09.12.07 12:03 Uhr
 6.400
 

Datenschützer: Arbeitgeber sollen Google-Verbot erhalten

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz will die von Arbeitgebern oft angewendete Internetrecherche über Job-Bewerber einschränken. Viele Arbeitgeber versuchen über Internetsuchmaschinen, mehr über die Vergangenheit von Arbeitsplatzanwärtern herauszufinden.

Der Vorschlag für das Verbot sieht vor, dass Arbeitgeber nicht mehr Daten aus dem Internet als Ablehnungsgrund heranziehen dürfen, die älter als fünf Jahre sind.

Ein derartiges Gesetz müsste der Bundestag aber erst mit den EU-Datenschutzrichtlinien abgleichen, sagte eine Sprecherin des Bundesbeauftragten bereits am Freitag gegenüber Welt-Online.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blitzlichtgewitter
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Arbeit, Google, Verbot, Daten, Arbeitgeber
Quelle: www.focus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kölner Start-up macht mit Online-Übersetzer Silicon-Valley-Größen Konkurrenz
Chaos Computer Club möchte Lücken bei Software "PC-Wahl" schließen
Facebook testet Snooze-Button: Pause von nervtötenden Freunden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.12.2007 12:14 Uhr von Mordo
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
@ Underclass Hero: "Der Vorschlag ist gut, aber nicht wirklich umsetzbar..."

Das ist doch oft so. In der Theorie klingt es gut, aber die Praxis zeigt meistens, dass da jemand vorher nicht richtig nachgedacht hat.
Kommentar ansehen
09.12.2007 12:21 Uhr von snm
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
Macht mal ein neues Gesetz: Wir haben ja auch noch nicht genug überflüssige Gesetzte. Von Schaar hätte ich eigentlich mehr Sachverstand erwartet. Die Idee ist gut, aber einfach nicht durchsetzbar.

Besser wäre es die Menschen aufzuklären und Ihnen klar machen das eine falsche Blödelei auf Youtube später mal den Job kosten kann. Man sollte den Menschen klar machen das man sehr sensible mit der Verwendung von persönlichen Daten und besonders Bildern umgehen muss. Einmal veröffentlicht wird man möglicherweise peinliche oder pikante Details aus seinem Leben nicht mehr los. Die Halbwertzeit von Daten im Internet ist sehr lang.

Aber wie will man Menschen für Datenschutz sensibilisieren, wenn die Regierung des Landes Dinge wie Datenschutz, Schutz der Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung mit Füßen tritt und sich auch durch Grundgesetz oder das Bundesverfassungsgericht nicht aufhalten läßt.
Kommentar ansehen
09.12.2007 13:21 Uhr von Ghe
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Die Arbeitgeber bedanken sich: für den guten Tipp. Super das der Datenschutzbeauftragte Dinge zum Gespräch macht, die man eh nicht kontrollieren kann.
Kommentar ansehen
09.12.2007 13:58 Uhr von NetCrack
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Auch Arbeitgeber haben nach dem Grundgesetz das Recht sich selbst aus unabhängigen Quellen zu unterrichten, und dazu gehört nunmal ebenfalls Google. Von daher nicht durchsetzbar da verfassungswidrig.
Kommentar ansehen
09.12.2007 14:12 Uhr von Hinkelstein2000
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
google? dann nehmen die Arbeitgeber halt lycos, abacho oder oder oder :-) so - B2T: nicht umsetzbar und wer blöde Videos ö.ä. (dazu gehören auch Kommentare in Foren etc.) unter seinem realname ins Netz stellt, ist selbst schuld...umsetzbar ist das Ganze sowieso nicht und wohl auch kaum grundgesetzkonform (vom EU-Recht mal ganz abgesehen).
Kommentar ansehen
09.12.2007 14:55 Uhr von Bettreporter
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Google sehe ich nicht als das größte Problem: Wenn ich sehe was für Fotos meine Freunde teilweise in Communitys wie "StudiVZ" reinstellen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln...
Wie "snm" schon erwähnt hat, müssen die Leute lernen mit ihren persönlichen Daten richitg umzugehen.
Kommentar ansehen
09.12.2007 16:27 Uhr von Phyroad
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Bettreporter: Haben 18 Bewerbungen um eine Ausbildungsstelle bekommen und die hälfte der Bewerber findet man im StudiVZ. Praktisch um sich ein genaueres Bild zu machen. Google war bei weitem nicht so ergiebig.

PS: Jeder ist selber dafür verantwortlich was er im Internet von sich preisgibt!
Kommentar ansehen
09.12.2007 18:55 Uhr von Sonnflora
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Was geben die Herren Arbeitgeber denn bei Google und Co. ein? Nur den Namen? Das wäre aber mehr als hohl. Es gibt Namensdoppelgänger ohne Ende! Kann sich ja mal jeder den Spaß machen und seinen eigenen Namen bei Google eingeben. Ihr werdet staunen, was da zum Vorschein kommt, womit ihr gar nichts zu tun habt.
Kommentar ansehen
09.12.2007 22:27 Uhr von Tompunet
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
gute Idee: wird bestimmt genauso strickt eingehalten, wie der letzte Arbeitgeber nichts negatives am Telefon sagen darf *grins*.
Kommentar ansehen
09.12.2007 23:54 Uhr von andreascanisius
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
looooooool: Das juckt die doch nen Scheiß, was sie dürfen und was nicht :) Die stellen ein wen sie wollen *lol*

Dann lassen sie sich halt was anderes einfallen ^^

Das sind doxch wieder nur unsinnige Gesetze die nur Recourcen kosten...
Kommentar ansehen
10.12.2007 09:15 Uhr von >rno<
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Bin selbst betr. Datenschutzbeauftragter: und halte diesen Veorschlag für kompletten Quatsch und Aktionismus, da nicht kontrollierbar.

Ich versuche immer, den Kollegen in meinem Unternehmen klarzumachen, wie schnell unvorsichtig preisgegebene persönliche Daten im Internet die Runde machen.
Kommentar ansehen
10.12.2007 10:06 Uhr von Neuer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ein Witz: Das Ganze zeigt doch nur wieder mal, wie realitätsfremd Politiker und selbst Datenschutzbeauftragte sind. Wie will so einer Daten schützen, wenn er von der Sache offensichtlich absolut keine Ahnung hat.
Kommentar ansehen
10.12.2007 10:31 Uhr von Phyroad
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Sonnflora: Das es Personen gibt mit gleichen Vor- und Nachnamen ist nicht von der Hand zu weisen.

Wenn man z.B. StudiVZ als "Quelle" nimmt um sich ein genaueres Bild zu machen, wird ja nicht nur der Name angezeigt sondern meistens auch das Geburtsdatum, die letzte Schule oder auch ein dutzend verschiender Fotos!

Somit lässt sich der Kreis der möglichen Personen doch Stark einschränken.
Kommentar ansehen
10.12.2007 10:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich geb mal ein blödes Beispiel: Wenn man nach mir im Internet sucht, findet man unter meinem Namen:
1. Ein Firma Hambrecht die sich mit Musik beschäftigt ...
2. Einen Komponisten
3. Einen Chorleiter

Alle 3 in unmittelbarer Nähe und in der selben Branche.

Woher weiss der Mann nun welche dieser Suchergebnisse auf meinen Namen stimmen ? Einer der dreien bin ich nämlich nicht - ich werde aber oft damit verwechselt.
Kommentar ansehen
10.12.2007 12:48 Uhr von Sonnflora
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ ThomasHambrecht; @ Phyroad: @ ThomasHambrecht:
Genau das ist es, was ich meine. Wenn ich meinen Realnamen eingebe, erscheint zuerst ein Sportverein. Meine Namensvetterin ist da wohl die Leiterin. Naja, mit Sport habe ich überhaupt nichts am Hut.

@ Phyroad.
Hab mich mal über StudiVZ informiert. Da sind wohl hauptsächlich Studenten registriert. Arbeitgeber gucken da dann in die Profile und lesen dort wahrscheinlich erst mal das, was die auch im Lebenslauf vor sich haben. Und anhand von Fotos jemanden zu beurteilen, geht in vielen Fällen sicher in die Hose. Nur weil man z.B. auf einem Foto aussieht, als ob man betrunken ist oder weil man ein Bier in der Hand hält ist man ja noch lange kein Alkoholiker.
Hier ist mal ein Link, wo man sieht, anhand welcher Indizien die Leute verurteilt werden. Das ist schon mehr als hohl.
http://www.fixmbr.de/...
Kommentar ansehen
10.12.2007 19:24 Uhr von snm
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ThomasHambrecht: Ich wette du gehörst zu der Firma in der Tulpenstrasse :-)
Oder wohnst du doch in der Schubartstrasse?
Meinst du nicht das 49,- Euro für 17kb etwas teuer ist?

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Spanien: Konflikt um Katalonien geht weiter
Obamacare: Nächste Schlappe für Trump
Dillingen: Unbekannte stellen aufblasbare Sexpuppe vor Radarfalle


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?