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Dortmund: Betriebsrat macht Urlaub im SM-Club anstatt an Fortbildung teilzunehmen (Update)

Der beschuldigte Betriebsratsvorsitzende wehrt sich gegen die Vorwürfe. Er habe sehr wohl an der Fortbildung in Rostock teilgenommen, dafür gäbe es sogar eine Teilnahmebescheinigung und eine Rechnung der Hotelbar.

Er gibt zu, dass er mit seiner verheirateten Stellvertreterin das besagte Ferienhaus besuchte, allerdings erst am Wochenende nach der Fortbildung. Von dem "speziellen Interieur" will er aber nichts wissen, widerspricht sich aber dennoch mit der Aussage "Eine Ferienwohnung mit entsprechendem Interieur".

Die Anschuldigungen gegen ihn und seine Vertreterinnen seien die Folge eines internen Krachs mit einem anderen Betriebsratsmitglied, gegen das ein gerichtliches Wahlanfechtungsverfahren läuft. Die Fotos seien wahrscheinlich manipuliert worden, sie könnten von einem früheren Besuch stammen.


WebReporter: black_soul
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Dortmund, Urlaub, Betrieb, Club, Betriebsrat, SM
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2007 11:03 Uhr von black_soul
 
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Da der Vorgang bereits bei der Staatsanwaltschaft vorliegt dürfte es doch kein Problem sein die Buchung des Ferienhauses zu überprüfen. Vielleicht waren ja sogar die beiden vorhergehenden Besuche auch "Fortbildungen"?
Und wie erklärt er sich die Einträge im Gästebuch? War das auch der Kollege? Dann hätte er ihn doch schon eher anschwärzen können? Es war ja nicht der erste Besuch dort.... Alles Widersprüche in sich.. :-)
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10.12.2007 13:03 Uhr von vst
 
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ist ja auch erregender: so ein sm-urlaub als eine langweilige fortbildung.

so eine kollegin brauche ich auch noch, mit der ich ....

:-))
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10.12.2007 13:07 Uhr von Borgir
 
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der betriebsrat: egal wo, arbeitet auch nur in die eigene tasche, mehr nicht
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10.12.2007 13:12 Uhr von Sonnflora
 
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Was ist daran nun so schlimm? Diese Schulungen bei so einer Fortbildung werden ja nicht rund um die Uhr stattfinden. Warum soll man sich in der Schulungsfreien Zeit nicht auch ein bißchen vergnügen. Oder soll man dann im Hotelzimmer versauern?
Und wenn anhand der Teilnahmebestätigung nachgewiesen ist, daß an der Fortbildung teilgenommen wurde, ist doch alles ok.
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10.12.2007 13:51 Uhr von black_soul
 
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@Sonnflora: die fortbildung sollte in rostock stattfinden, das ferienhaus ist in augustfehn. glaubst du wirklich die fahren da nach dem seminar hin und morgens wieder zurück?? und laut seiner aussage war er ja am wochenende erst in dem ferienhaus.
jedem sei sein vergnügen gegönnt, aber doch nicht unbedingt auf kosten des ag.
warum wird die staatsanwaltschaft eingeschaltet und ein kündigungsverfahren eingeleitet wenn er doch seine teilnahme an der fortbildung nachweisen kann?
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11.12.2007 12:40 Uhr von wrobbel
 
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Scheisse bauen und dann auf Andere schieben.. erbärmlich!
Zitat: Von einer Sado-Maso-Einrichtung der Wohnung will der Beschuldigte, der bis jetzt auch in einer Beziehung lebte, aber nichts wissen. Er nennt es so: „Eine Ferienwohnung mit entsprechendem Interieur.“
Am 22. Oktober hatten er sich und seine Stellvertreterin im virtuellen Gästebuch verewigt, wo sie schrieben, bereits zum dritten Mal in der Wohnung gewesen zu sein. Außerdem steht dort zu lesen als Tipp für Interessierte: „...man wird danach süchtig (ist aber eine schöne Sucht).“

Schon auf Entzug?? Oder redet sich da einer schon um Kopf und Kragen? ;-))
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11.12.2007 12:50 Uhr von Sonnflora
 
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@ black_soul: Diese Fortbildung ging laut Quelle vom 14. bis 19.10.! Und ich denke mal, nur für diese Zeit wird die Firma die Kosten für Hotel, etc. getragen haben. Und laut der Teilnahmebestätigung hat er ja ordnungsgemäß an den Schulungen teilgenommen. Und wenn er erst am Wochenende in diesem Ferienhaus war, war das doch nicht mehr auf Firmenkosten. Da frage ich mich, was die von dem wollen.

"warum wird die staatsanwaltschaft eingeschaltet und ein kündigungsverfahren eingeleitet wenn er doch seine teilnahme an der fortbildung nachweisen kann?"

Genau das frage ich mich auch. Wenn der die Teilnahmebestätigung hat, können die ihm doch nichts.
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11.12.2007 12:56 Uhr von black_soul
 
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@ Sonnflora: in den aktuellen news steht nun dass es eidesstattliche erklärungen und hinweise von mitarbeitern gibt dass der betriebsratsvorsitzende und seine stellvertreterin die abgerechneten rund 4000 Euro zum reinen vergnügen einer lustreise verprasst hätten.
ich denke mal eine eidesstattliche erklärung gibt man nicht mal eben so ab?
bleibt abzuwarten wie sich das alles entwickelt..
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11.12.2007 17:07 Uhr von wrobbel
 
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