06.12.07 11:30 Uhr
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Trotz gleicher Fördermengen der OPEC sinkt der Ölpreis unter 87 US-Dollar

Auf einer Tagung der OPEC in Abu Dhabi hat die Organisation beschlossen, die derzeitige tägliche Fördermenge von 27,25 Millionen Barrel unverändert zu lassen. In einem Abschlusskommuniqué der 13 Staaten wurde erklärt, dass eine Erhöhung der Fördermenge nicht erforderlich wäre.

Die enormen Preissteigerungen sind vielmehr auf Spekulationen zurückzuführen. An der amerikanischen Terminbörse wurde für Januarlieferungen ein Preis von 86,77 US-Dollar je Barrel (159 Liter) festgelegt.

Vor knapp zwei Wochen wurde noch ein Preis bis zu 99,20 Dollar bezahlt. Durch das deutlich höhere Preisniveau im Sommer könnte jetzt die Nachfrage rückläufig sein. Bedingt durch eine Abkühlung der Konjunktur und einer sinkenden Nachfrage rechnen Händler mit einem weiteren Sinken der Preise.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Dollar, Ölpreis, Fördermenge
Quelle: www.baz.ch

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2007 10:39 Uhr von jsbach
 
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Wie schon mehrfach kommentiert, sind die damaligen Höchstpreise teilweise das Ergebnis von Spekulationen gewesen. Aber wie es bei allen Gütern des Handels geht, wird der Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Außergewöhnliche Ereignisse ausgenommen.
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06.12.2007 11:39 Uhr von andreascanisius
 
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Hmm: Was ich wirklich mal erstaunlixch finde ist, wie uns die OPEC im Griff hat.

Ich meine, die können machen was sie wollen, es gibt kein Kontrollmechanismus.

Die haben eine unglaubliche Macht. Stellt euch mal vor die sagen von heute auf morgen...sooo...der Liter kostet von heute an 10 Euro. Wat maxchen ma dann?
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06.12.2007 11:45 Uhr von --BullDog--
 
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@ andreascanisius: Die OPEC bestimmt zwar die Fördermengen und dadurch "bedingt" den Preis, der Großteil des Preises wird aber durch Spekulationen in die Höhe getrieben.

Das traurige an der Sache ist nur, dass die Verbraucher im Prinzip keine Handhabe dagegen haben und es auch nicht für jeden machbar ist auf alternative Beförderungsmittel umzusteigen.

Desweiteren wird den Vielfahrern auch noch durch die gekürzte Pendlerpauschale ein weiterer Stock zwischen die Beine geworfen.
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06.12.2007 12:01 Uhr von ^Apo^
 
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Wie kann man sich: diese "Spekulationen" überhaupt vorstellen?
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06.12.2007 12:11 Uhr von Todesengel_Jeanne
 
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gut dass ich nur busfahre, aber die fahrpreise sind da auch gestiegen =(
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06.12.2007 12:25 Uhr von andreascanisius
 
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@--BullDog--: Ich glaube es gibt kein besseres Mittel zur Bestimmung des Preises als die Kontrolle über die Angebotsmenghe zu haben.

Im Grunde genommen haben sie uns im Nackengriff...
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06.12.2007 12:32 Uhr von --BullDog--
 
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@ andreascanisius: Der Großteil des Preises wird aber nicht über die Abgabemenge sondern über die Spekulationen an den entsprechenden Börsen erzielt.
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06.12.2007 13:02 Uhr von StoWo
 
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OPEC: Ich möchte nicht wissen, wieviele sich eine "goldene Nase" durch Ölpreisspekulationen ergaunert haben.
Das hat kaum noch etwas mit dem Sinn der Marktwirtschaft (ANgebot/ Nachfrage) zu tun.
Es spielt kaum eine Rolle, wie groß das Angebot bei gleichbleibender Nachfrage ist - da muss ein "Irrer aus Washington" nur etwas vom 3. Weltkrieg propagieren und schon geht der Preis nach oben.
Und wer meint, dass würde sich irgendwann mal ändert, ist entweder ein unverbesserlicher Optimist oder ... lebt in einer anderen Dimension...
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06.12.2007 13:05 Uhr von andreascanisius
 
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@Billdog: Dann mach dir mal Gedabken darüber, worauf ide Spekulanten unter anderem spekulieren ^^
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06.12.2007 13:41 Uhr von golddagobert
 
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@ Apo: Future Handel :

Ein Future ist eine Art von börsengehandelten Termingeschäften. Es bezeichnet einen verbindlichen Börsenvertrag (Kontrakt) zwischen zwei Parteien (im Gegensatz zu halbseitig verpflichtenden Verträgen bei Optionen).

* Lieferung (für den Verkäufer) bzw. Abnahme (für den Käufer)
* eines genau bestimmten Vertragsgegenstandes (Basiswert)
* in einer bestimmten Menge (Kontraktgröße) und Qualität
* zu einem fixen Zeitpunkt in der Zukunft (Termin) und
* zu einem konkreten, bereits bei Vertragsabschluss festgelegten Preis

Beispiel: Ein Oktober-Kontrakt "Gold" (Basiswert oder Underlying) an der New Yorker Warenterminbörse NYMEX umfasst immer 100 Unzen Feingold mit einem Reinheitsgrad von mindestens 0,995[1] bei einer Fälligkeit am letzten Werktag des Oktober.

Dies ermöglicht einen transparenten Handel, geringe Handelskosten und einen leichten Marktzugang.

Für den Abschluss eines Futures fallen keine Kosten in Form von Prämien an. Sowohl Käufer wie Verkäufer tragen gleiche Rechte und Pflichten. Somit ist es nicht nötig, einen Ausgleich zwischen den Vertragsparteien zu schaffen. Dies steht im Gegensatz zu Optionen.

Sehr wohl müssen beide Vertragspartner aber eine Vorschusszahlung leisten. Sie dient als Sicherheitsleistung, und wird auch "Einschusszahlung", "Sicherheitsleistung" oder "Initial Margin" genannt. Sie beträgt nur einen Bruchteil des Kontraktwertes - z.B. fünf Prozent des Kontraktwertes oder auch einen fixen Betrag - und kann je nach vorherrschender Volatilität nach oben oder unten korrigiert werden. Der Betrag wird in Form von Bargeld oder der Hinterlegung erstklassiger Staatsanleihen vor der Ausführung eines Auftrags auf ein Margin-Konto eingezahlt.
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06.12.2007 17:49 Uhr von snm
 
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@ ^Apo^: Weil du so lieb gefragt hast :-)
http://www.mdr.de/...
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06.12.2007 17:55 Uhr von korem72
 
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und wann sinkt der Preis an den Tankstellen für uns Endverbraucher???
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06.12.2007 18:00 Uhr von snm
 
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@ andreascanisius: Dann haben wir zwei Möglichkeiten, entweder wir zahlen die 10Euro/Liter oder wir holen uns das Öl ohne zu bezahlen
Wofür haben wir denn die teure Bundeswehr?

"Derzeit sind rund 9000 Soldaten rund um den Globus unter deutscher Flagge im Einsatz, zukünftig können es aber noch mehr sein: maximal 14.000 in bis zu fünf Einsatzgebieten. Operationsgebiet ist die ganze Welt. Verteidigungsminister Franz-Josef Jung erklärt das so: "80 Prozent unseres Handels wird über See abgewickelt. Dazu gehört natürlich auch Energie- und Rohstoffsicherung. Und es war im Jahre 2002, als in der Straße von Hormus ein Öltanker terroristisch angegriffen wurde. Und deshalb gehört es auch dazu, auch derartige terroristische Aktivitäten zu unterbinden, wenn es um die Versorgung, Energiesicherung und auch um einen freien Seehandel geht.""
http://www.dw-world.de/...

Unsere derzeitige Regierung wird, falls es notwendig wird, schon Formulierungen finden um die Doktrin Blut für Öl ins Auftragsbuch der Bundeswehr zu schreiben.
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07.12.2007 12:07 Uhr von tertius
 
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Aus OPEC nur 23%: Immer wird in der Presse die OPEC als Hauptschuldiger genannt. Dann schaut mal,wo Deutschland sein Rohöl bezieht.


Die fünf wichtigsten von insgesamt 29 Lieferländern (siehe Tabelle) waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation mit 36,6 Millionen Tonnen (Mio. t), Norwegen (17,6 Mio. t), Großbritannien (14,0 Mio. t), Libyen (13,1 Mio. t) und Kasachstan (7,4 Mio. t). 28,6 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 23,1 Prozent wurden aus den Mitgliedsländern der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) importiert.

http://www.energie-portal.info/...

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