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Hautkrebs: Neue Erkenntnisse, wie Tumorzellen das Immunsystem überlisten

Wissenschaftler der Universität Düsseldorf haben einen neuen Mechanismus beschrieben, wie ein Hauttumor dem menschlichen Immunsystem entkommt.

Ein mit der Bezeichnung CCL27 benannter Botenstoff kann durch Hautzellen, die bösartig verändert sind, abgeschaltet oder zumindest in der Wirksamkeit reduziert werden. Dies konnte das Forscherteam durch eine Studie aufzeigen.

Durch die Neutralisation dieses Botenstoffes wird eine reduzierte Immunkontrolle bewirkt, wodurch das Wachstum des Tumors begünstigt wird. Die Dermatologen erhoffen sich durch die neu gewonnenen Erkenntnisse neue Wege bei der Entwicklung von Tumorimmuntherapien beschreiten zu können.


WebReporter: bopper
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tumor, Erkenntnis, Hautkrebs, Immunsystem
Quelle: www.g-o.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2007 12:29 Uhr von adsci
 
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evolution? wie erklärt man sowas eigentlich mit evolution? tumore können sich nicht weitervererben, ausser über den wirt eventuell und dem schadet es, er kann also seinen genpool eher NICHT weitergeben. je besser der tumor desto geringer ist die wahrscheinlichkeit der vererbung... so... wie soll dann ein tumor eine mechanik entwickeln, um das immunsystem abzuschalten? ich finde tumore müssten schon ausgestorben sein...

ich sah das ganze immer nur als fehler des menschlichen körpers, aber das scheint ja nicht so einfach zu sein, dass son tumor wachsen kann... da muss der sich erst verstecken können für...

schon merkwürdig.
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06.12.2007 17:49 Uhr von XxSneakerxX
 
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Interessant was man so neues hört! Es gibt auch interessante nicht ganz abgehobene Studien. @Matthias1979...kann dir da nur zustimmen! Zur Einfachheit des Ganzen...es funzt ;-) ...und das schon sehr lange. Menschen sterben durch Krankheiten usw...."survival of the fittest" (oder so ähnlich)...Krankheiten gibt es seit es Menschen oder Allgemein Leben gibt auf der Erde und es gehört dazu...eine Art Selbstregulation. Wenn es keine Krankheiten geben würde, wäre unser Planet längst überbevölkert...was vllt. ohnehin bald eintreffen wird, da der Mensch immer älter wird und immer neue Wege findet Krankheiten zu bekämpfen. Aber auf der anderen Seite bewirkt das Bekämpfen von Krankheiten das Entstehen neuer...Die Natur findet immer einen Weg und wird sich so schnell nicht vom Menschen austricksen lassen.
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11.12.2007 19:16 Uhr von HammyGirl
 
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hoffentlich: hilft diese Erkenntnis dabei, Hautkrebs besser heilen zu können.
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23.01.2008 22:07 Uhr von cheetah181
 
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@adsci & Sneakerx: @adsci: Nicht alle krebserkrankungen sind erblich, von daher spielen diese schonmal keine evolutionäre Rolle. Die meisten brechen auch eher im Alter aus bzw. wenn der Erkrankte schon seine Gegen weitergegeben hat.

@Sneakerx: Die Bevölkerung passt sich automatisch den zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln an (einfach durch verhungern oder eingeschränkte Vermehrung oder beides). Krankheitserreger gibt es einfach aus dem gleichen Grund wie uns...weil sie sich erfolgreich vermehren, also angepasst sind an ihren Lebensraum --> survival of the fittest ;)
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26.01.2008 17:20 Uhr von cheetah181
 
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@bonsaitornado1: Ich sagte auch, dass nur die meisten Krebserkrankungen seien auf die ältere Bevölkerung bestimmt. Bei Brustkrebs zum Beispiel spielt die Vererbung eine große Rolle.
Außerdem würde ich mal behaupten, dass - evolutionär gesehen, also meinetwegen zur Steinzeit - der Mensch seine Rolle zur Weitergabe seiner Gene mit 30 Jahren erfüllt hatte. Und von Krebserkrankungen durch äußere Einflüsse abgesehen findest du vorher wirklich sehr wenige.
Fehler passieren übrigens bei jedem Menschen andauernd beim Kopieren von DNS. Die meisten werden aber von Proteinen erkannt und repariert.

Zur 2. Aussage: Wenn es auf der Erde viel zu viele Menschen gäbe, dann würden andauernd welche verhungern. Offensichtlich reicht die Nahrung aber noch. Bei uns werden sogar Nahrungsmittel weggeworfen! In Afrika hingegen ist die Ursache der meisten Hungersnöte fehlende Infrastruktur und die fehlende Möglichkeit mit dem Ertrag von den Feldern Profit auf dem Weltmarkt zu machen.

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