08.12.07 19:25 Uhr
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Union will weitere Mindestlöhne blockieren

Nach der Einführung eines Mindestlohns für Briefzusteller wollen Unionspolitiker weitere Mindestlöhne verhindern. Die SPD dürfe keine Ausweitung "Branche für Branche" durchsetzen, so die Generalsekretärin der CSU, Christine Haderthauer.

Günther Oettinger, CDU-Ministerpräsident Baden-Württembergs, will die Ausdehnung des Entsendegesetzes von Gutachten abhängig machen. Er meinte aber, dass es nirgends möglich sei, ohne eine Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit Lohnuntergrenzen durchzusetzen.

Laut einem Artikel der "Berliner Zeitung" sei die SPD indirekt am konkurrierenden Briefdienstleiter "PIN Group" beteiligt. Der Madsack Verlag, an dem wiederum die SPD-Medienholding zu 23,1 Prozent beteiligt ist, besitzt 5,9 Prozent der PIN-Aktien.


WebReporter: Protonenpumpenhemmer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Union
Quelle: www.arbeitsrecht.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2007 17:44 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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Alte Debatte, alte Positionen. Dass die Union auf kosten der Arbeitnehmer Unternehmen Geschenke verteilt ist nichts neues.
Die SPD könnte aber, wenn sie es ernst meint, sofort einen nationalen Mindestlohn durchsetzen. Die Mehrheit im Bundestag wäre vorhanden.
Statt dessen ist ihr aber der Koalitionsfriede wichtiger.
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08.12.2007 19:45 Uhr von hartz4biszurrente
 
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die Lohnbirnen sind doch selber schuld: wenn sie für lau roboten gehen *gg*

es steht nirgends geschrieben , das man sein Leben mit Arbeit vergeuden muß *gg*
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08.12.2007 20:19 Uhr von Haris Pilton
 
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Hmhm: Super Einstellung. *kopfschüttel*
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08.12.2007 21:54 Uhr von Götterspötter
 
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... Ich verweise nochmal auf die Idee des Boykotts !

nur so bekommt man diese "Geldsack-zecken" in den Griff ....

weil - wie uns diese News beweist - wird uns unsere Regierung hier aus Raffgier wieder mal verkaufen und im Stich lassen ....

schon traurig !!!
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08.12.2007 22:00 Uhr von usambara
 
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Maximal-Löhne sind auch festzulegen!
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08.12.2007 22:31 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Die Arbeitsämter schicken jedoch ihre Probanden auch zu Firmen die Hungerlöhne zahlen. Das Dumme daran: Der Proband (im Arbeitsvertrag: Lohnsklave genannt) muss dies Jobs annehmen sonst erhält er eine Sperre vom Amt.
Insofern zwingt die CDU Arbeitslose unter jedem Niveau zu arbeiten. Damit wird die Statistik geschönt.

O-Ton Frau Merkel: Der Aufschwung ist bei jedem angekommen.
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08.12.2007 23:45 Uhr von chazal
 
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08.12.2007 23:46 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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jepp!

"muss dies Jobs annehmen sonst erhält er eine Sperre vom Amt."

Und ein Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung

"Insofern zwingt die CDU Arbeitslose unter jedem Niveau zu arbeiten. Damit wird die Statistik geschönt"

Der größte Teil des "Jobwunders" beruht auf 1Euro-Jobs, Zeitarbeit, Mini- und Teilzeitjobs und anderen prekären Beschäftigungsverhältnissen.
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08.12.2007 23:49 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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@chazal: Quatsch!

"Die Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts [extern] Prognos hat es in sich: Deregulierungen am Arbeitsmarkt zeigen im internationalen Vergleich von 20 OECD-Ländern keinen Effekt hinsichtlich der Beschäftigung. Ein hoher gewerkschaftlicher Organisationsgrad dagegen schon. Und eine antizyklische Fiskalpolitik haben Großbritannien und den USA geholfen, ihre Wirtschaftsprobleme zu meistern. Kurz: Diese Ergebnisse der Studie widersprechen massiv der Wirtschaftspolitik der deutschen Bundesregierungen in den vergangenen zehn Jahren."
http://www.heise.de/...


"Wer macht denn diese Jobs? Es sind bestimmt nicht diejenigen, die eine Ausbildung oder ein Studium hinter sich haben. Wer es nicht für nötig hält sich für einen besseren Job zu qualifizieren, muss dann halt auch mit den Konsequenzen leben."
Ebenfalls Quatsch. 75% der Niedriglohnjobs werden von Personen mit Berufsausbildung und Studium ausgeführt.
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09.12.2007 01:40 Uhr von chazal
 
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@Protonenpumpenhemmer: Hier von der Quelle Deiner Quelle

Einfach mal die pdf saugen:
http://www.prognos.com/...

Seite 4:
"Deregulierungen der Faktormärkte, vor allem die Reformen des institutionellen Regelwerks auf dem Arbeitsmarkt, entfalten aus theoretischer Perspektive in der kurzen Frist -keine- eindeutig positiven oder negativen Beschäftigungs- und Outputeffekte."


"Die Analysen lassen jedoch vermuten, dass der langfristige Erfolg von Arbeitsmarktreformen von der simultanen Implementierung mehrerer Reformkomponenten
bestimmt wird, da sich die einzelnen Elemente in ihren Wirkungen wechselseitig ergänzen. Diese Reformkomplementaritäten können insbesondere auch in der Kombination von Güter- und Arbeitsmarktreformen auftreten."

Langfristig also vielleicht doch?

Aber wie steht bei Heise schon so schön?
"Ein Stück weit", so Chefökonom Schlesinger, handelt es sich bei der Beurteilung von ökonomischen Studien "leider um eine Glaubensfrage".

Übrigens: Zeig mir bitte die Quelle, dass 75% aller Niedriglohnjobs von qualifizierten Fachkräften ausgeführt werden!

Gruß
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09.12.2007 02:24 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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hier:
http://www.boeckler.de/...

noch etwas mehr Lektüre:

Die Agenda 2010 hat mit dem Aufschwung nichts zu tun
http://www.welt.de/...

Verglichen mit der letzten Aufschwungphase zwischen 1998 und 2000, in der 1,3 Millionen neue Stellen entstanden seien, erzielten die Reformen am Arbeitsmarkt jedoch bisher nur wenig Wirkung.
http://www.perspektive-mittelstand.de/...

Dänemark: Kein Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Kündigungsschutz
http://www.boeckler.de/...
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09.12.2007 02:28 Uhr von Götterspötter
 
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@ chazal wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die ......... *****

Aber vieleicht "sammelst" du auch noch Erfahrung mit unseren "Sozialgesetzen" ..... ich wünsche ja niemandem etwas "Böses" - aber da du ja so nach "Fortbildung" bettelst .... vieleicht machst du diese "Studium" ja mal ......

aber du scheinst auch keinen "Job" zu haben ?? denn dann wäre dir bewusst das du
1. für eine "Versicherung" bezahlst die dir im "Notfall" nicht anständig helfen wird
und 2. .... du die Differenz von Menschen mit "Hungerlöhnen" ebenfalls von deiner Arbeitsleistung finanzierst !!!! Also damit die Taschen der Aktionäre und Vorstände fühlst !!!!

Aber das weist du ja sicher ..... da du dich ja als "gebildet" bezeichnest !!! ........

aber vieleicht brauchst du ja noch ein paar Jahre bist zu deinem "Abschluss" um als Mitglied dieser Gesellschaft gelten zu dürfen !!!
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09.12.2007 10:49 Uhr von Das allsehende Auge
 
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chazal: Dir ist schon klar das jeder der nach einem Jahr Arbeitslosigkeit jeden Job annehmen muss (ob von der Arge gezwungen oder selbst, da es weniger Schikanierereien und ein wenig mehr Geld gibt).

Und dir ist auch klar, dass Firmen immer die qualifiziertesten einstellen.

Also denk mal scharf nach.
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09.12.2007 11:05 Uhr von grandmasterchef
 
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@chazal: unsinnig, ich habe fachabi und muss trotzdem zeitarbeiten. Ô_ô soll jezz jeder anfangen zu studieren, weil ja alle ach soo dumm snd?!

selbst studenten arbeiten für hungerlöhne und machen überstunden... von unbezahlten praktikanten will ich jezz garnicht erst erzählen.

hauptsache so tun, als seien alle dümmer als man selbst, und sicht selbst zum standard machen. bla bla~

von wegen wirtschaft geht denn bach runter, die ganzen großen firmen machen richtig reibach, denn dort werden am häufigsten zeitarbeiter eingesetzt... ´Oo

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