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Mexiko: Journalist durch Stadt gejagt und mit 45 Schüssen getötet

In der Stadt Uruapan (Mexiko) ist ein Journalist von Verbrechern durch die Straßen gejagt worden. Der Mann versuchte mit Hilfe eines Motorrads seinen Verfolgern zu entkommen. Als er sein Heim erreicht hatte, wurde er eingeholt und mit 45 Schüssen ermordet.

Uruapan ist ein Umschlagsplatz für Drogen (unter anderem Kokain). Die Rauschmittel kommen aus Südamerika und werden dann weiter in die Vereinigten Staaten von Amerika transportiert.

In der zentralmexikanischen Stadt sind unzählige Soldaten und Polizisten im Einsatz, um gegen die Drogenkartelle vorzugehen. 2006 verloren neun Reporter in Mexiko ihr Leben, weil sie über Gewalt und die Drogenprobleme schrieben.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Stadt, Mexiko, Schuss, Journalist
Quelle: n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2007 11:39 Uhr von blitzlichtgewitter
 
+6 | -4
 
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Gewalt und Drogen: Es ist doch Aufgabe von Journalisten über solche Zustände zu berichten. In der ganzen Welt wird über soche und andere Misstände in Politik, Wirtschaft usw. berichtet. Das die Drogenhändler dabei mit Gewalt reagieren ist doch verständlich. Schließlich sehen Sie ihr Geschäft in Gefahr.

Aber das schlimmere ist doch, dass in vielen Ländern (z.B. China) regelmäßig Journalisten verhaltet werden, wenn sie sich nicht nach der Zensur richten. Das ist der Tod des Journalismus.
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09.12.2007 11:55 Uhr von Legendary
 
+7 | -2
 
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Bin schockiert. Weiß gar nicht so recht was ich darauf schreiben soll.Die Geschäfte der Drogenbosse sind mir scheißegal.Keins dieser Geschäfte ist so wertvoll das man einen Menschen derart bestialisch hinrichten lassen muss.
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09.12.2007 12:40 Uhr von ParaKnowYa
 
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Und sowas will in die EU!

Ich wollts nur auch mal sagen :)
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09.12.2007 12:44 Uhr von Mordo
 
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Das war bestimmt Notwehr, weil sie zuerst geschossen hat. *ironie off*

Ich glaube nicht, dass die Polizei sorgfältig ermitteln wird.
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09.12.2007 14:03 Uhr von Mordo
 
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@ zuckerhut: Das nennt man wohl Doppelmoral. ;-)

Einerseits meckern die Politiker darüber, dass soviele Drogen nach Deutschland reinkommen.

Andererseits schickt keine der dort vertretenen Armeen ihre Soldaten los, um ein paar Benzinfässer über den Schlafmohnfeldern auszuleeren, das Benzin anzuzünden und dadurch den Stoff zu vernichten.
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09.12.2007 14:17 Uhr von Legendary
 
+4 | -1
 
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auch @zuckerhut verstehe irgendwie überhaupt nicht was Du damit sagen willst.."beim Thema Drogen immer schön schockiert tun?"

Ich für meinen Fall bin wegen der bestialischen Hinrichtung schockiert..nicht wegen den Drogen.
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09.12.2007 14:46 Uhr von oosil3ntoo
 
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hmpf: Die Drogenfelder in Afghanistan sind dort mit unter die einzigste Arbeitsmöglichkeit für die dort lebende Bevölkerung! Deswegen werden die nicht zerstört!
Hört sich kacke an, aber für die Leute da unten hat es was gutes wenn sie arbeiten können, um sich so ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
In Mexico ist das was völlig anderes...
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09.12.2007 16:18 Uhr von The_free_man
 
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Hätte zur nächsten Polizeiwache fahren sollen und nicht nach Hause!

Ich kann mir aber vorstellen dass es dort auch eine Menge Korruption gibt, die so etwas überhaupt ermöglichen.

Schlimme Sache.
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09.12.2007 16:32 Uhr von Montauk
 
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@oosil3ntoo: Die Lebensgrundlage von gewöhnlichen Bauern sind Lebensmittel, die sie anbauen.

Genauso war es zumindest noch, als die Taliban (einziger positiver Effekt) das Sagen im Land hatten.

Seitdem das Land befriedet wird, hat das Land einen Weltmarktanteil von etwa 90 Prozent - trauriger Exportrekord, für ein besetztes Land -

Ein Bauer der Mohn anbauen kann, kann auch Lebensmittel anbauen, meiner Meinung nach.

Gruß
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09.12.2007 20:11 Uhr von hartz4biszurrente
 
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also , ich esse gerne Mohnkuchen *gg*
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09.12.2007 22:00 Uhr von Dino1192
 
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zuckerhut: ich stimme dir zu. anstatt die drogen direkt an der quelle zu bekämpfen stecken die regierungen millarden in bekämpfung der verteilung auf den straßen.
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10.12.2007 10:09 Uhr von oehne
 
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@montauk: aber lebensmittel bringen nicht das geld du scherzkeks.

denkste ernsthaft, dass die sonst drogen anbauen würden?

drogen frei geben, das wäre die lösung. sie würden dadurch uninteressant und preiswert und kein gauner könnte geld verdienen damit.

soll doch jeder selber entscheiden, ob er klar oder vernebelt durchs leben geht
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10.12.2007 17:04 Uhr von Montauk
 
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@oehne: "aber lebensmittel bringen nicht das geld du scherzkeks."

Aja, seit wann kann man denn Geld essen?

Und wer profitiert von dem GELD?, die Bauern?
Eher doch die skrupelosen Drogenbarone (CIA, wie auch manche böse Zungen behaupten mögen).

"drogen frei geben, das wäre die lösung. sie würden dadurch uninteressant und preiswert und kein gauner könnte geld verdienen damit.

soll doch jeder selber entscheiden, ob er klar oder vernebelt durchs leben geht"

Wenns Hasch (Hanf) wäre, ok, da könnte ich deinen Standpunkt verstehen/unterstützen; jedoch nicht bei Drogen die den Geist und Körper von anfälligen Menschen zerstören, Aufgrund von provozierter Perspektivlosigkeit, in einer globalen Gesellschaft, die vom Mammon beherrscht wird, und in der nur wenige materiell davon profitieren.

Vielleicht sind wir uns darüber einig, dass das Drogenproblem
nur ein Symptom ist, von einer degenerierten Gesellschaft.
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11.12.2007 19:07 Uhr von cormi84
 
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das Leben: Hat jemand schon die chance gehabt einen Menschen zu treffen der ums überleben kämpft für seine Familie und sich selbst?wenn es jemanden so scheisse geht das er alles machen würde um an Geld zu kommen?! Ich hatte die chance und obwohl das ich auch nicht für so ein Leben bin muss ich leider sagen das diese Leute keine andere chancen haben! Wie auch ohne jegliche ausbildung schule oder angemessen Erziehung! Es ist nur ein Kampf ums überleben! Thats the true story
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11.12.2007 19:28 Uhr von cormi84
 
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das Leben: Kan ganz schön hart sein! Ich meine hat jemand schon mal die Chance gehabt Menschen zu sehen ie nichts und wieder nichts haben und nur in der Armut leben?Wenn man sowas schon mal gesehen hat dann kann man das verstehen weil die sind es die ums überleben kämpfen müssen und nicht wie wir eine Schule besuchen können danach folgt die Ausbildung mit einem gesicherten Leben das wir Geld verdienen können auf legale art.Ich hatte schon die Cance so etwas zu erleben.und ich kann euch sagen so etwas will nieman sehen wie ein Mensch ums überleben kämpfen muss.Sich jeden Tag die Frage stellen bekomme ich meine Familie durchs Leben oder muss ich vielleicht eins meiner Kinder verkaufen!Kein Witz selber gesehen.Also sehen sie das als ihre Chance,auch wens nicht der richtige weg scheint zu sein,doch hauptsache was zu fressen damit ich morgen noch leben kann! Thats the true Story

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