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Computerhändler prellt ca. 6.000 eBay-Kunden

Bei eBay wird ein neuer Betrugsfall immer wahrscheinlicher. Ein Computerhändler mit dem eBay-Namen "pc-hardware1" soll seine Kunden um ca. 600.000 Euro geprellt haben. Die private Initiative "Falle-Internet" spricht dabei von 6.000 bis 7.000 geschädigten Mitgliedern.

Der Computerhändler aus Dreieich wurde im August 2007 bei eBay Mitglied. Bis Ende letzten Monats erledigte er ca. 1.500 Auktionen zur Zufriedenheit seiner Kunden. Sogar den Status des "geprüften eBay-Mitglieds" erhielt er.

"Falle Internet" gibt eine Mitschuld auch an eBay weiter. Das Auktionshaus hätte das Einstellverhalten des Händlers beobachten müssen. "pc-hardware1" hatte den Umsatz von 100.000 Euro auf fast 800.000 Euro gesteigert. Der Anbieter war damit einer der größten Gebührenzähler beim Auktionshaus.


WebReporter: Sepp Seppel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Computer, eBay, Kunde
Quelle: www.heute.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2007 10:08 Uhr von Sepp Seppel
 
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Einen viel genaueren Text findet man in der Quelle. Auch ich habe in meinem Bekanntenkreis ein Opfer zu verzeichnen. eBay hält sich bisher noch weitestgehend aus dem Fall raus. Die Geprellten hoffen nun, dass der Verkäuferschutz wirksam wird. Der Forumseintrag bei eBay zu "pc-hardware1" ist bereits ca. 1.000 Einträge lang.
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11.12.2007 11:35 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Der hat alles richtig gemacht: (so wies gemacht wird)

Ich hoffe nur das der genauso eine Strafe wie Ackermann, Hartz, "Siemens" und Co. bekommt (Er hat es ja nicht von den Reichen genommen - hoffe es war keiner darunter - dann ist natürlich scheisse).

Videotipp - Anwendungstipp dazu
Volker Pispers: Entlastung der Justiz
http://youtube.com/...

Der ist bzw. war Deutschland - Schöne Grüße in den Süden. Das Auge.

Wer hier irgendwio Sardonie findet...
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11.12.2007 11:58 Uhr von Sepp Seppel
 
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Oh doch wenn man sich den Forums-Eintrag auf eBay ansieht, hat es der Händler doch drauf angelegt.

http://community.ebay.de/...

Ich hoffe, dass sie diesen Betrüger bald schnappen. Leider werden die Kunden davon nichts haben, da das Geld wohl bereits weg sein wird.
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11.12.2007 12:21 Uhr von Lucky Strike
 
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ebay soll für den schaden aufkommen: ebay ist wie die bundesregierung, solange sie geld kassieren ist es ihnen scheiß egal. offensichtliche betrüger werden gedeckt und unterstützt. hatte ich auch schon erlebt.
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11.12.2007 12:26 Uhr von Sonnflora
 
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Mir sieht das hier aber auch danach aus, daß da ein Konkurrent am Werk war. Wenn da ein Tag nach Auktionsende negative Bewertungen abgegeben wurden, ist da doch was Faul an der Sache. Aus welchem Grund soll ein Käufer einen Tag nach Auktionsende einen Verkäufer negativ bewerten? Da ist dann ja noch nicht mal das Geld überwiesen!
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11.12.2007 12:39 Uhr von Sonnflora
 
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Hab mir mal diese Bewertungen angesehen: Da geht einiges nicht mit rechten Dingen zu. Zwischen den negativen Bewertungen sind immer wieder positive. Größtenteils wurde das Geld am 28. oder 29.11. überwiesen und schon am 05.12. negativ bewertet. Der 28.11. war ein Mittwoch. Wenn die Überweisung 3 Werktage dauert, war das Geld erst am 03.12. auf dem Konto von diesem Händler. Und selbst wenn der am gleichen Tag verschickt, wäre es noch normal, wenn die Ware erst am 06. oder 07.12. ankommt. Durch die Feiertage muß man mit rechnen, daß die Post etwas länger braucht.
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11.12.2007 13:12 Uhr von Animefreak
 
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11.12.2007 13:20 Uhr von andreascanisius
 
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Der sollte schnellstens, Abhauen nach Südafrika oder sonst wo auf den schwarzen Kontinent, Sonst wandert er 2 Jahre innen Knast ^^
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11.12.2007 13:51 Uhr von Lucky Strike
 
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@animefreak: zitat:
bisher immernoch nicht, warum so viele übers Internet etwas kaufen?!?
zitat ende

internetkäufe haben viele vorteile.

sofern man ahnung hat und genau weiß was man will, sind onlineshops unschlagbar.

1. größere auswahl.
2. aufgrund von geringeren nebenkosten können die ersparnisse an den verbraucher weitergegeben werden.
onlineshops brauchen in der regel nur ein kleines büro und ne lagerhalle. richtige geschäfte brauchen noch mitarbeiter, geschäftsräume etc.
3. das rückgaberecht. man kann 14 tage ohne angaben von gründen das zeugs wieder zurück schicken.

wer natürlich beratung braucht und auch darauf viel wert legt, wird im internet nicht glücklich werden.
allerdings im Media Markt auch nicht.
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11.12.2007 13:53 Uhr von dragoneye
 
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@Sonnflora: ich möchte den Händler nicht in Schutz nehmen.

Wenn mein Käufer schnell per Überweisung bezahlt, kann das Geld am nächsten Tag schon auf dem Konto sein.

Oder mit Paypay kann man sofort nach Ende der Auktion bezahlen. Im Idealfall verschickt der Anbieter quasi sofort nach Angebotsende an Dich.
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11.12.2007 14:48 Uhr von Sonnflora
 
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@ dragoneye: Die Betonung liegt hier bei KANN! Laut Gesetz hat die Bank 3 Werktage Zeit eine Überweisung durchzuführen. Und der Tag, an dem die Überweisung in Auftrag gegeben wurde, zählt nicht. Ich weiß ja nicht, welche Bank der Händler hat, aber wenn die die 3 Tage voll ausnutzt, reicht das schon. Und das muß man berücksichtigen. Bei Paypal geht das wohl schneller. Aber ich weiß ja nicht, ob der Händler Paypal überhaupt angeboten hat.

Wenn er allerdings jetzt nicht mehr versendet, wäre es nicht verwunderlich. Er kann ja nicht mehr, weil die ihm wohl laut Aussage von sunshine35 den Laden dicht gemacht haben.
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11.12.2007 14:53 Uhr von Thrasher-Virus
 
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genau das: denke ich auch...
ich bin zwar nicht beteiligt, aber es doch wirklich einfach nur asozial, wenn jemand etwas in ebay kauft und schon eine halbe stunde später gibts ne miese bewertung...
und gerade jetzt, wo jeder der bei ihm gekauft hat ihm ne mail schreibt, ist er doch erst recht überfordert. Wie soll er mails beantworten und gleichzeitig pakete schicken???
ich teile die meinung derer, die sagen dass die meisten einfach nur billige mitläufer sind, die nicht nachdenken und sofort mies bewerten...
"schlechtes bauchgefühl wegen polnischem nachnamen"... OMG... wo leben wir heute? okay, den polen wird nachgesagt autos zu klauen, türken stechen alte omas ab, russen saufen wodka, bla bla bla... als wenn wir deutschen besser wären!
ich nehme mit dem käufer eh nur kontakt auf, wenn ich ne frage habe oder nach 2 wochen (10 werktage und 2 wochenenden) nichts bekomme...

Mein Vorschlag an ebay: bewertungen sollten nicht früher als 3 tage nach abschluss der versteigerung gegeben werden dürfen, außer der verkäufer schaltet den käufer zur bewertung frei (falls selbstanholer)
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11.12.2007 14:54 Uhr von bigpapa
 
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Alles Geizhälse: Ich persönlich habe ein Limit von 100 Euro. Wenn die weg sind hab ich halt pech gehabt. Ordere ich Ware über diesen Limit BESTEHE ich auf Nachnahme.

Ist zwar nix 100%tiges aber mit etwas Geschwindigkeit hat der dann schneller ein Problem als sein Geld. Und das weiss auch ein möglicher Betrüger der Steine ins Paket tut.

Nur nimmt die Post ziemlich Hohe Gebühren dafür. Deshalb meine 100 Euro Grenze.

Ansonsten bin ich bei grösseren Sachen immer Vorsichtig , Garantie-Rechte haben ist eine Sache, Sie durchzusetzen eine andere. Und da ist mir der Händler vor Ort i.d.R. lieber.

Gruß

BIGPAPA
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11.12.2007 15:29 Uhr von K-rad
 
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Auch Onlineshops sind nicht sicherer: Da gab es auch mal so einen Onlineshop der als einziger das Mainboard das grad auf den Markt gekommen war und hinter dem ich her war "vorrätig" hatte und wie sich später auch rausstellen sollte auch alle anderen Waren die bei anderen Onlineshops und Händlern nicht verfügbar waren. Diesen Shop gab es auch schon mehrere Jahre und man hat sich bei der Bestellung auch nicht viel gedacht als man gelesen hat das es nur per Vorkasse ginge , da man in letzter Zeit Probleme mit der Zahlungsmoral bei Nachnahme gemacht hatte da angeblich die Kunden oft die Ware nicht angenommen hatten. Aber da diese Waren die ja nun bei diesem Shop von allen sehnsüchtig schon seit Monaten erwartet wurden war man natürlich auch nicht abgeneigt "Vorkasse" zu zahlen , da man ja schnellstmöglich an die Ware wollte.
Und es kam dann wie es kommen sollte ... natürlich hat jeder dort gekauft , und keiner Ware bekommen. Nach 2 - 3 Wochen stand dann auf der Homepage das es ein Softwareproblem gegeben habe und genau die Waren die nicht vorrätig waren als vorrätig angezeit worden waren. Dann vergingen noch mal ein paar Wochen und der Shop ging in Insolvenz. Keiner hat je was von seinem Geld wiedergesehen. Da hat sich der Geschäftsführer kurz vor der Geschäftsaufgabe nochmals die Taschen gefüllt und hat die Biege gemacht. Der Shop hiess übrigens Xadox .
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11.12.2007 16:06 Uhr von MadDogX
 
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Merkwürdiger Fall: Da geht irgendwas nicht mit rechten Dingen zu. Die Bewertungen von dem Verkäufer sind eher durchwachsen, und viele der negativbewertungen wurden quasi direkt nach auktionsende abgegeben. Zu einem großen Teil von neu angemeldeten eBay Mitgliedern.

In solchen Momenten bin ich froh, dass ich eBay vor Jahren den Rücken gekehrt habe.
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11.12.2007 16:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich kann selbst nur empfehlen nach diesen Firmen vorher zu googeln.

Ordentliche Firmen haben "immer" auch eine Internetseite mit Impressum. Dann nochmal kurz bei http://www.denic nachprüfen auf wenn diese Seiten wirklich gemeldet sind.

Wenn dann eine Limited oder ein polnischer Einzelkaufmann auftaucht - Finger weg!
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11.12.2007 16:27 Uhr von Hugh
 
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Das STINKT quasi nach Rufmord!!! man sollte beachten, dass viele Bewertungen, wie hier schon richtig bemerkt, in sehr kurzem Abstand zur (angeblichen) Zahlung stehen (zu kurz!!) und oftmals im gleichen Tenor verfasst sind: Nennung des Überweisungsdatums kommt bspw. oft vor...
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11.12.2007 16:43 Uhr von antiroh
 
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das ist kein Rufmord: Ich habe das für meinen Sohn zu Weihnachten bestellte Handy auch nicht erhalten. Habe am 27.11. an pc-hardware1 bezahlt und bis heute nichts bekommen.130 Euronen weg und das für nix.Sch... Und ebay tut gar nix, ich bin echt sauer.
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11.12.2007 17:17 Uhr von Tobias-H
 
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hier die bewertungen: Wers mal genau wissen will:

http://feedback.ebay.at/...
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11.12.2007 17:44 Uhr von Sonnflora
 
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@ antiroh: dann wäre das Geld spätestens am 04.12. bei denen auf dem Konto. Wenn er einen Tag später versendet hätte, hättest du deine Ware gestern (10.11.) oder spätestens heute haben müssen. Aber wenn das stimmt, was sunshine35 im Beitrag geschrieben hat (und davon gehe ich jetzt einfach mal aus), kann der wahrscheinlich gar nicht mehr versenden. Wie auch, wenn die ihm den Laden dicht gemacht haben und vielleicht sogar seinen PC beschlagnahmt haben? Das wird sich wohl eine Weile hinziehen, bis das geklärt ist.

Ich finde es aber doch sehr erschreckend, wie einfach es ist, jemandem sein Geschäft kaputt zu machen. Ich bin nach wie vor ziemlich sicher, daß in diesem Fall Rufmord dahintersteckt.
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11.12.2007 18:47 Uhr von zw3rch
 
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Immer ebay die Schuld geben: ist mir jetzt doch etwas zu einfach. Wer betrügen will, der betrügt halt, da kann ebay doch auch nichts machen. Sonst müsstet ihr auch sagen, dass die Regierung für den Schaden aufkommen soll, wenn man beim Autokauf o.ä. übers Ohr gehauen wird.
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11.12.2007 19:54 Uhr von polake
 
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mich hat´s auch erwischt 80 Euro weg für ne Festplatte - da hab´ ich aber noch Glück gehabt, andere haben 500 Euro oder mehr weg !
Und dabei hab´ ich mir immer vorgenommen, ab 50 Euro nur noch über Treuhänder bzw. nur noch von gewerblichen Anbietern kaufen.
Man kann übrigens immer noch in seinem Online-Shop einkaufen.Wer lust dazu hat:

http://digitronic-shop24.de/ :-)
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11.12.2007 21:43 Uhr von K-rad
 
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LKA-Chef warnt vor Internet-Warenbetrug: berichtete Heise schon vor einigen Tagen zu diesem Fall.
"
Am Freitag war bekannt geworden, dass eine Firma aus dem südhessischen Dreieich tausende Internet-Käufer um schätzungsweise 600.000 Euro betrogen haben soll. Der Händler hatte Computerzubehör und andere Elektroartikel beim Online-Auktionshaus eBay verkauft, aber nicht geliefert.
"
-> http://www.heise.de/...

Was die Negativbewertungen angeht , welche direkt im Anschluss an die Auktionen gemacht wurden , werden das sicher Bewertungen von Kunden sein die kurz davor von dieser Firma betrogen wurden und sich so ein wenig Luft machen wollten. Natürlich mit einem Zweitaccount.
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11.12.2007 21:58 Uhr von Sonnflora
 
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@ k-rad: Man kann nur mit dem Account bewerten, mit dem man auch gekauft hat!
Die erste Negativbewertung in der Richtung kam am 04.12. und Geld war wohl am 26.11. überwiesen. Dafür, daß da ein Wochenende zwischen war, sehr verfrüht.
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11.12.2007 22:13 Uhr von jsbach
 
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Zu der: eBay Plattform habe ich schon einige Kommentare abgegeben. Einmal wegen schon defekt geliefertem Diktiergerät "auf Grund gelaufen" und seither nie wieder was ersteigert.
Das ist natürlich dem bereits angeschlagenen Image des Hauses nicht gerade dienlich und andere stehen, bzw. sind schon aus den Startblöcken gekommen. Schaden tut es nicht.

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