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Hiva Oa: Wissenschaftler entdecken Müll von Paul Gauguin

Auf der Insel Hiva Oa (Französisch-Polynesien) haben jetzt Wissenschaftler den Müll, den der Maler Paul Gauguin hinterlassen hat, mehr als hundert Jahre nach seinem Tod ausgegraben.

Der Unrat befand sich in einem Brunnen. Unter anderem handelt es sich um Absinth- und Rumflaschen, drei Weinkrüge (mit einem Fassungsvermögen von 35 Litern), Tigerbalsam, Morphiumspritzen und Rinderkraftbrühe. Die Funde lassen auf ein schmerzhaftes Lebensende voll Alkohol und Schmerzmittel schließen.

Die Hinterlassenschaften des Malers wurden im Rahmen von Baumaßnahmen für das neue Paul Gauguin Kulturzentrum entdeckt. 1903, direkt nach Gaugins Tod, hatten die neuen Besitzer des Hauses den Müll einfach im Brunnen entsorgt.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Müll
Quelle: www.spiegel.de

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