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Studie: Kinder bekommen in der Nähe von Kernkraftwerken häufiger Krebs

Die Universität Mainz konnte in einer stichhaltigen Studie beweisen, dass Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken aufwuchsen, häufiger an Krebs erkrankten als Kinder, die nicht in der Nähe eines Kernkraftwerks aufwuchsen.

Für die Studie wurden 1.592 Kinder untersucht, die an Krebs erkrankt sind und 4.735 gesunde Kinder. Alle Kinder wuchsen zur gleichen Zeit in derselben Region auf. Die Studie untersuchte Kinder, die zwischen 1980 und 2003 Krebs bekamen.

Das Ergebnis ist eindeutig, je näher ein Kind neben einem Reaktor aufwuchs, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind an Krebs erkrankt. In einem Umkreis von fünf Kilometern um den Reaktor herum bekamen 37 Kinder Krebs. Im Bundesdurchschnitt dürften es aber nur 17 sein.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kind, Studie, Krebs, Nähe
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2007 13:06 Uhr von Haris Pilton
 
+6 | -5
 
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Hm, ich habe jetzt eigentlich auch nichts anderes erwartet. Und es geht bestimmt nicht nur den Kinder so - sondern auch den Erwachsenen, den Tieren und der Natur im allgemeinen.

Aber der Satz "Im Bundesdurchschnitt dürften es aber nur 17 sein." ist schon ein Hammer. Darf ich das so verstehen, dass man es in Kauf nimmt und es einkalkuliert ist, dass 17 Kinder ruhig erkranken dürfen - weil ist ja nicht weiter tragisch? Oder wie jetzt?
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08.12.2007 13:19 Uhr von KingPR
 
+2 | -2
 
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Man wusste es ja nicht: es soll angeblich nicht an der Strahlung liegen und man ist ratlos, woran es sonst liegen könnte.
Also wusste man bis jetzt nichts davon...
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08.12.2007 13:35 Uhr von trench
 
+2 | -2
 
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@haris: eigentlich ganz simpel. es geht hier auch nicht darum wer "ruhig erkranken darf" und wer nicht, aber es passiert einfach. auch schlimme dinge passieren, sogar dass kinder an krebs erkranken. und darüber statistiken zu erstellen ist auch nicht weiter verwerflich.
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08.12.2007 13:43 Uhr von hundheim
 
+3 | -6
 
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Panikmache: Laut einer schwedischen Studie aus den Neunzigern liegt es nicht am Atmonstrom, sondern an der Abstrahlung aller Kraftwerke für die Stromerzeugung.
Das diese Studie nur für den Mülleimer sind, kann man dran erkennen, wonach nicht untersucht wurde, weshalb Beschäftigte in den Atomkraftwerke häufiger an Krebs erkranken, als die andere Kraftwerke.
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08.12.2007 14:29 Uhr von outis
 
+4 | -7
 
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Placeboeffekt? Imo passt das ganz gut dazu; durch die negative Strahlung, die die ganzen Antiatomkrafthelden verbreiten, glauben die Kinder heutzutage, dass man, wenn man in der Naehe von Kernkraftwerken lebt, automatisch Krebs bekommt.

Idee: Wir propagieren nun etwas anderes: Wenn man in der Naehe von Kernkraftwerken lebt, dann bekommt man Superkraefte. Den Effekt davon sollte man sich vorstellen koennen. ;-)
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08.12.2007 14:30 Uhr von Alfadhir
 
+2 | -1
 
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und weiter ???? es war klar wie so vieles anderes aber der staat sagt bei diesen dingen "es ist total ungefährlich" die medien machen zum großen teil mit und das dumme volk glaub es was wird sich jetzt ändern ? nichts
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08.12.2007 15:22 Uhr von Sentinel2150
 
+3 | -1
 
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ich sage dazu nur: Leukämie-Cluster Elbmarsch.
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08.12.2007 15:38 Uhr von GuaranaJones
 
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@portawestfalica: schön wie du NICHT ERWÄHNST, dass radioaktivität in diesem fall als grund so gut wie auszuschließen ist.

ein stern. scheiss news. elementare dinge fehlen (absichtlich?)
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08.12.2007 16:44 Uhr von GuaranaJones
 
+2 | -3
 
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@porta: du bildungsresistent?
du lässt die AUSSAGE WEG, dass radioaktivität ausgeschlossen wird.
DAS ist der fehler.

somit nehmen doch alle leser dieser news an, dass es NUR an der radioaktivität liegen kann.
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08.12.2007 17:36 Uhr von landlord
 
+1 | -0
 
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Was beweisst das jetzt? Ich kann mir z.B.vorstellen setzt man jetzt die im AKW beschäftigten Elternteile zum bundesdeutschen Durchschnitt das sich ein ähnliches Verhältnis abzeichnet wie bei den Erkrankugnen.
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08.12.2007 18:43 Uhr von XxSneakerxX
 
+2 | -2
 
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Hmm klingt auf den ersten Blick plausibel, so schlecht, wie KKW´s und Kernkraft in unserer Gesellschaft dargestellt werden. Wir sind vor nicht allzu langer Zeit in einem KKW gewesen und haben radioaktive Strahlung gemessen...im Gebäude und außerhalb. Ergebnis...der Geigerzähler hat nicht mehr und nicht weniger gemesssen als woanders!
Ob jetzt nur ein KKW "strahlt" oder ein E-Werk "elektrisch strahlt" oder ein Kohlekraftwerk, geschweige denn Windkraftanlagen etc. eine Strahlung auf den menschl. Körper ausüben....ich kann das irgendwie nicht nachvollziehn und halte diese Studie für abgehoben und Klischeehaft...
Dennoch kann selbst ich nicht alles ausschließen und lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Greetz
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09.12.2007 13:13 Uhr von Mordo
 
+1 | -0
 
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Das hat man an der Uni Mainz erst jetzt festgestellt?

Das ist doch irgendwie logisch.
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11.12.2007 14:31 Uhr von marshaus
 
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also: dann sollte man sich wirklich ueberlegen ob man kernkraftwerke weiter baut bevor man nicht wirklich weiss was die ursache ist........
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11.12.2007 18:33 Uhr von HammyGirl
 
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ist doch klar: Also diese Studie verwundert mich jetzt nicht wirklich, war doch eh klar dass Kernkraftwerke zu Krankheiten führen können.

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