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Energiesparpflicht in Hamburg

Ab dem 1. Juli 2008 müssen diejenigen, die in Hamburg ein Haus bauen wollen, rund 4.000 Euro mehr auf den Tisch legen. Grund sind die neuen Energiesparvorschriften, die der Senat am vergangenen Dienstag beschlossen hat.

Die Häuser müssen besser gedämmt werden, effiziente Heizungen und Wärmeschutzverglasung sollen verbaut werden, damit der Energiebedarf und der Wärmeverlust eines Neubaus in Zukunft ein Drittel unter dem aktuellen Durchschnitt liegen.

Der Senat bezeichnet diesen Schritt als sehr wichtig, da derzeit 25 % der Energie, die insgesamt in Hamburg verbraucht wird, von Privathaushalten verbraucht wird.


WebReporter: Blitzreport
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hamburg, Energie
Quelle: www.abendblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2007 13:22 Uhr von Blitzreport
 
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Ich denke schon, dass Umweltauflagen ein Schritt in die richtige Richtung sind - besonders weil auch 4.000 Euro für einen Bauherren noch zu verkraften sein dürften. Hinzu kommt, dass sich diese Ausgabe mit Sicherheit über die Jahre hinweg amortisiert.
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12.12.2007 15:30 Uhr von ArrowTiger
 
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Na ja, 4.000 EUR mehr sind bei den hohen Gesamtkosten für ein Haus nicht gerade ein triftiger Grund, sich übermäßig aufzuregen. Zumal diese Kosten sich i.d.R. schnell amortisieren. Bin dennoch kein Freund von staatlichem Zwang.

Käme natürlich auch auf die durchzuführenden Maßnahmen an. Nicht alle derzeit populären Energiesparmaßnahmen sind auch wirklich sinnvoll. Das fängt beim Wandaufbau an, und hört bei der Heizungsart nicht auf. Man kann sich ja bei Interesse mal die Kritiken von fachlicher Seite bzgl. Niedrigenergie- und v.a. Passivhäusern im Netz durchlesen.

Na ja, mancher mag es hübsch finden, im Winter wegen der Eisblumenwiese nicht mehr durch seine dreifachverglasten Scheiben sehen zu können. Und das ist nur ein optischer Grund - es gibt da auch schwerwiegendere...
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12.12.2007 16:09 Uhr von Simbyte
 
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Gute Sache: Wir als Mieter haben vor 2 Jahren profitiert, als der Vermietung das Haus komplett isolieren ließ und neue Fenster einbaute.

Vorher konnte man im Winter nichts auf Fensterbrett legen, da dort alles sofort nass wurde.
Die Heizkosten sind zwar gleich geblieben, allerdings ist der Verbrauch um 60% zurückgegangen.

Das ist wirklich ein guter Schritt den jeder machen sollte.
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12.12.2007 20:06 Uhr von snm
 
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Nur so geht es: kurzfristig kosten Maßnahmen zum Klimaschutz Geld. Langfristig werden wir davon profitieren. Wer jetzt Opfer bringt und die Energieversorgung sinnvoll umstellt, wird in 30 Jahren die Ernte einfahren.
Aber das geht natürlich nicht, da bereits 2009 gewählt wird.

So einen Bull-Shit wie z.b. bei den Maßnahmen zur Reduzierung der Feinstaubbelastung, wie sie gerade in Brüssel beschlossen wurden, sind einfach nur lachhaft. Leider hat die Industrielobby nicht nur in Deutschland zuviel Einfluss auf die Politik, sondern auch in der EU bestimmen die Wirtschaftsbosse und ihre Lobbyisten die Politik.
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13.12.2007 08:16 Uhr von bommeler
 
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jawohl, dämmen bis nix mehr geht, heizkosten sparen bis nix mehr geht und was kommt dabei heraus ??
das eingesparte geld holen sich die ölmultis wieder durch neue teuerungen

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