11.12.07 20:31 Uhr
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Studie: Menschliche Evolution läuft immer schneller ab

Eine genetische Studie hat herausgefunden, dass sich der Evolutionsprozess beim Menschen in den letzten 5.000 Jahren beschleunigt hat - weit mehr als zu jeder anderen Zeit. Das Ergebnis der Studie steht damit im Widerspruch zur Annahme, die menschliche Evolution sei zum Stillstand gekommen.

Wichtige Erkenntnis der Studie ist es, dass sich die Gene zwar schnell ausbreiten - allerdings nur innerhalb eines Kontinents. Dadurch würden wir Menschen immer unterschiedlicher und uns nicht zu einer gleichen, gemischten menschlichen Rasse entwickeln.

Ursächlich für die beschleunigte Evolution sei der Studie nach die Zunahme der Bevölkerungszahlen, wodurch mehr verschiedene Gene im Umlauf sind. Als zweite Ursache vermuten die Forscher die veränderte Umwelt, die Ernährungsgewohnheiten und neue Krankheiten, die den Auswahlprozess beschleunigen.


WebReporter: GreenT82de
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Mensch, Evolution
Quelle: news.bbc.co.uk

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2007 20:17 Uhr von GreenT82de
 
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Ein wenig schade ist es, dass wir wohl noch einige tausend Jahre warten müssen, bis die Evolution sichtbar wird. Bleibt zu hoffen, dass es bis dahin noch den einen oder anderen Menschen gibt und noch ein Fleckchen gesunde Erde existiert.
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11.12.2007 21:31 Uhr von Bibip
 
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das Ergebnis bezweifle ich meiner Meinung hat sich die Menschheit nicht weiter entwickelt.
Sie ist weiter: sadisdisch, machgeil, korrupt, mörderisch, egoistisch...
Für den persönlichen Vorteil würde fast jeder seine eigene Mutter verkaufen.
Bibip
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11.12.2007 22:04 Uhr von Ryan_Sheckler
 
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heißt das dass uns bald wieder schwimmflossen wachsen? :D
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11.12.2007 22:18 Uhr von Ichsagdiewarheit
 
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@Bibip: In der News geht es um Gene die sich im zuge der Evolution verändern, nicht um den Charakter des Menschen. Deine aussage an sich ist schon nicht verkehrt aber hat nichts mit den News zu tun.
Ich denke das die Evolution des Menschen jetzt schon erkennbar ist. Diese Mutationen die in immer wieder kommenden Rhytmen ( 6 Finger, 6 Fußzehen, Siamesiche Zwillinge, 3 oder mehr Arme usw. ) passieren, die ersten aber noch nicht perfekten auswirkungen der Evolution sind
Alles geschieht weil es geschehen soll.
Irgendwann werden wir die Evolution mit unseren eigenen Augen sehen... ich hoffe das ich das noch miterleben kann
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11.12.2007 22:46 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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10000Jahre menschliche Evolution: und RTL&Co. machen es in kürzester Zeit kaputt.
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11.12.2007 22:55 Uhr von Leftfield
 
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@Vorschreiber: Danke.
Meinen Gag geklaut!

:)
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11.12.2007 23:05 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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die Langsamen holt halt der Säbelzahntiger
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11.12.2007 23:05 Uhr von LullabyOverdose
 
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Evolution? Meiner Meinung nach entwickelt sich die Menschheit in starken Stücken zurück.

Wie kann es sein, dass fast jede Lebesform in der Natur in Co-Existenz leben kann, nur der Mensch schafft dies nicht?
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11.12.2007 23:08 Uhr von Leftfield
 
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@Protonen: Oder die Spätschichtler! :-)
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11.12.2007 23:14 Uhr von DerFreed
 
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@Lullaby: ja klar .. wenn man davon absieht, daß die Tiere sich gegenseitig fressen, gern auch Tiere der gleichen Art.
Teilweise innerhalb des Rudels/der Familie.
Um die Überlebenschancen des Nachwuchses zu steigern töten manche Spinnen direkt nach der Begattung den "Partner". Der Körper dient dann dem Nachwuchs als Futterquelle.

Das was sich viele vorstellen ist nicht die Natur.
Die Natur sind keine Sielmann-Filmchen mit Friede, Freude , Eierkuchen.
Da wird ständig gemordet - um zu fressen, um das Weibchen oder das Revier. Und wir Menschen machen das genauso, nur eben mit den Mitteln die wir haben.

Es gibt nur wenige Tiere die Werkzeuge benutzen können, aber selbst diese nutzen diese auch als Waffe.
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11.12.2007 23:15 Uhr von KingPR
 
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Tja: das passiert, wenn sich auch schwächere Gene fortpflanzen.
In der normalen Natur könnten sich nur besonders kluge und sportliche Menschen fortpflanzen, in unserer Gesellschaft kann dies jedoch jeder. So gibt es eine größere Anzahl verschiedener Gene die im Umlauf sind. Auf lange Sicht werden so auch Erbkrankheiten häufiger werden.

Achja, die Evolution des Menschen ist sowieso nie stehengeblieben.
Forscher haben herausgefunden, dass bei jeder Generation Menschen ca. 150 000 Nervenzellen mehr im Gehirn ausgebildet werden. Natürlich ist das extrem wenig, aber falls die Menschheit noch ein paar tausend Jahre existiert könnte sich dieser Effekt wahrscheinlich bemerkbar machen.

Nur, wir leben zu früh um das noch mitzuerleben - höhstwahrscheinlich jedenfalls.
Es wird am Jahrhundertelangem Leben geforscht)
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12.12.2007 00:48 Uhr von edi83
 
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ich meine: es ist ja auch ganz logisch. der mensch passt sich seiner umgebung an. und da sich die umgebung kontinuierlich verändert, ändert sich auch der mensch.

aber egoismus oder ähnliches hat nichts mit veränderung zutun. das ist auch in der geschichte schon gezeigt worden, dass es sich immer wieder wiederholt. das ist der lauf der geschichte.
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12.12.2007 00:59 Uhr von Tichondrius
 
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@Ichsagdiewahrheit: Die Zwillinge gehören aber nicht zu den Mutationen.
Zur News: Interessantes Thema, ich wäre ja gerne dabei um zu sehen, wohin wir uns entwickeln, aber das is wohl Wunschdenken...
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12.12.2007 03:52 Uhr von Zauselchen
 
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Wir werden definitiv nicht: die Evolution eines neuen "Supermenschen" mit duzenden Armen oder abnorm großen Köpfen erleben, weil darauf ganz einfach kein Evolutionsdruck liegt.
Einen starken Evolutionsdruck stellen momentan Krankheiten dar. Malaria war in dem Artikel angegeben und wenn man bedenkt, dass in manchen Gegenden Afrikas >50% der Bewohner HIV positiv sind, dann kann man schon fast davon ausgehen, dass dort in vielen Jahren nur noch HIV-resistente Menschen leben und sich vermehren werden. Das ist ein Beispiel für klassische Evolution "zum anfassen".
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12.12.2007 06:24 Uhr von Hugh
 
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KingPR, Dein Kommentar ist völliger Schwachsinn! Jaja, "nur besonders kluge und sportliche Menschen" haben sich einst fortpflanzen können und nun wird es mehr Erbkrankheiten geben, weil das nicht mehr so ist.

Sag mal, hast Du das Evolutionsprinzip wirklich verstanden, oder tust Du nur so?
Allein Schlagworte wie "schwächere Gene" zeugen davon, dass Du es nicht hast.
Evolution ist ein statistischer Prozess und keine Frage von "stärker/schwächer" oder "gesünder/kränker".

Ein besserer Biologie-Unterricht sollte echt Standard werden!
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12.12.2007 09:20 Uhr von muhschie
 
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Wenn: ich meinem Posteingang Glauben schenke ist die Menschheit nur noch mit Viagra und Penisvergrösserungen zu retten.
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12.12.2007 11:08 Uhr von Marc_Anton
 
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Unsinn: Laut dieser News erkenne ich keinerlei Zusammenhänge zur Evolution. Einzig der Genpool der Menschheit hat sich erweitert aufgrund der zunehmenden Erdbevölkerung. 3000 v. Chr. 250 Millionen heute knapp 7 Milliarden. Vor 5000 Jahren gab es keinesfalls dümmere oder weniger begabte Menschen (siehe Pyramiden in Ägypten) wie heute, nur der Wissensstand der Menscheit hat in dieser Zeit gewaltig zugenommen. Nur heutzutage sind die Menschen im Schnitt 20-30 cm größer. Die Gründe dafür kennen wir ja - Chemikalien oder sonstiges in Lebensmitteln. Und wir leben länger - bessere Hygiene etc. Trotzdem sind wir alle noch vom Grundaufbau die gleichen Menschen wie vor 5000 Jahren. Da hat sich evolutionell (gibt es das Wort ?) nicht viel, wenn überhaupt, etwas getan.
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12.12.2007 11:36 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Man kann die Evolution schon jetzt erkennen. Schaut euch doch einmal die ganzen Bilder eurer Ur-Omas und Ur-Opas an. So sieht doch heute fast kein Mensch mehr aus. Nur noch vielleicht in irgendwelchen abgelegenen Panama-Gebirgsdörfern.

Wir Menschen werden früher kahlköpfig. Generell geht die Haardichte zurück. Bei Mann wie bei Frau. Und das ist keine Modeerscheinung, sondern einfach eine Reaktion auf unsere heutige Lebensweise.

Die Hormone in unserer Nahrung sorgen zusätzlich dafür, dass wir größer und schlauer werden. Ich weiss, wenn man sich die Jugend von heute ansieht fragt man sich wo die Inteligenz denn geblieben ist. Aber die heutigene jungen Menschen haben ein viel größeres Potential, das leider nicht genutzt wird, als noch unsere Omas und Opas.

Das meiste der Entwicklung machen wir eh mit unserem Gehirn durch. Die Welt ist abstrakter geworden. Die meisten von uns Arbeiten am PC. Eigentlich eine völlig abstrakte Sache, bis auf die Hardware. Mit sowas wie Internet und PC könnte doch fast niemand vor 100 Jahren etwas Anfangen.

Oder schaut euch mal die Ritterrüstungen an. Die Männer im Mittelalter waren alle fast nur rund 1,60 groß und hatte so dicke Oberarme wie wir heute Beine haben.

Die Welt verwandelt sich durch den Menschen immer schneller und der Mensch mit ihr.
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12.12.2007 11:59 Uhr von Marc_Anton
 
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@ Gebrauchschütteln: Sowas nennt man bekanntlich Mutation. Das ist genau wie mit den Darwinfinken. Einige haben große Schnabel, andere anderswo kleine Schnabel - Mutation durch Selektion, ABER es sind trotzdem noch Finken. Kleiner Mensch, großer Mensch, weiß, gelb, dunkelhäutig, mit oder ohne Haare - es bleibt ein Mensch. Der Mensch hat sich als Spezies nicht weiterentwickelt. Es gibt keinerlei handfeste Beweise für eine vertikale Weiterentwicklung (Evolution zb. Reptil zu Vogel), sondern nur für horizontale Entwicklung (verschiedene Hunderassen oder Vogelarten). Und kommt mir bitte nicht mit Quastenflosser.
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12.12.2007 12:21 Uhr von Airstream
 
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Na klar! Habt ihr etwa gedacht, das unsere jetzige Form entgültig wäre? Die Evolution ist ein immer währender Prozess, wo es hinführt? Kann man noch nicht sagen, denn wie auch die News sagt, haben da viele verschiedene Aspekte etwas mit zutun. Wenn z.b. in 100 Jahren eine größere Eiszeit kommen sollte, die einige hunderte, wenn nicht tausend Jahre besteht, könnten wir vielleicht danach Affenähnlicher aussehen mit starkem Haarwuchs, nur mal angenommen.
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12.12.2007 12:21 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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@Marc_Anton: Mutationen sind Bestandteile der Evolution! Anders könnten sich die einzelne Arten gar nicht entwickeln.

Eine Lebensform mutiert und überlebt, falls die Mutation einen Vorteil gegenüber anderen Artgenossen bringt. Dies kann tausende von Jahren dauern, oder innerhalb weniger Generationen geschehen.

Was verlangst du denn von der Evolution? Dass wir Menschen fliegen können oder so schnell laufen können wie Geparden? Das verlangt unsere Umwelt von uns nicht.
Ich sehe wirklich tatsächlich unser Gehirn als das Organ, das sich am meisten und am schnellsten entwickelt.

Irgenwann werden unsere Ur-ur-ur...ur-ur-Enkel Wassermelonen auf ihren kleinen Schultern tragen und aussehen wie die dünnen, grauen Menschen aus unseren Science Fiction Geschichten.
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12.12.2007 14:15 Uhr von vst
 
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hugh: ganz so dumm ist sein kommentar nicht.

vor noch gar nicht allzulanger zeit sind die kranken und schwachen gestorben, bevor sie sich fortpflanzen konnten.

heute wird alles was auf die welt kommt mit allen mitteln hochgepäppelt und darf seine erbkrankheiten weitergeben an seine kinder.

beispiel?
meine schwägerin hat eine krankheit die vererblich ist und die vor fünfzig jahren noch zuem tod im alter von max. 5 jahren geführt hat.

heute werden die jungs und mädls damit 40 und dürfen das alles weitervererben.

es wird mehr erbkrankheiten geben.

wie ist das mit den tieren? wer nicht lebensfähig ist wird totgebissen und gefressen.
bei uns? hochgepäppelt bis zum geht nicht mehr.

das nennt man dann menschlich.
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12.12.2007 16:27 Uhr von Zauselchen
 
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@hugh: Klar ist das menschlich, wenn Menschen mit kränklichen Genen das Leben und Fortpflanzen künstlich ermöglicht wird. Gleichzeitig ist es aber auch nur eine Facette des Überlebenskampfes der Art.
In der Evolution geht es schließlich nicht nur um die Erhaltung und Vermehrung des Individuums. Das gilt sekundär auch für die gesamte Art.
Aus dem gleichen Grund warnen viele Tiere ihre Artgenossen vor möglichen Gefahren.
Natürlich führt das auf der einen Seite zu einer Anhäufung von Erbkrankheiten im Genpool, aber die betroffenen Personen können sehr wohl ihrerseits einen bedeutenden Beitrag zur Arterhaltung leisten.
Sei es nun durch die Produktion von Nahrung, durch Forschung oder durch was auch immer.
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12.12.2007 16:40 Uhr von maflodder
 
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Doch, doch dem stimme ich zu.

Allerdings in rückwärtige Richtung.

G. W. Bush hat die Rückentwicklung vom Homo Sapiens zum Affen gerade mit Erfolg abgeschlossen.
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12.12.2007 21:18 Uhr von L.Berto
 
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xmen!!!!! ich freu mich drauf :D

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