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Zwei Jahre Große Koalition - Bevölkerung hat weniger Geld im Portemonnaie

Auch wenn Kanzlerin Merkel es anders verlautbart: Die Kaufkraft der Deutschen ist nach Angaben der Bundesregierung heute preisbereinigt um 0,4 Prozent geringer als beim Start von Schwarz-Rot. Dieses berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Eine Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) nennt als Gründe die geringen Lohnanstiege, Steuererhöhungen wie die Mehrwertsteuer und die steigende Inflation.

Gustav Horn, Leiter des IMK, rechnet daher für die kommenden Jahre mit deutlich reduzierten Wachstumsraten, als den derzeit vorhergesagten.


WebReporter: Protonenpumpenhemmer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Geld, Koalition, Bevölkerung, Portemonnaie
Quelle: www.ftd.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2007 13:26 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
+0 | -0
 
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Wieder ein Beleg für die schädliche Wirkung der geringen Binnennachfrage.
Was hier noch gar nicht berücksichtigt ist, dass der Sozialabbau die Kaufkraft noch weiter reduziert: Die gestrichenen Leistungen müssen die Versicherten nun alleine aus dem Nettolohn zahlen - etwa in Form von Zuzahlungen oder privater Vorsorge.
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09.12.2007 14:59 Uhr von ElChefo
 
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@Autor: Im Grossen und Ganzen hast du ja recht. Das Problem ist nur, das die schädliche Wirkung der Binnennachfrage eine Katze ist, die sich selbst in den Schwanz beisst. Wo kein Geld ist, kann auch nichts ausgegeben werden. Sprich, keine Nachfrage generiert werden. Hohe Abgaben sind die Ursache für wenig Geld, was wiederum zu niedriger Nachfrage führt.
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09.12.2007 15:05 Uhr von edi83
 
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ein weiteres problem ist auch: dass der "deutsche" lieber spart, als es auszugeben und daher auch bei steuersenkungen nicht zu erwarten ist, dass der konsum steigt. also was willste tun :)
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09.12.2007 18:20 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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"dass der "deutsche" lieber spart, als es auszugeben"

Das "sparen" ist weniger, wie es immer gerne dargestellt wird ein Horten von zu viel Geld, sondern i.d.R. ein Sammeln für größere Ausgaben und vor allem auch die private Altersvorsorge.
Ist das nicht geil: Man filetiert die solidarische Rentenversicherung, führt als Flicken die Riesterrente ein und schon "sparen" alle.
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09.12.2007 18:45 Uhr von Tompunet
 
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@edi83: Sparen kann nur, wer was zum Sparen hat - das sind aber nur ein Teil - die Gutverdiener aufwärts. Der normale Arbeiter gehört da aber nicht dazu.
Eine Studie ergab mal - 10% der Erwerbstätigen zahlen 70% der Steuereinnahmen, also die Reichen. Und das, obwohl die auch dementsprechend absetzen, denn der durchschnittliche versteuerte Satz liegt effektiv bei 25%, nicht bei den vorgegebenen 45%. Also kannst du mal schätzen, wieviel der Kleine Mann bekommt, wenn seine Steuern nur 30% vom ganzen sind, obwohl er fast nix absetzen kann und die große Mehrheit bildet. Denn die Mittelschicht ist ja auch noch da.
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09.12.2007 21:50 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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@Tompu: Die Vergleiche hinken. Zum einen mußt du entgegenhalten, welch kleine Clique welch großen Anteil des Vermögens hat, zum anderen berücksichtigen diese Ansätze nur die direkten Steuern, während die Steuerlast zunehmend auf die indirekten Steuern verlagert wird.
Bezogen auf das Einkommen wird die Masse der bevölkerung zugunsten der oberen Kaste zunehmend stärker belastet.

(nicht zu vergessen der satte Steuerrabatt für Kapitalanleger in Form der Abgeltungssteuer ab 2009)
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10.12.2007 20:43 Uhr von marshaus
 
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nun ja: das sparen ist fuer das alter.........denn wenn es so weiter laeuft muss man sich wirklich sorgen machen....und ich glaube kaum das einer bis er stirbt arbeiten moechte......die politiker sind ja gut abgesichert.........wir aber nicht
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11.12.2007 07:40 Uhr von Atius
 
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...weniger Geld??? Weniger Geld in der Tasche, ja, das wissen doch alle, spaetestens seit der Einfuehrung des Euro. Und das die deutsche Regierung alles dafuer tut, das sich dieser Trend fortsetzt, sollte auch jedem bewusst sein...man (frau auch) stelle sich vor, wir haben ein geeintes Europa, es kann hier kein Land geben, in dem es dem anderen um vieles besser geht...also gibt es zwei Moeglichkeiten! Die 1. in die anderen Laender wird solange Geld gepumpt, bis sie auf dem Niveau von Deutschland sind, oder 2. man zieht Deutschland auf das Niveau der anderen Staaten...was scheint einfacher zu sein?

Es ist absolut falsch hier in den ersten Beitraegen geschrieben, Deutschland haette kein Geld, aber dem ist nicht so. Deutschland ist das produktivste Land in Europa...Deutschland ist um vieles reicher, als uns Glaubend gemacht werden soll...ja, gutes Beispiel sind die Spareinlagen, wo !jeder! Deutsche rund 40.000 Euro gespart hat. Aber leider ist das nur der Durchschnitt...stecke ich mein Kopf in den Backherd und meinen Hintern in den Kuehlschrank ist mir im Durchschnitt schoen warm.
Nach wie vor wird in Deutschland eine falsche Steuerpolitik gemacht. Es findet eine regelrechte Umverteilung der Gelder von unten nach oben statt... Beispiele? Oh, gibt es genug! Wenn ich mir ein Luxusgegenstand kaufe, bezahlt nicht jeder 19%? Warum koennen Luxusgegenstaende nicht 30 oder 40 % Mehrwertsteuer haben?
Und das Naechste ist, das jaehrlich rund 30 Milliarden Euro sinnlos verschwendet werden, Beispiele gibt es auf der Seite "Bund der Seuerzahler"...es ist ein Horror, das Politiker nicht bestraft werden, wenn Fehlinvestitionen getaetigt werden.
Der 1 Euro Job! Ja, auch der macht alles dafuer, das die Leute weniger Geld in der Geldboerse haben. Jeder Chef nimmt sich, wenn er denn ein paar Beziehungen hat, lieber so einen Arbeiter, als ein bezahlten! Es ist nachgewiesen, das der 1 Euro Job schon ueber 1 Million Arbeitsplaetze vernichtet hat...nachzulesen bei der Friedrich Ebert Stiftung!
- falsche Steuerpolitik
- Kaufkraftentzug durch Sozialabbau
- falsche Steuerausgaben
- politische Arroganz
...all das ist daran Schuld, das wir immer weniger Geld in der Tasche haben...

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