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Südkorea: Geklonte Katzen leuchten im UV-Licht rot

Die DNA von Türkisch-Angorakatzen wurde von südkoreanischen Wissenschaftlern so manipuliert, dass die Katzen im Dunkeln rot leuchten, sobald sie mit UV-Licht in Kontakt kommen.

Zu Beginn haben die Forscher die Hautzellen einer Türkisch-Angorakatze entnommen, ihre DNA verändert und schließlich in eine Eizelle eingefügt, welche in eine andere Katze eingepflanzt wurde.

Die geklonten Katzen weisen ein Rotfluoreszierendes Protein (RFP) auf. Anfang dieses Jahres kamen vier Katzen mit dem RFP zur Welt, eine starb bereits bei der Geburt.


WebReporter: HammyGirl
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Katze, Licht, Südkorea
Quelle: science.orf.at

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2007 17:48 Uhr von HammyGirl
 
+1 | -0
 
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Katzen, die im Dunkeln rot leuchten. Was kommt als nächstes? Mäuse,die ihr Fellfarbe verändern können? Derartige Experimente sollten verboten werden.
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12.12.2007 18:59 Uhr von 5aiboT
 
+26 | -6
 
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Praktisch: dann werden katzen in der nacht weniger häufig überfahren... ;)
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12.12.2007 19:01 Uhr von FallDown99
 
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Früher oder später: Wird mit Menschen DNA experimentiert. Dann sehe ich da 2 Möglichkeiten:

1. Es wird ein Übermensch geschaffen.
2. Menschen werden industriell produziert.

Das nenn ich mal einen Weltuntergang, und nicht ein gas dass seit milliarden Jahren exestiert und uns jetzt plötzlich auslöscht soll^^
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12.12.2007 19:48 Uhr von Marie74
 
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ja, praktisch: für Tierfänger. Die müssen dann nachts nicht mehr so lange suchen. Und ich dachte immer, Forschung sollte einem vernünftigen Ziel folgen.
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12.12.2007 20:00 Uhr von Spluli
 
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sehr praktisch....dann bemerkt jeder vogel und jede maus den stahlenden räuber.
damit zerstört man doch die natürliche lebensweise
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12.12.2007 20:01 Uhr von GuaranaJones
 
+19 | -2
 
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sehts doch mal realistisch: 1) Warum macht man sowas? Wenn man eine Technik entwickelt wie zB ein Gen in einen Organismus zu bringen, braucht man eine einfache Methode um zu überprüfen, ob es funktioniert hat. Das rote Leuchten ist so eine Methode und es hat nichts mit Tierquälerei zu tun - den Katzen geht es weiterhin gut, sie merken davon nichts.

2) Wozu soll das gut sein? Es gibt viele Krankheiten, die ausgelöst werden, weil ein Gen seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann zB Krebs, der entsteht, weil ein Gen, dass ihn verhindern sollte, defekt ist. Schleust man eine funktionsfähige Variante dieses Gens ein, kann man den Defekt beheben und somit vielen Menschen helfen.

3) Der Mensch greift in das natürliche Gleichgewicht ein, oder nicht? Das was wir als "Gleichgewicht" bezeichnen ist alles andere als das. Wir merken es nur nicht, da unsere Lebensspanne nicht ausreicht um die Unterschiede "fühlbar" zu machen. Die Welt verändert sich ständig - ständig sterben Arten aus und neue entstehen. Manchmal langsamer und manchmal schneller, wie zu den Zeiten der großen Massensterben (lange vor der Zeit des Menschen).
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12.12.2007 20:22 Uhr von AndreasTvD1973
 
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richtig lesen: richtig lesen wäre angebracht gewesen als nur hohle Komentare abzugeben... es steht geschrieben: "die Katze leuchtet rot, sobald sie mit UV-Licht in Kontakt kommt" !!!
D.h. sie leutet NICHT im dunkeln von alleine, sondern leuchtet erst, wenn man ein UV-Licht (Schwarz-Licht) ein schaltet !!!
DANKE...
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12.12.2007 21:39 Uhr von JustMe27
 
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Verdammte Qualzüchter! Muss denn sowas sein?
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12.12.2007 22:31 Uhr von Onkeld
 
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dann kann ich ja irgentwann mit ner uv lampe auf jagt gehn. /ironie off

ja ich mag katzen und ich mag sie auch nich... klingt komisch is aber so.

etwas eigenartig isses schon, würde gerne die stärke des leuchtens wissen, schwarzlicht und ne katze dazu im zimmer = perfekt fürs bordell.
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12.12.2007 22:48 Uhr von temesvari
 
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ja nee is klar: uv-licht wird durch Genmanipulation rot reflektiert?
Klar. Physik brauchen wir da nicht. ;-)
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13.12.2007 01:08 Uhr von FirstBorg
 
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@temesvari: Physik ist was tolles :)
Und lesen auch, denn nirgends steht das das UV licht reflektiert wird. Bei einer reflektion wäre es ja immernoch UV.
Das UV Licht wird eigentlich von der Katze (ich nehme mal an von den Haaren) absorbiert, und dann wieder in form von rotem Licht abgegeben.
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13.12.2007 08:03 Uhr von Alfadhir
 
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cool: so eine will ich zu weihnachten ^^
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13.12.2007 08:13 Uhr von temesvari
 
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@FirstBorg: Pysik: alles was du siehst ist entweder reflektiertes Licht(Sonnen/Kunstlicht von einem Gegenstand reflektiert), oder wird von dem Gegenstand selbst erzeugt. (Lampe, Sonne, Glühwürmchen.)
So, nun erzählst du mir, dass die Katze, nachdem sie das UV-Licht absorbiert hat, rotes Licht erzeugt.
Selbstleuchtende Katze. Cool.
Die Wellenlänge des UV-Lichts zu ändern, damit es rotes Licht wird, das schafft auch eine Katze nicht. ;-)
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13.12.2007 08:36 Uhr von JustMe27
 
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Cool, 5 Minus! Darf ich dem entnehmen, das ihr Qualzuchten befürwortet?
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13.12.2007 08:46 Uhr von temesvari
 
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Qualzucht: natürlich nicht.
Aber diese leuchtenden Katzen sehen nicht sehr gequält aus.
Dass das Erbgut der Eizelle manipuliert wurde, haben die bestimmt nicht mitbekommen. ;-) Und leuchten tut auch nicht weh.

@FirstBorg: Du hast eigentlich Recht. Das mit den rotfluoreszierenden Proteinen hatte ich überlesen.
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13.12.2007 08:59 Uhr von Jaecko
 
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"Die Wellenlänge des UV-Lichts zu ändern, damit es rotes Licht wird, das schafft auch eine Katze nicht"

Die Katze ändert die Wellenlänge auch nicht; das UV-Licht wird (unverändert) absorbiert, Elektronen angehoben; Diese fallen zurück und strahlen in einer anderen (längeren) Wellenlänge Licht ab: Miez glüht rot.
Es ist also anderes Licht als das, das auf die Katze trifft.

Wenn die es noch schaffen könnten, aus der Fluoreszens Phosphoreszenz zu machen, reichts, wenn man die Katze 1x kurz mit UV-Licht anblitzt; dann könnte sie die ganze Nacht lang leuchten.
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13.12.2007 09:40 Uhr von DJCray
 
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hihi "...sobald sie mit UV-Licht in Kontakt kommen."

Kommen dann Jedi-Ritter vorbei und berühren die Katzen mit Ihren UV-Licht-Jedi-Schwertern?

Steht auch nicht so in der Quelle, aber wenn man auf Biegen und Brechen eigene Wörter verwendet, endet es meistens so..
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13.12.2007 12:30 Uhr von amexxx
 
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ob es: der forschung inwieweit dient dazu kann und will ich nix sagen aber

ich finds echt mal goil ne rot leuchtende katze

zum thema qualzucht: es bleibt trotzdem eine angorakatze nur eine die halt leuchtet und das hat imho nix mit qualzucht zu tun
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13.12.2007 13:47 Uhr von Sven_
 
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echt schade: Wie wenige Menschen in Deutschland scheinbar noch lesen können. Oder gilt "UV-Licht" heutzutage nicht mehr als Allgemeinbildung?

UV = Ultraviolett, das ist ein nicht sichtbares Licht. Die Katze leuchtet nicht, sie sieht aus wie jede andere. Außer man leuchtet sie mit UV-Strahlung an, dann erst leuchtet sie rot.
Bin gespannt wie oft das noch erklärt werden muss.

Und das zeigt doch, wie vorsichtig die Forscher sind: Die Katze sehen sich gegenseitig als ganz normal und trotzdem können die Forscher ihren Erfolg sehen.

OnTopic: Diese Forschung wird man noch früh genug nutzen können um Genkrankheiten zu bekämpfen, macht also durchaus Sinn.
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13.12.2007 23:17 Uhr von Kampfpudel
 
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Schade, daß Katzen nicht über ihr Schicksal entscheiden können, während sich der Mensch mit Versuchen an sich selbst nach wie vor verwunderlich schwer tut.

Forschung hin oder her, der Mißbrauch ist vorprogrammiert.
Aber eines hat diese Forschung für sich. Wenn Lungenkrebs zu 100 Prozent heilbar wird, fallen die Rauchverbote wieder, oder? ;-)
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13.12.2007 23:35 Uhr von tertius
 
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Quo vadis? Warum trotz der faustischen Pakte der Wissenschaften die Erlösung ausbleibt und das mephistophelische Prinzip der Umkehrung des Bösen zum Guten außer Kraft geraten zu sein scheint. Warum die Grenzen zwischen dem Gewaltigen und dem Gewalttätigen nicht mehr auszumachen sind. Warum der Mensch nach dem Sturz aus der Mitte der Welt immer mehr zur Randfigur des eigenen Systems gerät. Immer stärker beginnt er "... seine totale Verlassenheit und seine radikale Fremdheit" in dieser Welt zu erkennen, so Jacques Monod, der 1965 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er hat "... seinen Platz wie ein Zigeuner am Rande des Universums ..., das für seine Musik taub ist und gleichgültig gegen seine Hoffnungen, Leiden oder Verbrechen ... Nicht nur sein Los, auch seine Pflicht steht nirgendwo geschrieben." Kurzum, nach dem Verlust des Gottvertrauens scheint die letzte diesseitige Bastion, das Weltvertrauen, abhanden gekommen zu sein.

In seinen Betrachtungen über die wunderliche Natur des ärztlichen Berufes fragt der Medizinhistoriker Hermann Kerschensteiner, "was eigentlich an diesem Gemisch von Wissenschaft, Kunst, Handwerk, Liebestätigkeit und Geschäft das Wesentliche" sei. Diese altmodischen Facetten des Arztberufes werden überwuchert durch die Dominanz der Fremdbestimmung. Medizin als reglementierte Profession und Dienstleistung. Der Arzt als schwächstes Glied in der Kette der "Leistungserbringer", ausgesetzt dem wachsenden Druck der Politik, der Sozialpartner, der Patientenforderungen, der Medien, der zunehmenden Verrechtlichung, den erpresserischen Sirenenstimmen der Pharmaindustrie. Im Jobdenken verschwinden die Reste von Berufung.

Individualismus ist unerwünscht, Persönlichkeit suspekt, die Austauschbarkeit greift um sich. Auch die Gier: Abrechnungsmanipulation und Wissenschaftsbetrug als Symptome eines korrumpierten Berufsethos. Evidence based Medicine (EBM) und Managed Care diktieren die Handlungsspielräume. Computerisierte Expertensysteme berechnen Prognosen und entwerfen (noch) unverbindliche Handlungsoptionen. Der Sieg der harten über die weichen Daten, das Ende des klinischen Blicks ist angesagt. Gott sitzt, wenn überhaupt irgendwo, im Rechner.

Die "Tante-Emma-Praxis", in der Arzt und Patient über ihre Lebensgeschichten gegenseitig im Bilde waren, ist tot. Organkliniken und vernetzte Ambulatorien breiten sich aus, in denen auf ein Einzelsymptom reduzierte Kranke sich Ärzten zuhauf gegenübersehen, von denen keiner ihr Arzt ist. Samariter und Räuber zu unterscheiden fällt immer schwerer. Nach alter tibetischer Lehrmeinung gleicht ein Arzt, der keine medizinischen Instrumente besitzt, einem Ritter ohne Rüstung und Waffen. Der Patient von heute prallt auf monströse Rüstungen und ein hoch technisiertes Waffenarsenal, wo aber ist der Ritter? Nach der endlos scheinenden Geburt eines Transplantationsgesetzes, das der Organbeschaffung die Pforten weit öffnet, trickreich den Hirntod lediglich als Voraussetzung der Organentnahme verharmlost und seine Gleichsetzung mit dem Tod des Menschen verschleiert, nach euphemistischen Werbekampagnen (Organwechsel nach dem Garbage-in-garbage-out-Prinzip) dümpelt die Organtransplantation auf dem seit Jahren gleichen Level vor sich hin. Eine Abstimmung mit den Füßen? Es ist Organspende, und so gut wie keiner geht hin? Verhieß da nicht die Unesco, jeder zweite Eingriff nach dem Jahre 2000 werde eine Verpflanzung von Organen oder Geweben sein? Am offerierten Menü kann es kaum liegen: Eierstöcke, Hoden, Hirngewebe - alles im Angebot und technisch unproblematisch.

Auch die Kopfverpflanzung von Krebskranken im Finalstadium auf den gesunden Rumpf eines Hirntoten, so der amerikanische Chirurg Robert White von der Case-Western-Reserve-Universität, gläubiger Katholik und Vater von zehn Kindern, werde im ersten Jahr des neuen Jahrhunderts möglich sein. Verpflanzte Affenköpfe hätten in seiner Gegenwart immerhin schon die Augen gerollt und die Zähne gefletscht. Selbst am makabren Gegenexperiment wird gearbeitet: die Züchtung kopfloser Wesen durch den englischen Wissenschaftler Jonathan Slack.
http://www.linus-geisler.de/...
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14.12.2007 00:45 Uhr von matthiaskreutz
 
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Toll: Ich will auch leuchten. Ohhhhh bitte lieber Weihnachtsmann mach mir das Licht mal an :-)))))

Nu noch ein paar andere Farben dann kannste mit 3 - 5 Katzen bei Musike ne Lichtorgel machen. Und das alles OHNE Strom. Wie Umweltfreundlich.
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15.12.2007 23:31 Uhr von Hier kommt die M...
 
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arme: Viecher..so einen sinnlosen Blödsinn sollte man echt verbieten. grml...
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26.12.2007 22:31 Uhr von BenPoetschke
 
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Wozu: sollte man Menschen "industriell" produzieren müssen?
Es gibt doch eh schon zu viele davon...
imho
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26.12.2007 22:37 Uhr von BenPoetschke
 
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Hatte wir doch Extraterrestrier: hier? in der Antike gab es doch schoneinmal Centauren, Meerjungfrauen, Stiermenschen, Kalibos, und Luzifer persönlich mit seinem Pferdefuß.

Transplantations- oder Genexperimente unserer Schöpfer aus dem Weltall?

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