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Somalia: Hauptstadt im andauernden Chaos

Mogadischu, die Hauptstadt Somalias, befindet sich in einem chronischen Verfall. Seit 1995 die UNO-Mission in dem Land beendet wurde, tobt ein Bürgerkrieg, der sich auf Mogadischu durch Gewalt, Verwahrlosung und Massenfluchten auswirkt.

In dem Land sollen 55.000 äthiopische Soldaten im Einsatz sein, die für Exekutionen und Vergewaltigungen verantwortlich gemacht werden. Diese Soldaten kämpfen gegen einen "unsichtbaren Feind": Islamisten und Warlords, deren beendete Herrschaft sich in Attentaten fortsetzt.

Die UNO blickt besorgt auf Somalia: Mangels globalem Interesse an dem Land können keine Grundbedürfnisse gedeckt werden. 800.000 Menschen sind auf der Flucht, Cholera-Epidemien brechen aus und 6.000 Zivilisten wurden wahrscheinlich bei Kämpfen getötet.


WebReporter: relation
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Chaos, Somalia, Hauptstadt
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2007 10:19 Uhr von DasEvilchen
 
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Blackhawk Down: spielt doch in der Zeit des UNO Einsatzes. Der Film ist zwar nur ein Film, aber ich finde die Gewalt und das Entsetzen dort ist in dem Film schon recht gut dargestellt. Menschen, die von Milizen daran gehindert werden zu Versorgungsgütern zu kommen usw.
Wann begreifen die Machthaber dort das es keinen Sinn macht ewig zu kämpfen. Bei einem Tag Krieg verliert man schon mehr als in einem Jahr Frieden.
Ich hoffe die bekommen die Probleme dort in den Griff.
Soweit ich weiß existiert dort auch keine "Regierung" die man ansprechen kann.
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13.12.2007 10:23 Uhr von usambara
 
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wie gehabt Äthiopien als christliche Besatzungsmacht im muslimischen Somalia, alles finanziert durch die USA.
Al Qaidas Propaganda wird es freuen.
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13.12.2007 10:24 Uhr von Raalfster
 
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Gäbe es dort viel Öl dann wäre unsere "Weltpolizei" schon längst dort um für "Demokratie" zu sorgen.
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13.12.2007 10:40 Uhr von usambara
 
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@Raalfster: mehrere hundert US-Marines sind in Somalia.
Zudem bombardiert die US-Airforce Stellungen
der Somalis.
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13.12.2007 10:49 Uhr von Winteroffensive
 
+0 | -0
 
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ja los: ich will von Black Hawk Down 2 sehn...
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13.12.2007 11:19 Uhr von Raalfster
 
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@usambara: Das ist schön.
Wäre allerdings "Mangels globalem Interesse an dem Land" nicht gegeben, sähe das anders aus. Steht doch sogar so in der News. Und viel Öl ist ein Grund das Interesse zu wecken. Ich muss wohl keine Beispiele nennen. Ist weitläufig bekannt.
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13.12.2007 12:13 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Unrealistischer Vorschlag: Einfach nichts tun. Die Leute ihre eigene Suppe auslöffeln lassen. Wir haben schon genug durch unsere Zweigleisigkeit dort unten schlimmes angestellt. Den Leuten den Frieden erzwingen und gleichzeitig Waffen verkaufen. LoL

Man sollte am besten ganz Schwarzafrika in Ruhe lassen aber dafür stärker die Warentransporte nach Waffen und Drogen untersuchen. Dabei sollte eine Todesstrafe verhängt werden für alle Beteiligten, die an Afrika Waffen verkaufen. Egal in welchem Land diese Person lebt und egal welchen gesellschaftlichen Status diese Person hat.
Aber das ist leider nicht umsetzbar.
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13.12.2007 12:58 Uhr von usambara
 
+0 | -1
 
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@vorGebrauchschütteln: gutes Bsp.: die USA hat einen Frachter aus Nordkorea
mit Panzer-Teilen in Äthopien anlegen lassen,
obwohl das gegen ein UN-Embargo verstößt.
Diese werden dann vor Ort zusammengebaut und in
Somalia eingesetzt.

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