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Politiker fordert Rücknahme der Internet-Rundfunkgebühren

Hans-Joachim Otto, Medienexperte der FDP, hat gefordert, dass die seit Anfang dieses Jahres erhobene Internet-Rundfunkgebühr wieder abgeschafft wird. Diese Gebühr wird auch für Unternehmer für Internetanschlüsse erhoben.

Die Internet-Gebühr hat den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten statt zehn Millionen Euro, wie erwartet worden war, nur vier Millionen Euro eingebracht. Vergleicht man diese Zahl mit den Gesamteinnahmen von sieben Milliarden Euro, ist der Imageschaden höher als der Gewinn.

Otto sprach von einem hohen Imageschaden durch die neue Gebühr. Die Mehreinnahmen belaufen sich auf 0,05 Prozent. Diese Zahl sei aufgrund des Finanzaufkommens der öffentlich-rechtlichen Sender ein Witz.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Internet, Politiker, Rundfunk
Quelle: www.wcg-europe.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2007 09:32 Uhr von Mordo
 
+5 | -1
 
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Wenn Herr Otto nicht nur Medienexperte, sondern auch Experte im Durchsetzen seiner Forderung ist, sehe ich da kein Problem.
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13.12.2007 09:44 Uhr von Flyingarts
 
+11 | -0
 
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Imageschaden??? Der Imageschaden ist doch schon da und war auch schon vor der Internet-Gebühr da.
Selbst wenn man die Gebühr wieder abschaffen würde, würde die GEZ dadurch im Ansehen nicht wieder steigen.
Es sollte endlich mal über eine komplette Neustrukturierung der Gebühren nachgedacht werden.
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13.12.2007 10:59 Uhr von Mordo
 
+2 | -4
 
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Irgendwie müssen die Hinterbänkler ja auf sich aufmerksam machen.
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13.12.2007 17:05 Uhr von Sentinel2150
 
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"nur" 4 Millionen: ich nehm das gerne, wenn es doch nur Peanuts sind
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13.12.2007 18:08 Uhr von Mr.Gato
 
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*maleinenauforakelmach*: Ändern wird sich nix.
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13.12.2007 18:13 Uhr von CHR.BEST
 
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Monopolisten scheren sich nicht um ihren Ruf: Siehe GEZ, Telekom, Energieversorger.
Die GEZ hat ein schlechtes Image ... und wenn schon? Kann ich deswegen zu einer Konkurenz gehen? Eben nicht - das ist das Problem.

Entweder die GEZ-Gebühr muß ganz abgeschafft werden (die Bundesländer könnten ja individuell entscheiden, ob sie ein ÖR-Fernsehen wollen und wieviel es kosten darf), oder sie muß so umstrukturiert werden, daß sich deren Höhe an der Höhe des Einkommens orientiert.

Das Argument, daß jeder dasselbe zahlen soll weil jeder dasselbe TV guckt, zieht nicht weil z. B. auch diesselben Kosten entstehen wenn sich 2 Personen impfen lassen und der eine z. B. 1000 €/Monat und der andere 3000 €/Monat verdient. Trotzdem sind bei beiden die Abgaben an die Krankenkassen unterschiedlich hoch, eben ein gewisser Prozentsatz des Einkommens.

Ich traue der FDP auch nicht zu, daß sie überhaupt irgendetwas verändert in diesem Lande. Die Reden viel wenn der Tag lang ist und haben dabei weniger den Bürger im Auge als vielmehr die geliebte Wirtschaft. Da sie aber dummerweise nur von ersterem gewählt werden können, müssen sie halt mit solchen Aussagen ein paar Stimmen dazugewinnen.
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13.12.2007 21:00 Uhr von ZERO1980
 
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Ja ja: wer es glaubt wird selig warum 4 Millionen in den Wind schießen . Können sie sich sparen solche aussagen. ÖR kann man darauf verzichten kommt sowieso nur Schrott. Aber Hauptsache die Leute zahlen kräftig für etwas was keinen Sinn gibt abzocke nenne ich so was.
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13.12.2007 23:32 Uhr von Hier kommt die M...
 
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gibts: denn außer denen von der GEZ überhaupt jemanden, der dafür ist? Naja..neben den Politikern natürlich..
Aber so richtige vernünftige Menschen?
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16.12.2007 15:58 Uhr von Michael Starz
 
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Dazu fällt mir nur ein: "Guten Morgen Herr Medienexperte der FDP" - waren es nicht die Ministerpräsidenten und deren Medienexperten die diese Gebühr beschlossen hatten?
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16.12.2007 17:27 Uhr von Michael Starz
 
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@isolde63nbg: Es stimmt nicht ganz daß "alle anderen Länder in Europa" ohne Zwangsabgabe auskommen - siehe hier in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/...

Im übrigen bin ich SEHR dafür, daß sich unsere Politiker nicht mit immer neuen Methoden für Abgaben und Beiträge einsetzen sondern das Gebührensystem für Rundfunk und Fernsehen grundsätzlich reformieren. GEZ und deren Agenten-Netzwerk sind nicht mehr zeitgemäß.

Mit Deiner Bemerkung zu Schmidt und Pocher gebe ich Dir völlig recht.

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