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Tübingen: Erstmals gelungene Vierfach-Transplantation in Süddeutschland

An der Tübinger Uniklinik wurde jetzt die erste geglückte Vierfach-Transplantation Süddeutschlands bekannt gegeben. Die Empfängerin von Leber, Dünndarm, Bauchspeicheldrüse und Magen eines Spenders war eine 52-jährige Frau aus Freiburg, die seit mehreren Jahrzehnten an Morbus Crohn erkrankt war.

Durch diese chronische Darmentzündung mussten der Patientin schon mehrfach Teile ihres Dünndarms entfernt werden, dazu kamen weitere schwere Komplikationen wie ein Leberversagen. Die Frau musste zuletzt künstlich ernährt werden. Die Transplantation war ihre einzige Möglichkeit zu überleben.

Nach der zehnstündigen Operation funktionierten alle Organe sofort einwandfrei. Bisherige internationale Erfahrungen zeigen, dass die Überlebensrate nach zwei Jahren bei 80 Prozent liegt. Tübingen ist neben Berlin die zweite deutsche Klinik, die diese Art von Transplantation durchführt.


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WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Transplantation, Süddeutschland
Quelle: de.news.yahoo.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2007 15:57 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Dann drück ich der Frau mal die Daumen, dass alles weiter so gut läuft und nicht noch irgendwelche Abstoßungsreaktionen auftreten. Schon toll, was heutzutage alles möglich ist in diesem Bereich.
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11.12.2007 17:54 Uhr von hotellazur
 
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schön! ich bin selber aus tübingen und ich finde das sehr klasse, dass das heute möglich ist. auch ich wünsche der frau alles gute!!
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11.12.2007 18:04 Uhr von Scorpio1284
 
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trotzdem: keine Elite-Uni :)

ein Tübinger Student
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11.12.2007 18:13 Uhr von HammyGirl
 
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anstrengend: Nach solch einer Op muss sich die Frau erstmal erholen. Hoffentlich bessert sich ihr Zustand jetzt etwas.
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11.12.2007 18:41 Uhr von lilalinux
 
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Demnaechst: Wenn man heute schon so viele Organe gleichzeitig transplantieren kann, ist es vielleicht bald moeglich einfach nur noch den Kopf zu transplantieren ;-)
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11.12.2007 22:49 Uhr von KingPR
 
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Es gibt: Forscher die das tatsächlich wollen. Aber dann wären die Personen natürlich Kopf abwärts, wenn man den Hals noch mitnimmt, halsabwärts gelähmt. Außerdem kommen dann so komische Ethiker und sagen "Im Körper wohnt die Seele, man kann nicht einfach einen anderen Verstand auf einen Körper setzten".

Es gab in den 70er Jahren erfolgreiche Versuche mit Kakerlaken und weniger erfolgreiche Versuche mit Mäusen zu diesem Thema.
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12.12.2007 01:05 Uhr von Tichondrius
 
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King: Da musst du ja "nur" das Nervengewebe nachwachsen lassen...allzu lange ist das sicher keine Science-Fiction mehr.
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13.12.2007 22:06 Uhr von tertius
 
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Kopftransplantation: Pervers oder genial? Ein amerikanischer Arzt will den Menschenkopf verpflanzen Cleveland - Pervers oder genial? Ein amerikanischer Arzt will den Kopf des berühmten und schwer kranken Astrophysikers Stephen Hawking (58) auf einen gesunden Körper verpflanzen und dem Genie so ein längeres Leben schenken. Professor Robert J. White –ein moderner Frankenstein? Der 75-Jährige sagt: "ich bin nicht gefährlich, sondern will nur den Menschen helfen." Von der Idee einer Kopfverpflanzung ist White seit Jahren besessen. Denn häufig starben seine querschnittsgelähmten Patienten an Organversagen, obwohl ihr Gehirn noch funktionsfähig war. Deshalb will der Amerikaner als erster Arzt den Kopf eines todkranken Menschen auf einen gesunden Rumpf, etwa den eines Unfallopfers, transplantieren.
http://hominetz.de/...

Ich habe da so meine Zweifel, ob man alles was technisch möglich ist, auch machen sollte.
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25.12.2007 13:42 Uhr von aquarius565
 
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Schön: wenn dies eine Operation ohne Abstossung der trensplantierten Organe war, dann ein dreifach Hoch auf die operierenden Ärzte.
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25.12.2007 13:46 Uhr von aquarius565
 
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entschuldigung: es muss natürlich transplantiert heißen. Ich habe zu schnell geschrieben, tut mir aufrichtig leid.

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