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Das Internet klaut den Zeitungen die Leser

Das Internet wird immer mehr als Medium zur Informationsbeschaffung genutzt. Besonders die 25- bis 44-Jährigen kündigen immer öfter ihre Abos und lesen die Online-Auftritte der Zeitungen.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Hinzu kommt, dass sich Print- und Online-Auftritte der Zeitungen nicht ergänzen, sondern sich die Nutzer wirklich für eins der Medien entscheiden.

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Springer-Verlags, geht davon aus, dass Tageszeitungen in den nächsten "fünf, zehn oder 25 Jahren" vorwiegend über das Internet vertrieben werden.


WebReporter: Blitzreport
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Zeitung, Leser
Quelle: www.sz-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2007 13:51 Uhr von Blitzreport
 
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Ich persönlich Informiere mich auch hauptsächlich Online. Seitdem ich zuhause ausgezogen bin (und das ist auch schon eine Weile her) nutze ich die viele kostenlosen Online-Angebote oder das Radio, um mich an der Arbeit zu informieren.
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12.12.2007 15:11 Uhr von ghost2005
 
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ist ja kein wunder: Es ist ja auch viel angenehmer mal schnell am Arbeitsplatz die Online Zeitung aufzurufen und zu lesen.

Und viele Nachrichten sind Online schnell verfügbar.
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12.12.2007 15:25 Uhr von toffen
 
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die Zeitungen: sollten sich dem technischen Fortschritt anpassen, anstatt darüber zu lamentieren, dass ihre Kunden verloren gehen. Die Entwicklung geht nunmal weiter - das sollte auch eine Zeitung verstehen.

Schöner Blogeintrag dazu:
http://www.spiegelfechter.com/...
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12.12.2007 15:31 Uhr von Spluli
 
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nee: nee, glaub ich nicht, dass die leser ausgehen. wer geht denn bitteschön ins netz, um sich nachrichten anzusehen? Keiner!

:-P
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12.12.2007 15:41 Uhr von Lucky Strike
 
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in 5, 10, 25, 27, 30, 31, 34, 54 jahren: ist die zeitung tot :)

ich mein das ganze hat ja auch etwas gutes. weniger papierverbrauch :D
aber solange die onlineangebote pro artikel gekauft werden müssen (spiegel, stern und oder stiftungwarentest machen das glaub ich) wird die zeitschrift noch weiter existieren.
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12.12.2007 16:00 Uhr von maflodder
 
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Es hat wohl auch mit der Qualität der Information zu tun.

Die Massenmedien sollten weniger uniform sein, mehr Kritik üben, auf Missstände hinweisen, die Politik "an die Wand nageln".

Diese "Gleichschaltung" wirkt doch sehr gesteuert.

Wenn schon einst kritische Blätter wie der Spiegel oft die BILD als Quelle zitieren, oder wie unlängst geschehen radioaktive Strahlung verharmlosen, dann muss man sich über mangelnden Absatz nicht wundern.
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12.12.2007 16:05 Uhr von Webmamsel
 
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ich hätte das alles eh gern digital würde mir ein kleines gerät wünschen, wo ich eine verbindung zu einem anbieter von zeitung und bücher herstellen kann.
bezahlt natürlich :)

dann kann ich meine lektüre über diese verbindung lesen, kann sie auch im bett lesen, mit beleuchtetem display, schöner menüführung und in farbe und kann natürlich alles archivieren.

allein das format einer zeitung ist doch fürchterlich, bis ich dieses mehrseitige poster mal da hingeschoben hab, wo es bequem ist, ist mein brötchen zugedeckt, der seitenzipfel im kaffee und die zeitung hat fettflecken und auf der rückseiteitigen überschrift prangt eine einsame krabbe in ihrer majonaise.

ÄTZEND

so einen kleinen minicomputer hätte ich wirklich gern, für ebooks, filmchen, shortnews, musik, zeitschriften, termine notieren und spielen.
wartezeiten irgendwo, macht nix, bin schön beschäftigt.

vielleicht gibts ja so einen kleinen knuddeligen computer und ich weiß nur nix davon ?

dann würden die bäume nur noch gefällt für hochwertige printmedien und klopapier ;)

die zukunft ist schon spannend
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12.12.2007 16:16 Uhr von Enny
 
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das Internet ist Aktueller: Komische Aussage. "Das Internet klaut den Zeitungen die Leser".
Warum sollte ich mir eine Zeitung kaufen oder abonnieren in dem jede Meldung von Gestern ist. Das Internet ist aktueller als jedes andere Medium. Wenn etwas passiert steht es zuerst im Internet.

"Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie."
Ja nee, is klar.
Auch diese Studie ist völlig veraltet.
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12.12.2007 16:35 Uhr von topreporter
 
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die Zukunft: Meiner Meinung nach befinden wir uns da gerade am Beginn eines Wandels.
Dass JETZT Zeitungen auf Papier abgeschafft werden, weil sie online verfügbar sind, das glaube ich nicht. Etwas auf Papier zu lesen ist meist weitaus angenehmer. Man ließt -zumindest dürfte das auf den Großteil der Menschen zutreffen- ein Buch z.B. ungern am Bildschirm, sondern eben auf Papier.
Nun, was wird sich (meiner Meinung nach) dann in nicht allzu ferner Zukunft ändern? Ganz einfach: Wir bekommen "elektronisches Papier". Erste Geräte gibt es schon... weiterentwickelt wird auch schon seit geraumer Zeit.
Sobald also diese Geräte dem echten Papier von der Qualität her Konkurrenz machen können und erschwinglich sind (was denke ich aufgrund der Vorteile auch für Inhaltsanbieter und Mobilfunkbetreiber schnell der Fall sein wird), wird das das Ende der gedruckten Zeitungen und Magazine einläuten.
Aber erst dann.. und bestimmt nicht jetzt.
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12.12.2007 16:47 Uhr von FrontFloater
 
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Es gibt dazu aber einige grundsätzliche Missverständnisse:

Die Zeitungen habe nicht das Problem, sich nicht für die neunen Technologien adaptieren zu können, sondern vielmehr das Problem, daß die Technlologien für sie noch nicht ganz reif sind.
Woran es derzeit noch etwas hapert, ist das notwendige Digital Rights Management. Es gibt derzeit wohl kaum einen Verlag oder eine Zeitung, die nicht an einem hochwertigen (und dann selbstverständlich, auch da gibt es eine grundsätzliches Mißverständnis, kostenpflichtigen) Internetangebot arbeitet (oder ein solches, siehe FAZ, schon hat).
Auch die etablierten Buchverlage, auch im Fachbuchbereich wie der medizinischen Fachliteratur, arbeiten fieberhaft an solchen Lösungen und haben dafür meist schon entsprechende Subfirmierungen.

Letztlich läuft das darauf hinaus, daß das Internet den Zeitungen mitnichten die Kunden klaut. Lediglich das Medium und die Form des Angebots wird sich ändern.
Mit der flächigen Verbreitung von DRM, und die ist unausweichlich, ob man das nun mag oder nicht, wird im Zuge dessen weniger Absatz an komplette zeitungen oder Büchern in Digitaler Form stattfinden. Statt dessen wird der Absatz auf einer granulareren Ebene stattfinden (Einzelinformation, Artikel, Kapitel,...).

Kostenfreie Angebote höherer Qualität im Internet werden, davon bin ich fest überzeugt, eher weniger werden als mehr.
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12.12.2007 17:12 Uhr von topreporter
 
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@FrontFloater: >>Mit der flächigen Verbreitung von DRM, und die ist
>>unausweichlich, ob man das nun mag oder nicht,
>>wird im Zuge dessen weniger Absatz an komplette
>> zeitungen oder Büchern in Digitaler Form stattfinden.
>>Statt dessen wird der Absatz auf einer granulareren Ebene
>>stattfinden (Einzelinformation, Artikel, Kapitel,...).

Nein, das glaube ich nicht. DRM glaube ich wird sich nie ganz durchsetzen, weil es nicht den Wünschen der Nutzer entspricht (siehe Musik). Es wird versucht werden, das glaube ich auch, aber das wird auf Dauer nicht die Lösung sein.
Genausowenig wird der Kauf von Zeitungen oder Magazinen im Ganzen wegfallen und nur noch Einzelartikel gekauft werden. Das läge sicher auch nicht im Interesse der Verlage. Denn das würde bedeuten, dass nur noch wenige Artikel gekauft werden. Diese müsste man dann so teuer machen, dass wiederum die Käufer nicht mehr einverstanden sind. Es wird also auch in Zukunft, davon bin ich überzeugt, Angebote geben, und das Streben nach diesen geben, die ein komplettes Magazin oder eine komplette Zeitung im Ganzen verkaufen und nicht als Einzelartikel.
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12.12.2007 17:33 Uhr von FrontFloater
 
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Mag sein das ist alles schwer zu prognostizieren. Allerdings habe ich Einsicht in einige Verläge und deren diesbezügliche Projekte. Die Vergehensweisen mögen dazu divergieren, aber alles haben eines gemeinsam:
Dort wird die Zukunft gesehen, und in nichts wird momentan mehr Investment gesteckt.
Sicher wird es keinen komplette Entfall der klassischen Printmedien geben, dazu ist noch immer die Verfügbarkeit des Internet zu ungleich verteilt, aber ein Strategiewandel ist überdeutlich.
Nicht unterschätzen sollte man den Druck der Kommerzialisierung, hält er einmal im Bereich der Infromation druch das Internet Einzug. Die etablierten Medien haben dabei kein Interesse, langfristig Informationen kostenfrei anzubieten, zumal sie mehrheitlich von drastischen Umsatzeinbrüchen im Printbereich ausgehen (selbiges beginnt im Übrigen auch schon in anderen Medienbereichen).
Damit geht an einer Form von DRM mittelfristig kein Weg vorbei, - wie das im Endeffekt aussehen wird, ist nicht zu 100% absehbar, aber der Konsument wird aus meiner Sicht kaum eine Wahl haben, sich dem zu entziehen, wenn er Information höherer Qualität verlangt. Besondere Bedeutung erhält dies im Buchbereich, - Zeitungen haben dieses problem etwas weniger.
Ein Aufbrechen der Information in kleinere Bruchstücke stellt nebenbei nicht zwangsläufig einen Umsatzrückgang dar. Lediglich die Form der Vermarktung und der Preisgestaltung ändert sich. Eine strategische Analyse zu diesem Thema haben die meisten Verlage meiner Erfahrung nach schon längst hinter sich, - man befindet sich schon erheblich weiter in der Planung/Durchführung.
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12.12.2007 18:58 Uhr von topreporter
 
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Das was Du aber als "erheblich weiter" bezeichnest, bezieht sich aber auf den momentanen Stellenwert des Internets und vom Papier. Ich habe nie bestritten, dass es weg von den Printmedien geht - ganz im Gegenteil (siehe meinen ersten Kommentar). Man kann aber diesen Weg erst gehen, wenn der Weg da ist; in Form von entsprechenden Anzeigegeräten. Momentan rechnet man noch anders, das ist schon richtig. Momentan zahlt man meistens artikelweise (wobei es auch genug komplette Online-Ausgaben gibt - siehe SZ, TZ, AZ). Aber sobald der Stellenwert von Internet und Print nicht mehr so verteilt ist wie jetzt, sondern deutlich stärker zugunsten des Internet inkl. evtl. neuer Ausgabemedien, so wird sich auch *Glaskugel auspack* die Preisgestaltung ändern. Dann wird es vornehmlich Artikelpakete geben. Evtl. verkleinert man das Ganze nach Themengebieten (Politik, Sport, etc.) aber ausschließlich nur Einzelabruf, das wird es -denke ich zumindest- nicht geben. Wahrscheinlich wird man Artikel auch einzeln abrufen können, das aber zu einem vergleichsweise teuren Preis und nicht gedacht als Zeitungsersatz, sondern eher für diejenigen, die die "Zeitung" nicht regelmäßig, sondern einmalig etwas daraus lesen wollen.
Und so machtlos, wie Du den Eindruck erweckst, sind die Kunden nun auch nicht. Jemand, der jeden Tag für 1 EUR oder weniger eine Zeitung kauft, der wird nicht 1,25 oder 1,50 pro Artikel zahlen. Das was die Zeitungen heute mit ihren Onlineausgaben versuchen, ist schon die richtige Richtung und wird so auch in Zukunft mit anderen Ausgabemedien funktionieren. Die Abos der Zukunft werden den selben Inhalt wie heute haben (inkl. Werbeanzeigen), genauso pauschal abgerechnet werden, nur dass sie eben nicht mehr auf Papier gedruckt werden.
Das Einzige, was mir noch etwas Sorgen macht, ist eben das DRM. Ich hoffe zu tiefst. 1. dass die Verlage schlauer sein werden als die Plattenfirmen. Wenn ich eine Zeitung kaufe, dann mag ich die so lange aufheben oder so oft lesen oder kopieren, wie es mir gefällt. Solange das für meine privaten Zwecke ist, hat sich daran auch niemand zu stören. und 2. dass sich die Kunden das auch nicht bieten lassen. Leider scheinen viele heute dahingehend zu tendieren, dass sie alles akzeptieren, was nicht gerade im Moment ein Problem für sie darstellt, ohne etwas längerfristig oder allgemeiner zu denken.
DRM - oder besser gesagt, so strenges DRM wie es bei der Musik derzeit durchgeführt wird, ist purer Mist den sich die Kundschaft hoffentlich nicht in allen Bereichen bieten lässt. Und ich habe Hoffnung und auch ein wenig die Erwartung, dass die Leute irgendwann aufwachen werden und sich nicht jeden Müll verkaufen lassen. Spätestens dann wird auch das DRM wackeln und am Ende genau diesselben Rechte zulassen, die es auch jetzt mit der Druckform gibt.
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12.12.2007 18:58 Uhr von Homechecker
 
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drm für zeitungen: dann darf ich mir jeden morgen meine zeitung exakt einmal ausdrucken
wäre sonst ne "raubkopie" ^^
(weil eine recht ja)
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12.12.2007 19:12 Uhr von FrontFloater
 
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Völlig richtig: die From des DRM wie von der Musikindustrie vorgeführt ist induskutabel.Das ist einer der Gründe, warum es bei den Printmedien noch etwas gemächlich vroangeht, - die sind mit der derzeitigen Technologie noch nicht zufrieden.
Wie schon gesagt, sehe auch ich den stellenwert des DRM bei den Zeitungen nicht so hoch an, - wichtiger ist das für die Buchverlage für deren Onlineangebote.
Aus genau diesem Grund gibt es auch von seiten der großen zeitungen schon mehr Angebote online. Deren Informationen haben einfach eine erheblich kürzere Halbwertszeit, so daß das Kopiemanagement einen geringeren Stellenwert hat.
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12.12.2007 23:04 Uhr von Pinok
 
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loser: die nicht mit der zeit gehen, sterben.

das ist darwinische gesetz.
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13.12.2007 18:36 Uhr von outis
 
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Was will ich mit veralteten "Neuigkeiten"? Wie schon einige meiner Vorredner sagten, ist das Internet einfach aktueller - eine Zeitung muss geschrieben, gedruckt und verschickt werden, was alles Zeit beansprucht. Im Internet muss nur geschrieben werden und danach in die Seite eingebunden werden, was kaum Zeit beansprucht. Das Internet wird sich als Informationsmedium durchsetzen, da man sehr viele Quellen innerhalb relativ kurzer Zeit zu einem Thema vergleichen kann und somit auch den Wahrheitsgehalt von manchen Berichten ueberpruefen kann.
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18.12.2007 22:47 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm: Da fällt mir ein, ich wollte eigentlich meine Tageszeitung abbestellen..lol. Aber den Kündigungstermin hab ich jetzt verschlafen..:) Hätte diese news nicht ein paar Wochen früher erscheinen können? lol

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