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Dopingarzt Fuentes über die Tour: Sein Koffer mit verbotenen Medikamenten reicht

Eufemiano Fuentes, Arzt von Jan Ullrich, hat geäußert, dass man die Tour de France ohne Doping nicht überstehen kann. Die Tour sowie die Vuelta könne man nicht "mit Wasser und Brot bewältigen", so Fuentes weiter. Ohne Doping sei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 Km/h möglich.

Jedoch wird bei der Tour mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Km/h gefahren. Professor Werner Franke, Dopingjäger aus Heidelberg, sagte, dass Fuentes im Grunde recht habe, seine Argumentation aber schwach sei. Dagegen glaubt Radprofi Linus Gerdemann, man könne die Tour ungedopt schaffen.

Fuentes sagte, dass 1980 noch jeder Fahrer seinen eigenen Koffer gehabt hätte, in dem verbotene Medikamente waren. Er habe ihnen dann aber erklären können, dass sein Koffer ausreicht. Der Aufforderung, im Rechtsstreit Ullrich gegen Franke auszusagen, wird Fuentes nicht nachkommen.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Tour, Medikament, Doping, Koffer, Fuentes
Quelle: www.bild.t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2007 02:28 Uhr von borgir
 
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Irgendwie schon ein amüsanter Beitrag des Arztes. Auch wenn man diese Doping-Skandale natürlich nicht gut heißen kann, hat er doch irgendwie recht. Kein Mensch kann solche Leistungen vollbringen, wenn er nur auf seinen Körper zählt. Dazu ist die Tour zu hart. Ich hoffe, dass man das mit dem Doping in den Griff bekommt und auch die Tourverantwortlichen reagieren, sprich: die Tour einfacher machen.
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07.12.2007 10:29 Uhr von DerFreund
 
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Mein alter Fußballtrainer hat mir damals immer gesagt, dass im Radsport alle gedopt sind. Dort geht es nicht darum wer schneller fährt, sondern besser dopt :D
Irgendwie hatte/hat er recht... und das ist schon so lange her.
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07.12.2007 10:40 Uhr von pippin
 
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Sollen sie doch ehrlich sein und wie der Kabarettist Volker Pispers so treffend sagte:
"Lasst sie doch dopen! Sie sollen aber dann aufs Trikot schreiben, was sie genommen haben! Dann kann man wenigstens sehen was wirkt!"

Aber mal ehrlich, wie soll denn selbst ein durchtrainierter Sportler ohne medizinische "Unterstützung" derartige Etappen in dieser Geschwindigkeit schaffen?
Da sind die Tourverantwortlichen doch auch zum Teil selber Schuld.
Es wird immer welche geben, die sich mit Dopingmitteln einen Vorteil gegenüber anderen verschaffen wollen.
Aber es muss doch auch möglich sein anspruchsvolle Etappen zu planen, die man ohne derartige Hilfsmittel schaffen kann.

Deswegen würde ich vorschlagen, die Tour nicht unbedingt "einfacher" aber "machbarer" zu gestalten.
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07.12.2007 11:09 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Problem ist auch eine Linie zu ziehen! Was ist nun Doping und was nicht. Klar, es gibt verbotene Medikamente, die verboten werden können. Aber was ist mit den anderen "Mittelchen"? Viele Davon enthalten körpereigene Stoffe, die jeder Mensch in geringeren Dosen in sich hat. Andere beinhalten Nährstoffe, die auch in unserer Nahrung vorkommen aber auch in viel geringeren Dosen.

Ausserdem... wo fängt Dopen an? Beim ersten Schluck eines Energiedrinks? Bei einer gesunden Ernährung? Beim ersten Schluck einer Tablette gegen Muskelkrämpfe und zur Regeneration?

Ich bin auch gegen Dopen. Aber das ist so ein heikles Thema, dass schwer zusagen ist, wie sich das in Zukunft entwickeln wird. Ich vermute, dass einfach weitergedopt wird, wenn sich das Interesse der Medien wieder gelegt hat. Anders kann man dem steigenden Leistungsdruck nicht nachkommen.

Heute muss jeder Spitzensportler mindestens einen Weltrekord aufstellen, sonst wird er überhaupt nicht beachtet. Aber natürlich ist das Menschenmachbare irgendwann erreicht und nur mit Hilfsmitteln sind dann solche Rekorde zu schlagen.

Eine lösung wäre (natürlich unmöglich): Die Sportgeschichte vollkommen löschen. Alle Sportergebnisse aus den Gedächtnissen der Menschen streichen und von vorne beginnen. Dann könnten die Profisportler auch ohne Doping auskommen.
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07.12.2007 13:11 Uhr von HTGIII
 
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Coffein: ich schließe mich meinem Vorredner an!

Kaffee ist erlaubt, ne Kanne Kaffe schon wieder grenzwärtig...
aber das geht doch auch mit diesen Coffeinum Purum Tabletten

oder anders warum kann ich als "normaler" mit asthma schlechter Sprot machen aber x% der spitzensportler Asthma mittel nehmen... da denk ich mir doch meinen Teil

Gruß
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07.12.2007 13:19 Uhr von Python44
 
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Und dann: gibt es Leute wie "Mr. Clean" Lance Armstrong, der es etappenweise schaffte ohne Doping den gesamten gedopten Mob zu deklassieren ... JA KLAR !!!

Doping ist wie Filesharing - geil, solang man nicht erwischt wird 8o)
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07.12.2007 14:54 Uhr von Gregsen
 
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einfach legalisieren und neuen Pokal schaffen: einfach als pendant zur Konstrukteursmeisterschaft in der Formel 1 könnte beim radsport nen titel für die besten medikamente einführen :)
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07.12.2007 18:32 Uhr von B0ck
 
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Mit Dopeing gibts auch wieder neue Sponsoren Team Bayer gegen Team Pfitzer hätte doch was.
Dann würde es nächstes Jahr wenigstesn noch Radsportprofiteams geben. Immoment spirngen die großen Sponsoren alle ab.
Ich denke auch, dass es unmöglich ist den Sport dopeingfrei zu kriegen. Wenns erlaubt wär hätten alle wenigstens die gleichen Chancen
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08.12.2007 09:54 Uhr von phase4
 
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ich habe nichts gegen Doping: Bei der Fernsehübertragung sollte dann aber eingebelendet werden was der Fahrer, den wir gerade sehen genommen hat.
Ausserdem sollte es auf dem Trikot aufgedruckt werden.

Dann wissen wir wenigstens welches Mittel am besten hilft.

Und das Mittelchen welches am besten hilft, geben wir dann unseren Politikern...damit die endlich mal auf Trab kommen´.

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