindestlohn und Sozialleistungen zu fahren.

Ach ja - in der News wird das ganze dann noch einmal verschlechtert.
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13.12.2007 18:39 Uhr von torix
 
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Was soll diese [edit;anais]smeldung? Sollte gesperrt werden oder wenigstens DEUTLICH drauf hingewiesen, dass die Grundlage dieser Studie längst nicht mehr existent ist!!!!

[edit;anais]
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13.12.2007 18:43 Uhr von greatestmind
 
+10 | -11
 
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work or die! da sieht man an der reaktion schon dass hier 50% auf h4 sind
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13.12.2007 18:46 Uhr von torix
 
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@ winfer: Das glaubst du doch wohl nicht selber was du da schreibst? Von 350€ Leben? Davon 200€ Miete? Was ist mit Fahrkarte, Wasser, Strom, Essen, Trinken, Klammoten, Kosten fürs Studium ala Semesterbeitrag, Unterlagen, Bücher, Kopiergeld? Und ein Telefon hast du sicher auch nicht? Genauso wenig wie ein TV Gerät bzgl. GEZ. Natürlich hast du auch keinen Kabelanschluss oder? Was ist eigentlich mit Versicherungen? Hausrat und je nach dem wie alt du bist Kranken versicherung? Was ist mit Hygeneartikeln? Brauchst du auch nicht oder?

Na ja ich bring es mal auf den Punkt: Du bist der Beste.
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13.12.2007 18:57 Uhr von Armenian
 
+10 | -3
 
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Wenn man Harzt 4 bezieht: dann ist es kein Leben mehr sondern nur noch ein Überleben.

Warum Protestiert keiner ? verstehe ich nicht.

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