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Russland: Auf der Insel Kola lagert Atommüll - Schlaraffenland für Schmuggler

Auf der Insel Kola im nördlichen Teil Russlands lagern Unmengen von Atommüll. Die Lage in Kola wird als "beunruhigend" eingestuft, denn auf der Halbinsel gibt es 35 Nuklearanlagen und tonnenweise hoch angereichertes Uran. Das Horrorszenario von Terror-Experten: Ein Anschlag mit Atomwaffen.

Die Insel wird von Experten ebenfalls als gefährlich eingestuft, denn von dort aus könnten Schmuggler dieses strahlende Material entwenden und auf dem Schwarzmarkt anbieten. Es wird vermutet, dass sich auch Terrororganisationen darum bemühen.

Das angereicherte Uran könnte zum Bau von Atomwaffen verwendet werden. Vor ein paar Jahren konnten russische Polizisten in letzter Minute einen Schmuggler verhaften. Schweden will Russland helfen, die Sicherheit von Kola zu erhöhen. Spezielle Geräte sollen bei den Fahndungen helfen.


WebReporter: fesco
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Insel, Atommüll
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2007 13:34 Uhr von fesco
 
+0 | -0
 
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Oh man von Russland hört man so einige Dinge was das ganze Atomzeug angeht. Die ganzen Atom U-Boote verrotten in den Häfen und verseuchen das Wasser.
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06.12.2007 14:44 Uhr von Haris Pilton
 
+5 | -1
 
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Darüber habe ich mal einen Bericht vor etlichen Jahren (!) im Fernsehen gesehen - will damit sagen: Es hat sich anscheinend bis dato kein Mensch dafür interessiert und leider wird das auch keiner, bloß weil die "Welt Online" einen Bericht darüber bringt. Schade.
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06.12.2007 14:52 Uhr von Fesco
 
+6 | -0
 
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aber: der ehemals mächtige staat russland schehrt sich eind reck um die umwelt...wie gesagt in machen häfen strahlen die fische...alte muniton wird einfach ins wasser geschmissen...uran bzw. atommülleinfach auf ne insel geworfen da muss was passieren !!!!
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06.12.2007 15:04 Uhr von Haris Pilton
 
+4 | -3
 
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@ alabamaman: Die können mit so vielem nicht richtig umgehen, aber das ist ein anderes Thema.
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06.12.2007 15:10 Uhr von PruegelJoschka
 
+8 | -0
 
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bischen über Kola: Es ist eine Halbinsel im Norden, wo die Nordmeerflotte (größte Ubootflotte der UDSSR) in ein paar Buchten ihre Häfen hat. Dort werden die Uboote "verpflegt" und die Waffen gelagert. Auch alte Uboote werden dort verschrottet. Nebenbei werden dort auch alte , kaputte Reaktoren die aus Ubooten herausgeschnitten wurden Endgelagert. Die Probleme fingen bereits mit dem Austausch von Brennstäben bei normalen Ubooten an, da die Russen kein entsprechendes Gerät dafür entwickelt haben. Die dafür vorgesehene Schiffe waren improvisiert, genauso wie die Fahrzeuge. In einer der Buchten ist ein etsprechendes "Zwischenlager", daß jedoch eher als Endlager einzustuffen ist. Dort hat sich ein relativ kleines Unglück in der Vergangenheit ereignet, bei dem Brennstäbe vom Kran in den Pool (zur Zwischenlagerung) gefallen sind und dadurch die ganze Suppe in den Boden gesickert ist. Mal abgesehen davon, haben die Soviets sich eben mit der Endlagerung nicht auseinandergesetzt und daher gibt es keine Infrastuktur dafür. Radioaktive Flüssigkeiten lagern in Tanks, die nur notdürftig abgedeckt sind. Zudem befindet sich auch noch das Kola AKW auf der Insel mit 4x VVER 440(230) Druckwasserreaktoren (andere Bauweise als Tschernobyl), daß nicht nur alt und relativ gefählich ist, sondern auch noch über dem Nordlichen Längengrad gebaut wurde und daher strengen Witterungen ausgesetzt ist.

Das Thema ist aber zu umfangreich und viel zu spannend. Die Gegend kann man vollaufgelöst bei Googleeart bewundern und die Bellona Seite bietet einen hervorragenden Raport über die Nordmeerflotte. Das ist besser als so manch Krimi ...
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06.12.2007 15:25 Uhr von meisterallerklassen
 
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Guckst du da: Satelittenfotos von Militärischen Objekten Kolas (besser gesagt im Raum Murmansk) inkl. Abschussrampen, Hafen, etc.

http://englishrussia.com/...
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06.12.2007 15:49 Uhr von Fesco
 
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ein großes land kann man nicht komplett unter kontrolle haben..ich habe mal gehört, dass die mesnchen auf dem land sich schuhcreme auf brot schmieren wenn der alkohol alle is...das schon übelst schlimm...die pipelines die durchs land führen haben löcher und literweise öl sickert in die erde es interessiert keinen ... und wenn wer fährt tausende kilometer durchs land um alles aufzudecken da hat keine bock drauf..
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06.12.2007 16:21 Uhr von Fesco
 
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@ verkackeiert: das ist putins macht konzentration auf moskau...alles andere ist egal aber moskau muss einen guten eindruck machen wenn politiker einreisen...da herrscht bestimmt auch zensur der medien wenn diese ...über da ehlend aufm land..berichten

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