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30.300 Informatik-Studienanfänger - Anstieg um vier Prozent

Die Zahl der Studenten, die sich für den Studiengang Informatik entscheiden, nimmt zu. Das Statistische Bundesamt berichtet, dass in diesem Jahr vier Prozent mehr Informatik-Studenten zu verzeichnen seien.

Im Sommersemester 2007 und dem Wintersemester 2007/2008 schrieben sich insgesamt 30.300 Studenten für den Studiengang an Deutschlands Hochschulen ein.

Insgesamt begannen 2007 358.200 Personen ein Studium.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Prozent, 300, Anstieg
Quelle: www.computerbase.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2007 02:40 Uhr von borgir
 
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Zuletzt wurde ja bemängelt, dass zu wenig Studenten Informatik studieren und man zu viele IT-Spezialisten aus dem Ausland holen muss. Das ist dann doch mal ein Anfang. Ich finde aber trotzdem, dass man es nicht verbieten sollte, wie gefordert, ausländische Spezialisten ins Land zu holen solange es einen Fachkräftemangel auf dem Gebiet gibt. Ein solches Verbot würde nur bewirken, dass der Mangel noch größer wird, als er ohnehin schon ist.
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13.12.2007 10:25 Uhr von oralke
 
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Beenden ? Interessant wäre zu wissen wieviele dies Studium im Schnitt beenden. Das sind leider nicht ganz so viele.
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13.12.2007 10:27 Uhr von werwolf0815
 
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ich: finde es eher komisch dass sobald jemand mit irgendwas die regierung kkritisiert, kommt nach einer woche eine statistik raus die einen erfolg "beweisen" soll

das wundert mich schon
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13.12.2007 10:35 Uhr von intelmarder
 
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Statistik: Wie lautet die Steigerung von Statistik:
Statistik -> Lüge -> Meineid

Diese Meldung ist nur etwas für die Akten. Sowas lieben wir Deutschen ja sehr, da reitet er wieder der Amtschimmel.
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13.12.2007 11:18 Uhr von AdiSimpson
 
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bin: mir nicht ganz sicher, aber meine gelesen zu haben das 80% das studium abbrechen.
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13.12.2007 11:41 Uhr von Jimyp
 
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Viele wissen gar nicht, was ein Informatikstudium bedeutet und beinhaltet.
Spätestens im zweiten Semester sind dann viele wieder weg.
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13.12.2007 13:24 Uhr von Valdur
 
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wo ich angefangen habe informatik zu studieren waren wir 80 jetzt sind wir 20 im 5 ten semester ....also aufkeinenfall repräsentativ diese 30000 ...
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13.12.2007 15:07 Uhr von MitHanDir
 
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@ oralke: Ich hab mal gehört das bei der Informatik die Durchfallquoten bei 50% liegen und das sie zu den höchsten gehören. Und ich muss auch bestätigen das eine ganze Reihe von Leuten abgesprungen ist und das lag meist nicht an den Infofächern sondern eher bei den Mathefächern und Nebenfächern wie Mechanik Elektrotechnik.
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13.12.2007 15:17 Uhr von justitia80
 
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Informatik: ist der letzte Dreck, zumindest auf einer normalen Uni. Ich würde jedem davon abraten, obwohl ich selber nächstes Jahr fertig bin damit, würde ich das nie wieder tun, wenn ich die Wahl hätte.
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13.12.2007 17:26 Uhr von kratz
 
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@werwillderdarf: Gerade in den ersten Semstern wird ja ausgesiebt. Bei uns haben ca. 50% das Grundstudium nicht geschafft.
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13.12.2007 19:09 Uhr von outis
 
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Das Problem mit Informatik ist ja, dass man wohl als Programmiersprache Java aufgehalst bekommt. Nach meiner Meinung ist das Syntax einfach nur schrecklich; ich kann bis heute wirklich nur ueber jeden Javaprogrammierer lachen, da sie die Sprache wirklich moegen. Dynamic Typing fehlt, Whitespaces koennen einfach weggelassen werden, boese, geschweifte Klammern und Semikola en masse. (Wobei man anmerken muss, dass die meisten Sprachen wirklich nicht ohne die beiden Sachen auskommen; wenn mich mein Gedaechtnis nicht taeuscht, sind Python, Haskell sowie alle Lispdialekte die einzigen Programmiersprachen, bei denen man die beiden Dinge nicht benutzen muss, um Befehle zu trennen.)

Ansonsten wird ja, wie schon gesagt wurde, immer was anderes erwartet, als was dann tatsaechlich kommt. Neben dem Programmieren kommen halt noch Algorithmen, Logik und Mathe in den Mix, meistens noch etwas anderes wie Physik, um nette Aufgaben zu stellen, denn ´ne simple Physikengine sollte wirklich das Minimum fuer Absolventen von Informatikstudiengaengen sein, vor allem, wenn das schon Schueler schaffen.
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13.12.2007 21:25 Uhr von jsbach
 
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@werwillderdarf: Zustimmung: Wenn alles so einfach wäre, dass man die Scheine "hinterhergeworfen" bekäme. Aber Informatik ist halt mal eine Lernfach und natürlich die Praxis. Aber lieber da Erfolg, als im 18. Semester Ägyptologie "studieren"!
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14.12.2007 06:53 Uhr von Hugh
 
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@ werwillderdarf & jsbach: Darf ich fragen, ob Ihr beiden Strategen jemals eine Uni von innen gesehen habt?

Denn wäre es so, wüsstet Ihr, dass das Gewäsch "harter Studiengang/weicher Studiengang" eben Gewäsch ist.

Ich habe Medizin studiert und studiere momentan Psychologie.
Viele meiner Freunde studieren Pädagogik, Germanistik, Geschichte (usw) und ich kann sagen, dass die auch viel zu tun haben.

Dazu kommt (@ werwillderdarf), dass ich der Meinung bin, dass ein Hochschulstudium schon jetzt die reine Schinderei ist.
Ob man so die *richtigen* aussiebt?
Ich will es mal so ausdrücken: Man vertreibt die, die *nicht* auf permanenten Frontalunterricht nach der "friss-oder-stirb"-Devise klar kommen.
Eine andere Aussagekraft haben die Abbrecherquoten nämlich nicht.

Die propagierten Modelle, wie Unterricht stattzufinden haben soll, laufen in unserer Gesellschaft immer mehr auseinander:
In der Schule soll alles immer anschaulicher werden, Frontalunterricht soll durch andere Lernmethoden ersetzt werden und in der Uni ist hirnloses Faktenfressen anno 1900 angesagt. Dort überlebt am besten der, der nichts in Frage stellt und fleissig paukt.
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14.12.2007 16:55 Uhr von cheetah181
 
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muss ich werwillderdarf Recht geben. Es studieren einfach zu viele Leute Informatik, die "was mit Computern" wollen...

„In der Informatik geht es genauso wenig um Computer wie in der Astronomie um Teleskope.“
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14.12.2007 23:47 Uhr von HammyGirl
 
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Ein Studium: zu beginnen und eines zu absolvieren sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Von den 30.000 bleiben wahrscheinlich am Ende nur 4.000 übrig. Und dann müssen wieder Fachkräfte aus dem Ausland kommen.
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15.12.2007 00:30 Uhr von outis
 
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@HammyGirl: Es gibt wohl genuegend arbeitslose Informatiker in Deutschland; wuerde man nach denen suchen, dann haette man in Rekordzeit die Fachkraefte aus dem eigenen Land und muss nicht extra die Wirtschaft durch Billigarbeiter belasten.
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15.12.2007 02:14 Uhr von Mephisto92
 
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@autor: meinst du mit Fachkräfte Mangel etwa deutschland? sorry aber die sollten sich mal fragen ob die Ansprüche nicht zu hoch sind.

Wir haben KEINEN IT Fachkräftemangel das ist eine glatte Lüge.

Ich Versuche schon seit 2 Jahren einen Job als Programmierer zu bekommen. Egal wo ich mich bewerbe zu wenig Berufserfahrung. Ich habe ne Firma in der nähe die sucht schon seit ich von Der umschulung wieder zuhause bin einen Fachinformatiker für eine Maschine wo ich erstmal Stundenlang suchen musste das ich überhaupt mal was darüber gefunden hab. Und die suchten Leute mit 5 Jahren berufserfahrung. Wo soll die bitte herkommen wenn das ding selbst im Internet fast nicht zu finden ist.

Ich hab denen dann ein Praktikum angeboten um mir das Wissen anzueignen und selbst das haben se abgelehnt. Und jetzt sucht die Firma immer noch vergebens. Aber wir haben ja Fachkräftemangel ne is klar.
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15.12.2007 10:32 Uhr von jason_bourne
 
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mehr als 50%: Wir waren am Anfang 57, am Ende sind nur 23 geblieben.
Das Studium ist hart, meine Freundin hat mich fast verlassen, da ich fast keine Zeit für sie hatte. Aber es hat auch viel Spass gemacht: Java, Daten Strukturen und Algorithmen, Betriebssysteme und Linux, Softwaretechnik.
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15.12.2007 19:04 Uhr von CHR.BEST
 
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@Mephisto92: Du sagst es! Es sind genügend Arbeitssuchende da, die das nötige Fachwissen besitzen um die geforderten Aufgaben zu bewältigen.
Das Problem ist aber daß die Firmen fast nur Diplom Informatiker nehmen, die dann auch noch blutjung sind, möglichst mehrere Jahre Berufserfahrung haben und bereits an größeren Projekten mitarbeiteten.
Und selbst wenn jemand das alles erfüllt, dann darf dieser natürlich nix kosten weil den Unternehmen geht es ja soo schlecht.

Kurz gesagt, die Ansprüche der Unternehmen sind einfach zu hoch. Ein einfacher Programmierer, der mit Sicherheit auch 99% aller geforderten Tätigkeiten bewältigen könnte, wenn man ihn denn ließe, kommt meistens garnicht in die engere Wahl.

Dabei bestimmt ja nicht nur das Fachwissen oder Berufserfahrung, ob man eine gute oder schlechte Arbeitskraft ist. Auch Dinge wie Engagement, Motivation und soziale Kompetenz spiegeln sich indirekt in jeder Firmenbilanz wieder.
Aber aus Feigheit stellen Personalleiter sogar lieber eine diplomierte Pflaume an Stelle eines einfacheren, dafür motivierteren IT-Fachmann/-frau ein. Dabei haben Arbeitgeber doch eh alle Instrumentarien, um Leute, die wirklich nix taugen, wieder loszuwerden. So gibt es Probezeiten, befristete Arbeitsverträge, Probearbeit, Praktika usw.

Aber so ist Deutschland - die Chancenungleichheit, wie sie PISA schon bemängelte - wird auch im Berufsleben gehegt und gepflegt.
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15.12.2007 23:56 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm: und wie lange dauert es dann, bis wieder sie Studienabgänger auf der STraße stehen, weils keine STellen gibt? Wäre ja nicht das erste mal..und ist noch gar nicht allzu lange her.
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16.12.2007 10:25 Uhr von Ryback
 
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Wenn ich Sätze wie "wo ich mit meinem Studium angefangen habe ..." lese, stellt sich mir schon die Frage, wie hoch die Bildung bei so einem Studenten wohl wirklich sein kann.

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