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Hoyerswerda: Beinschuss stoppt Samuraischwertschwinger

Ein offensichtlich geistig verwirrter Mann hat in Hoyerswerda mit einem Samuraischwert in einem Plattenbau-Hausflur getobt und Hausbewohner bedroht. Danach verschanzte er sich in seiner Wohnung.

Als das daraufhin gerufene Sondereinsatzkommando der Polizei auf der Bildfläche erschien und ihn überwältigen wollte, verletzte er einen Beamten mit seinem Schwert am Arm.

Ein Polizist hat daraufhin in Notwehr einen Schuss auf das Bein des 41-jährigen Schwertschwingers abgegeben und den Angriff damit gestoppt. Anschließend konnte der Mann überwältigt werden. Nun befindet er sich unter Bewachung im Krankenhaus.


WebReporter: bopper
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Samurai
Quelle: www.sz-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2007 09:36 Uhr von bopper
 
+0 | -0
 
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In der Printausgabe der "Sächsischen Zeitung" ist ein weiterer Artikel abgedruckt, aus dem hervorgeht, dass deshalb das SEK gerufen wurde, weil der Mann früher einen Waffenschein (wohl eher Waffenbesitzkarte) besessen haben soll und man weitere Waffen in der Wohnung vermutete. Dieser Artikel ist aber nur für Abonnenten online zu sehen.
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07.12.2007 10:50 Uhr von Haris Pilton
 
+2 | -2
 
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Sauber! Mehr ist dazu nicht zu sagen.
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07.12.2007 10:50 Uhr von elephantkick
 
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zuviel last samurai geguckt?
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07.12.2007 11:15 Uhr von Kalkofe
 
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so ein unfähiger Kollege - wieso Beinschuß? Hat er den Kopf nicht getroffen?
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07.12.2007 11:18 Uhr von kleiner erdbär
 
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uuuhh, krass so n samuraischwert is ne krasse waffe, das gibt üble verletzungen, wenn man damit eine draufkriegt!

aber respekt für den polizisten, dass er so cool geblieben ist, den typ "nur" mit einem beinschuss zu stoppen statt ihn gleich zu töten ... in so einer situation ist da sonst leider schon oft überreagiert worden!!!
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07.12.2007 11:59 Uhr von Kaktus79
 
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@ Kal kofe: Ich glaube dir sollte man wohl auch in den Kopf schießen bei solchen Sinnfreien Kommentaren.
Wir sind ja zum Glück nicht in Amerika wo die Polizisten einem bei einer falschen Bewegung gleich den Kopf weg pusten, sondern hier wird der Polizei noch eingetrichtert möglichst wenig Gewalt anzuwenden. Und ein Beinschuss reicht völlig um jemanden Kampfunfähig zu machen. Da kann man der Polizei sogar ein Lob aussprechen das sie sich die Zeit genommen haben auf das bein zu zielen und nicht wild herum zu schießen.

Im übrigen ist so ein Samurai Schwert wirklich eine heikle Waffe, zumindest wen es ein echtes war und kein 200€ Ausstellungsstück, das dann eher wie eine große Eisenstange wirkt beim Auftreffen. Aber ein echtes Samurai Schwert für ein paar tausend € schneidet so ziemlich alles wie Butter. Selbst dünneres Metall bietet keinen Schutz und eine Schusssichere Weste schon gar nicht.

Insgesamt eine Hervorragende Aktion der Polizei die völlig richtig reagiert hat. Das passiert leider nicht sehr oft.
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07.12.2007 13:09 Uhr von Kalkofe
 
+1 | -1
 
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@Kacktus79: entschuldige mal, Du Spaßtrompete. Hast nicht zufällig gelesen, wo sich das ganze abgespielt hat? Ein Plattenbau in Hoyerswerda, da wohnt natürlich das Klientel, das sich Samurai-Schwerter anschafft, weil Hartz4er die bei Franklin auf Raten kaufen können, oder was? Vermutlich handelt es sich um einen Besenstiel mit bunt umwickeltem Griff.

Im Übrigen bietet eine Schutzweste sehr wohl einen ausreichenden Schutz, auch bei Hieb- und Stichwaffen; selbst bei Sarazenerklingen und Samurai-Schwertern. Der Witz an der Sache ist aber, dass die beste Weste nichts taugt, wenn man an Kopf oder Extremitäten getroffen wird.

Abgesehen davon, dass Du anscheinend ironie-resistent bist, denk mal ernsthaft drüber nach, was mit dem Typen jetzt passiert. Mehr oder weniger große Strafe - je nach Vorstrafenregister - dann wieder heim nach Hoyerswerda in den Plattenbau und in dem sozialen Umfeld geht es dann munter weiter wie zuvor.

Beim nächsten Mal kommen die Kollegen dann evtl. etwas später und er hat schon ein paar Kerben auf dem Schwert, aber was solls, solange die sich da selbst dezimieren sparen wir uns etwas Munition; die wird schließlich aus Steuermitteln finanziert

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