10.12.07 12:11 Uhr
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Innenminister Stegner sprach sich bei der ARD für Kinderrecht im Grundgesetz aus

In der ARD-Sendung "Anne Will" sprach sich der schleswig-holsteinische Innenminister Ralf Stegner dafür aus, dass der Kinderschutz Einzug ins Grundgesetz erhält.

"Wir müssen zu einer Situation kommen, wo auch der Kinderschutz, die Kinderrechte ins Grundgesetz kommen. Und zwar in dem Sinne, dass klar ist, Kinderschutz hat Vorrang vor allem anderen, vor Elternwohl, vor Datenschutz, vor all diesen Dingen", so Stegner.

Außerdem fordert er eine engere Zusammenarbeit aller Behörden, die mit Kindern zu tun haben. Auch die Eltern sollen sich nach dem Willen der SPD mehr engagieren.


WebReporter: andreascanisius
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, ARD, Grund, Innenminister, Grundgesetz
Quelle: www.netzeitung.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2007 11:50 Uhr von andreascanisius
 
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Es klingt nach einem guten Ansatz. Aber das Grundgesetz schützt bereits Menschen aller Altersklassen. Auch Kinder.

Klingt alles in allem ein bisschen Medienpolitisch.
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10.12.2007 12:40 Uhr von vst
 
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super, ganz toll: sprechblasen eines politikers.
ja nichts unternehmen.
andere unternehmen lassen.
er hat ja auch gesagt, dass das problem nicht auf die länder abgewälzt werden darf.

genau, tun wir nichts, fordern wir andere auf zu handeln.

das problem ist kein problem des bundes.
das ist ein problem derer, die auch die jugendämter unter sich haben.
genau, die kommunen.

dummschwätzer

lieber steeger als stegner :-))
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10.12.2007 13:01 Uhr von Borgir
 
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unsinn: das grundgesetz schützt jeden. davon abgesehen scheinen sich einige der herrn politiker bereits im wahlkampf zu befinden.
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10.12.2007 14:02 Uhr von GreenT82de
 
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Warum ins Grundgesetz? Der Grundrechtskatalog im Grundgesetz kennt keinen Unterschied nach dem Alter. Alle Grundrechte gelten also uneingeschränkt auch für Kinder - warum also ein eigenes Grundrecht? Wenn die Bestimmungen im BGB (z. B. zur gewaltfreien Erziehung) umfassend angewandt würden, wäre das schon ein großer Erfolg. Dazu müssten aber auch unsere Richter zunächst einmal anfangen, umzudenken...
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10.12.2007 14:44 Uhr von Matt.E.Zin
 
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@alle: Gemeint ist, dass Kinder in Zukunft besonderen Schutz bekommen sollen. Nach der bisherigen Lage (also das im Grundgesetzt alle gleich geschützt werden) muss zwischen den Interessen aller Beteiligten abgewogen werden. Das ist ein langwieriger schwieriger Prozess. Hier soll in Zukunft bei schwierigen Fällen das Interesse des Kindes im Vordergrund stehen. Im Moment darf z.B das Jugendamt vermutlich bei beginnener Verwahrlosung eines Kindes nicht eingreifen, da es sonst gegen das Recht der freien Erziehung der Eltern verstoßen würde. In Zukunft hätten die Behörden allerdings größeren Handlungsspielraum, da dann das Wohl des Kindes gesetzlich höher zu bewerten wäre, als das Recht zur freien Erzeihung der Eltern.
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10.12.2007 18:23 Uhr von exekutive
 
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looooooooool: schaut euch mal die jugend von heute an.. da sieht man, wie viel wert sie tatsächlich in den augen der politik haben..

nämlich keinen, außer das sie wenn sie mal groß sind möglichst viel geld ausgeben sollen oder am besten total verblöden um in zukunft als sklaven zu dienen, die viel für wenig lohn arbeiten..
(ohh, wobei das ja auch heute schon so ist)

das bildungssystem ist im arsch, katastrophale sozial und familienpolitik wodurch großteile die jugend verkommen (das einhergehend mit dem aufblühen von rap, hiphop gangster scheiße) moralische werte kennen die kinder nicht mehr.. statt dessen ist es nur noch wichtig geile klamotten zu tragen, hübsch auszusehen und dazu noch hart wie kruppstahl zu sein in dem man keine gefühle zeigt und der geilste gangster im dorf ist.. usw..

die politik will sich mal wieder proffelieren und hofft, das wenn sie mündlich erzählen das sie kinder mögen, der rest der meschen es ihnen abkauft.. die realität sieht aber anders aus

da sind sie nämlich antichristen und anti humanisten und antimoralisten.. gegründet auf verlogenen und scheinheiligen ideologien wo der gott im materiellen gepriesen wird und nicht im geistigen

naja was solls..
verzeiht diese triviale moralpredigt..
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13.12.2007 04:55 Uhr von heinolds
 
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ist ja Toll: Als Anlass für diese Forderung stand der tragische Tod der 5 Kinder in Schleswig Holstein. Was steht denn im Grundgesetz?
Steht da was von unantastbarer Menschenwürde oder körperlicher Unversehrtheit? Sind das nicht schon jetzt Menschenrechte? Sind denn Kinder nicht davon betroffen?

Also mal wieder ein Politiker, der irgendwas daher redet was es eh schon gibt, damit es sich im Fernsehen gut anhört. Jedes Jahr werden irgendwo in Deutschland hunderte Kinder getötet oder gequält. Daran ändert auch kein Stück Papier irgend etwas.

Ist zwar ein schlechter Vergleich, aber hat sich seit der Aufnahme des Tierschutzes ins GG irgendwas an der sadistischen Haltung von Tierquälern geändert oder das konsequente Durchgreifen der Behörden bei Verstössen dagegen? Lasst uns die Todesstrafe doch wieder ins GG aufnehmen! Wundert mich das das noch kein Politiker erneut gefordert hat. Dann lassen sich viele Kriminelle von ihren Untaten vor Begehung selbiger davon abhalten. Man sieht ja in den USA wie wenig Verbrechen es dort gibt. Der User "executive" hat mit seiner Meinung hier den Nagel auf den Kopf getroffen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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