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Bertelsmann-Studie: Die Hälfte der Deutschen sieht Deutschland als Weltmacht

Laut einer Bertelsmann-Studie mit 9.000 Befragten in neun Ländern sind 49 Prozent der Deutschen der Meinung, dass Deutschland eine Weltmacht sei. Die Briten schließen sich dieser Auffassung nahezu an. Ansonsten sehen im Ausland nur 30 Prozent Deutschland als international führend.

Die Deutschen sind auch der Meinung, dass die USA und Großbritannien künftig an Macht einbüßen. China, Indien und Brasilien werden dagegen an Einfluss gewinnen. Auch Russland hat nach Angaben der Befragten an Weltmachtbedeutung hinzugewonnen. 33 Prozent sehen die EU als Weltmacht.

Nach der Studie habe ein Land Weltmachtbedeutung, wenn es wirtschaftlich stark und politisch stabil sei. Auch zählen Bildung und Forschung zu den Weltmacht-Faktoren. Auch äußerten die Befragten, dass die Weltordnung in Zukunft nicht harmonisch ausgeglichen sei.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Studie, Bertelsmann
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2007 22:03 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
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Deutschland wird weiterhin in einer sehr privilegierten Position sein. Denn gerade China wird aufgrund seiner Überbevölkerung das Demographieproblem 10x härter treffen als Deutschland.

Russland fliegt irgendwann die Oligarchie um die Ohren, wenn die Bevölkerung mal gegen die Mißstände im eigenen Land aufsteht.

Die USA haben zu lange über ihre Verhältnisse gelebt.

Deutschland kann aufgrund seiner sozialen Ausgeglichenheit dadurch tatsächlich als Gewinner hervorgehen.
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13.12.2007 09:19 Uhr von Mordo
 
+8 | -3
 
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Fragt sich nur, ob das nicht nur das Wunschdenken von Bertelsmann ist. *ironie off*
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13.12.2007 11:03 Uhr von Cansan
 
+12 | -12
 
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na immerhin: als 51.Bundesstaat der USA kann man sich auch so fühlen (-:
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13.12.2007 11:15 Uhr von C. Lehr
 
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Wirtschaftlich und technologisch sind wir vielleicht auf ein paar Gebieten ganz oben mit dabei, aber unter einer Weltmacht stellt man sich dann doch irgendwie was anderes vor.

Ausserdem ist es vielleicht auch gar nicht so erstrebenswert sich Weltmacht nennen zu können.
Die einzige echte Weltmacht ist im Moment die USA, und die fangen mit ihrer Macht ja nicht wirklich irgendwas sinnvolles an... leider...
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13.12.2007 11:31 Uhr von Dusta
 
+2 | -1
 
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@winteroffensive: Brasilien ist eines der Schwellenländer, die in den nächsten Jahren noch gut abgehen werden. Der momentane "Nachteil" von Brasilien gegeüber China oder Indien ist, dass es die hervorragenden wirtschaftlichen Prognosen in den letzten Jahren nicht übertroffen sondern "nur" erfüllt hat.
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13.12.2007 11:54 Uhr von MitHanDir
 
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Deutschland ist eine Großmacht, jedoch keine Weltmacht.
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13.12.2007 12:39 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
+8 | -3
 
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Weltmacht? Was ist das? Was macht denn ein Land zu einer Weltmacht? Bedeutet Weltmacht, dass man Macht auf oder über die Welt hat?

Ich finde eher, dass die ganze Welt eher machtlos geworden ist. Eine so moderne Armee wie die der USA konnte den Taliban in Afganistan nicht ausradieren und für Ruhe sorgen. Und das aus dem Grund, weil die USA eben nur stark sind, aber nicht so mächtig, wie man das gerne so darstellt.

Die letzten großen Weltmächte waren doch Frankreich, England und Spanien mit ihren Kolonien und Unabhängigkeit von der Weltpolitik. England als Weltmacht z.B. hätte einfach die Bevölkerung Afganistans als wilde Barbaren deklariert und die Hälfte ausradiert. Dann wäre Ruhe im Puff. Und keiner würde groß rumbrüllen, dass die Kultur und Religion dieser "Wilden" nicht beachtet wurde.

Die Welt funktioniert heute leider etwas anders. Niemand ist mehr wirklich unabhängig. Die USA oder China müssten einen Weltkrieg und sehr starke wirtschaftliche Verluste riskieren, wenn sie z.B. sich an Länder wie Russland heranwagen würden. Deshalb gibt man sich lieber so kleine harmlose Scharmüzel mit Ziegenhirtenvölkern in der vergeblichen Hoffnung doch noch paar Resourcen für sich gewinnen zu können.

Die Welt von heute ist zu sehr Verflochten, so dass niemand mehr wirklich sich als Weltmacht bezeichnen kann.
Die einzigen, die wirklich Macht auf der Welt haben, sind die großen Weltkonzerne. Aber das ist nun ein anderes Thema!
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13.12.2007 15:27 Uhr von BlackShade
 
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naja na das hängt natürlich von der definition des wortes "weltmacht" ab, fakt ist, deutschland zählt sicherlich noch zu den einflussreichsten nation auf diesem planeten und so schnell wird sich daran auch nichts ändern.
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13.12.2007 15:40 Uhr von KingPR
 
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HaHa: Ziemlich guter Scherz, Deutschland ist eine Weltmacht.

Wir sind ein depressives Land mit hoher Arbeitslosigkeit, einer 4-jährig wechselnden Oligarchie und einem Volk, dass gerade beginnt, an Wohlstand und Rechten zu verlieren.

Vielleicht sind wir NOCH wichtig, aber eine Weltmacht sind wir nicht.

Aber solange die Entwickelungsländer noch dumm genug sind, uns ihre Rohstoffe zur Verarbeitung zu geben statt sie selbst zu verarbeiten, wird sich an dem relativem Wohlstand dieses Landes nur langsam etwas ändern.
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13.12.2007 16:42 Uhr von Nuernberger85
 
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für mich: ist eine weltmacht eigtl eher ein land, das selbstständig dasteht.da deutschland aber ein teil der eu ist....
als beispiel: wenn russland etwas sagt, muss sich die eu erst zusammensetzen und diskutieren.

technologisch kann man deutschland aber kaum etwas vormachrn!
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13.12.2007 16:47 Uhr von spacerader73
 
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@Autor: Mhhh, von welcher sozialen Ausgeglichenheit??? Mag sein, dass wir noch ein gewisses Sozialnetz haben aber dies wird durch Reformen und co immer löchriger. Immer mehr Studien (nicht nur "linke") weisen darauf hin, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer mehr zunimmt und dass dadurch mittel- bzw. langfristig auch hierzulande soziale Spannungen immer stärker zunehmen werden, bis hin zu einer erheblichen Stärkung radikaler Kräfte (ähnlich wie in der Weimarer Republik) Zudem versuchen immer mehr Wirtschaftsspitzenverbände die Demokratie und den Humanismus aus den Angeln zu heben. Kaum noch überhörbar wird dort offen über eine breit angelegte Euthanasie gesprochen, um Gelder einzusparen. Große Teile der Perversitäten des 3.Reichs finden bei den Wirtschaftseliten einen immer größeren Zuspruch und das färbt hier und da auch schon auf die unteren Schichten ab. Besonders bei den Liberalen und dort insb. bei den Julis laufen auch schon Diskusionen über die Legalisierung von Euthansieprogrammen.
Ne- im Moment laufen wir eine verdammt gefährliche Entwicklung durch. Und wenn sich im Denken etlicher Funktionäre sich nichts ändert könnte es ganz schön übel werden. Auch das Thema Auswanderung wird zunehmend problematisch werden. Denn insb. aufgrund der Perspiktivarmut und der menschlichen Kälte in dieser Gesellschaft wandern immer mehr Leute aus. So könnte Deutschland schon in ein bis zwei Jahrzehnt regelrecht "ausbluten" und die Sozialsysteme brechen vollends zusammen!
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13.12.2007 22:51 Uhr von HFooH
 
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@author: >>Russland fliegt irgendwann die Oligarchie um die Ohren, wenn die Bevölkerung mal gegen die Mißstände im eigenen Land aufsteht.<<

die russische regierung hat doch in den letzten jahren alles getan, um politisch motivierte oligarschen auszubremsen. aus diesem grund hat sich die lage dort unter putin ja auch stabilisiert. die verstaatlichung der rohstoffindustrie war die einzige möglichkeit die putin hatte, um russland zeitnah vor dem verfall zu retten...
und nunja... russland ist und bleibt unumstritten eine weltmacht solange es erstschlagfähigkeit besitzt und mit sibierien eines der größten öl und edelmetalllager sein eigen nennen darf... der reichtum ist also da... die russische regierung muss ihn nur weise verwalten und russland wird in wenigen eine florierende wirtschaft besitzen....

>>Die USA haben zu lange über ihre Verhältnisse gelebt.<<

klingt zwars toll aber wann lernt ihr endlich dass ein staat nicht pleite gehen kann... im schlimmsten fall gibt es ne währungsreform, samt teilendschuldung... zumal die gläubiger wie japan, china, russland und saudi arabien kein interesse am ende des dollars haben, da es ihre devisenreseven entwerten würde^^
btw. ist euch schonmal in den sinn gekommen, dass die amis im moment banknoten wie blöde drucken, um genau dies zu erreichen (entwertung der ausländischen devisenreserven) feststellen, kann man das leider nicht weil die FED seit einigen jahren M3 nicht mehr veröffentlicht^^

für mich sieht das ganze nach nem wirtschaftskrieg gegen die japanisch- chinesische wirtschaftspolitik aus... die mit ihren dollarkaufzügen ihre währungen entwertet haben, um sich wettbewerbsvorteile zu verschaffen... (die kreditkrise kam lediglich dazu und hat die ganze sache beschleunigt...)

aufzugehen scheint das spiel jedenfalls, wenn sogar airbus mittlerweile darüber nachdenkt produktionskapazitäten in den dollarraum zu verleegen^^
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13.12.2007 23:29 Uhr von Hier kommt die M...
 
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immer: schön optimistisch bleiben, Deutschland...Pessimisten gibts ja schon genug:)
*ein paar rosa Brillen in die Menge wirft...*
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13.12.2007 23:29 Uhr von Kampfpudel
 
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Im Gängeln von wirtschaftlich Benachteiligten ist Deutschland wahrlich eine Weltmacht.
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14.12.2007 02:27 Uhr von Borgir
 
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deutschland: weltmacht?? privilegierte position?? hab ich was verpasst?? sind denn die menschen in diesem land wirklich so blind??
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14.12.2007 04:00 Uhr von -Galahad-
 
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Weltmacht, wenn wir die Spitzengehälter unserer "Topmanager" in betracht ziehen muss man dem absolut zustimmen.

;-)
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14.12.2007 19:17 Uhr von ArrowTiger
 
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@HFooH: -- "klingt zwars toll aber wann lernt ihr endlich dass ein staat nicht pleite gehen kann... im schlimmsten fall gibt es ne währungsreform, samt teilendschuldung..."

Das ist ein, zwar verbreiteter, Trugschluss. Deutschland ist alleine im letzten Jahrhundert schon zwei mal pleite gegangen! Mit den von Dir genannten Auswirkung Währungsreform (nach "gallopierender" Inflation), und der totalen Verarmung der Bürger. Das darf man durchaus als "Pleitegehen" eines Staates bezeichnen. ;-)

Höchsten könnte man sagen, daß viele der mitverantwortlichen Politiker oder Wirtschaftsbosse dabei nicht pleite gingen...

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