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Keine Pauschale Urhebervergütung für Drucker (Update)

Wie bereits berichtet fand gestern die Verhandlung der Verwertungsgesellschaft Wort gegen den Druckerhersteller HP statt. Gegenstand der Verhandlung war die Forderung einer pauschalen Urhebervergütung auf Drucker.

Die Klage wurde vom Gericht allerdings abgewiesen. Die genaue Begründung des Urteils liegt noch nicht vor, dennoch zeigte sich die Unternehmenssprecherin von HP überaus erleichtert, mehr wollte sie dazu aber noch nicht sagen.

Für die VG Wort hingegen ist es ein herber Rückschlag. Sie befürchtet "erhebliche Auswirkungen". Außerdem kommen nun noch die nicht unerheblichen Verfahrenskosten aus diesem und anderen Verfahren gegen Druckerhersteller hinzu.


WebReporter: winfer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Druck, Drucker, Pauschal
Quelle: www.heise.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2007 15:47 Uhr von winfer
 
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Da heißt es erst mal aufatmen, sowohl bei den Druckerherstellern als auch den Endkunden. Denn zu guter Letzt hätten die Verbraucher die Pauschale tragen müssen - auch die die keine urheberrechtlich geschützten Inhalte drucken, sondern nur den Brief an das Amt oder die Firmenunterlagen.
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07.12.2007 16:12 Uhr von wiener74
 
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Endlich eine sinnvolle Entscheidung: Man kann ja wohl nicht alle Arten von Medien-Schreibgeräten mit einer Urhebervergütung belegen.

Wenn das durchginge, würde ich dann von dem Empfänger der Vergütung für jede Seite die ich nicht bedruckt habe oder etwas nicht urheber-relevantes den entsprechenden Anteil der Vergütung zurückbekommen??
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07.12.2007 16:18 Uhr von StoWo
 
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Bavo: Bravo & Applaus! Und ich hoffe, die Verfahrenskosten hauen richtig schön auf die Tasche der VG Wort... damit künftig andere unbedeutende Gemeinschaften keine unsinnigen US-like Klagen antreben...!
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07.12.2007 16:20 Uhr von sailing-power
 
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Auf was für Ideen die kommen. tztz
Demnächst kommt noch auf Bleistifte die Urhebervergütung.
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07.12.2007 16:49 Uhr von scuba1
 
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Urhebervergütung: Ist noch niemand auf die Idee gekommen sich eventuell das Alphabet schützen zu lassen , damit dann für jeden einzelnen Buchstaben abkassiert werden kann.Hoffe die VG Wort erstickt an den Anwalts-und Gerichtskosten.
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07.12.2007 16:56 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Uhrhebervergütung auf Menschen: Dann darf man Zahlen, wenn man den aktuellen Radio-Hit trällert, wenn man seinen Kindern eine Geschichte vorliest, beim Diktat schreiben in der Schule, beim Sprüche klopfen, beim Tanzen...

gut dass das in diesem Fall so ausgegangen ist. Wird hoffentlich schön teuer =)

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