09.12.07 21:58 Uhr
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Godorf: Politischer Konflikt an einer Realschule

Nachdem vor 3 Jahren ein Lehrer intervenierte, als der damals erst 12 Jahre alte Sohn eines rechtsextremen Aktivisten einen dunkelhäutigen Mitschüler beleidigte, wird die Situation an der Godorfer Johannes-Gutenberg-Realschule immer schlimmer.

Nach weiteren Beleidigungen des Jungen gegenüber Mitschülern wurden von einer Klassenkonferenz Disziplinarmaßnahmen angeordnet. Der Vater legte Einspruch ein und beschwerte sich über die Klassenlehrerin, die er wegen einer Unterrichtslektüre als "Antifaschistin" und "Linksextremistin" verdächtigt.

Die Beschwerde des Vaters, welcher bei der letzten Bundestagswahl als Kandidat der NPD antrat, wurde abgewiesen. Der junge Neonazi besucht die Schule nicht mehr, da sein Vater Angst hat, er könne von "Fremdlingen" attackiert werden. Es kam bereits mehrfach zu Handgreiflichkeiten.


WebReporter: chazy chaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Konflikt, Realschule
Quelle: www.ksta.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2007 21:44 Uhr von chazy chaz
 
+0 | -0
 
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Viel zu viele Hintergründe um alles in die News zu packen, deshalb unbedingt Quelle lesen. Wenn ein NPD-Mitglied jemand schon als "Antifaschistin" verdächtigt und denkt, dies wäre ein Grund für eine Dienstaufsichtsbeschwerde, sagt das eine Menge über diese Partei aus.
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09.12.2007 23:17 Uhr von snm
 
+11 | -4
 
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Merkwürdige Geschichte: Eigentlich ist den Mitschülern und der Schule kein Vorwurf zu machen. Eine schwierige Situation für die Schule und bemerkenswert wie man den Jungen, der von seinem bescheuerten Vater zum Rechtsextremismus verleitet wird, trotz allem helfen wollte.

Das ausgerechnet die türkische Schülersprecherin Hilfe anbietet wird dem NPD-Mann sicher gar nicht geschmeckt haben. Aber mit Vernunft erreicht man bei solchen Extremisten ja selten etwas.
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09.12.2007 23:21 Uhr von macmillan
 
+7 | -21
 
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10.12.2007 08:59 Uhr von pippin
 
+8 | -4
 
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@macmillan: War dein Kaffee gestern irgendwie schlecht oder wie kommst du jetzt darauf, dass die Schuld in diesem Fall bei den Lehrern liegt?
Klarer als in diesem Fall kann man doch wohl nicht mehr erkennen, dass der Vater des Jungen mit seinen rechten Gesinnungsgenossen für die Situation verantwortlich ist.

Wenn man jemand anderem eine Mitschuld geben will, dann den zuständigen Politikern, die Schulen in solchen Situationen auf sich alleine gestellt lassen.
Das rechte Gesindel weiß leider nur zu gut das geltende Recht soweit auszureizen wie möglich und den betroffenen fehlen die rechtlichen Mittel sich angemessen zur Wehr zu setzen.

@snm: Deiner Meinung kann ich mich direkt anschließen.
Die Hilfsangebote für den Jungen allein werden dem Vater wohl schon nicht schmecken, dass dann aber noch eine Türkin (in seinem Sprachgebrauch "Fremdling") aktiv Unterstützung anbietet dürfte seiner rechten "Seele" schwer zu schaffen machen.

"Fremdling"?!?!
So ein bescheuertes und hirnloses Wort kann auch nur im geistig tiefergelegten Umfeld der Rechten Fuß fassen.

Bleibt zu hoffen, dass dieser Fall dazu führt, dass Schulen und anderen Institutionen in Zukunft wirksame Mittel gegen solche Machenschaften an die Hand gegeben werden.
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10.12.2007 15:49 Uhr von macmillan
 
+3 | -2
 
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I´ve just spat: coffee all over my computer screen...
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10.12.2007 18:00 Uhr von macmillan
 
+2 | -1
 
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@ pippin, now: i can help you wiv your homework!!!!!!!!

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