05.12.07 21:36 Uhr
 366
 

Gewerkschaften kritisieren Entlassungspläne bei der Pin-Group

Nach Berichten von Plänen der Pin-Group, die aufgrund des geplanten Post-Mindestlohnes 1.000 Mitarbeiter entlassen wollen, kritisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) das Vorgehen des Unternehmens scharf.

Von der Gewerkschaftsseite wird die angekündigte Entlassungswelle als Erpressungsversuch gegen den Mindestlohn gedeutet, um diesen letztendlich noch zu verhindern.

Der DGB forderte die Regierung auf, den Post-Mindestlohn noch in diesem Jahr zu beschließen.


WebReporter: robertmey
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Entlassung, Gewerkschaft
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Untreueverdacht: Immunität von CDU-Bundestagsabgeordneten Bleser aufgehoben
Sicherheitslage in Syrien: AfD verlangt Rückreise syrischer Flüchtlinge
Bundesregierung will deutsche IS-Kinder aus dem Irak nach Deutschland bringen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.12.2007 21:52 Uhr von jsbach
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
...diese Jahr noch: beschließen und das kurz vor den Weihnachtsferien? Glaube ich nicht dran. Aber jetz wird Pin wohl die Kartoffel zu heiß und ...man lässt sie einfach fallen. Mir tun nur die Leute leid, die sich das sonstwas aufreissen bei den Hungerbezahlungen.
Kommentar ansehen
05.12.2007 22:08 Uhr von andreascanisius
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hätte ich nie mit gerechnet, dass eine Gewerkschaft ihr objektives Urteil fällt ^^
Kommentar ansehen
05.12.2007 22:20 Uhr von robertmey
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Pin Group ist dreist: Das Handeln der Pin Group, welche zum Verlag Axel Springer gehört, entlässt jeglicher sozialer Verantwortung. Es ist nichts anderes als ein Erpressungsversuch um das Billiglohnland Deutschland zu erhalten.
Kommentar ansehen
05.12.2007 23:11 Uhr von Ghe
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Lasst euch nicht verarschen / Keine Jobverluste: Fakt ist das gerade bei den Briefträgern nicht ein einziger Arbeitsplatz wegfällt. Es werden sicherlich genauso viele Briefe wie vorher geschrieben und diese müssen nun mal von einen Menschen überbracht werden. Wenn nicht von Pin, dann hat halt TNT, die Post etc. mehr zu tun und braucht halt mehr Leute.
Kommentar ansehen
05.12.2007 23:15 Uhr von Webmamsel
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
solche geschäftmodelle gehören verhindert, was wohl nur durch den mindestlohn möglich ist.

ich kann doch nicht hergehen, mir ein geschäft aufbauen, den leuten wenig zahlen, weil der staat ja die differenz zahlt und mir dabei ne goldene nase verdienen.

wer vollzeit arbeitet, muss von seinem gehalt leben können.
ein beispiel:
ich wohne an der dänischen grenze und in dänemark kann man sogar von einem halbtagsjob leben, das ist hier undenkbar *noch*

solche konzepte sollten garnicht erst gefördert werden.

ich verstehe die ganze diskussion um den mindestlohn nicht, selten war etwas so logisch wie ein mindestlohn.
davon mal abgesehen, es ist traurig. dass ein arbeitgeber zu einem korrekten gehalt gezwungen werden muss.
Kommentar ansehen
06.12.2007 00:10 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
der mindestlohn: ist eine gute sache. die leute sollen endlich ordentlich bezahlt werden für ordentliche arbeit. wenn pin wirklich deswegen leute entlässt wäre das für mich ein grund, als staat strafen zu verhängen...
Kommentar ansehen
06.12.2007 00:16 Uhr von Gunny007
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
verlogenes dreckspack: jeder will für seine gute arbeit einen gerechten lohn bekommen, nun ja, damit ist es in deutschland schon länger nichts mehr. aber wenigsten zum leben sollte es doch langen.
dies ist ein unverschämter erpressungsversuch der hoffentlich nicht durchkommt.
pin stellt eh nur in großstädten zu, und wenn die da auf die idee kommen kein, bzw. nicht genug geld zu verdienen und deshalb menschen entlassen zu müssen, sollte sich der gute, normale arbeiter, bildzeitungsleser, mal überlegen zumindest ein paar tage, wochen, oder wie ich, nie, die blödzeitung zu kaufen.
Kommentar ansehen
06.12.2007 01:08 Uhr von hartz4biszurrente
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
für diese Dreistigkeit: würde ich Elfriede und deren Sklaventreibern rund um die Uhr die Steuerfahndung ins Haus schicken-
wird aber nicht passieren denn wer gut schmiert bzw. das entsprechend Parteibuch in der Tasche hat, kann erwarten,das der Steuerzahler die Hungerlöhne aufstockt.
Kommentar ansehen
06.12.2007 01:14 Uhr von Pitbullowner545
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
ohhh: jetzt hat der Axel Spinner verlag nicht seinen willen bekommen und will jetzt leute entlassen

obwohl die PIN AG riesen!gewinnen einfährt..
Kommentar ansehen
06.12.2007 18:10 Uhr von DrBlockhead
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
das amt und die pin ag: das amt verschickt seine briefe in berlin auch mittels pin ag.
echt gut wie die poltik zu ihren eigenen vorderungen steht;)

solange sie sparen können ..ist ja egal das sich die pin ag mitarbeiter am ende des monats in der sozial amt schlange einreihen.
es ist einfach nur noch traurig wohin es uns treibt ....
Kommentar ansehen
06.12.2007 18:30 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Reine PR nicht kirre machen lassen.

Das Porto dass wir da vielleicht aufgrund niedriger Löhne sparen, zahlen wir hintenrum durch ergänzendes HartzIV für die Dumpinglöhner wieder drauf.

Es ist nicht Aufgabe des Staates (und somit uns Steuerzahlern) die Lohnkosten privater(!) Unternehmer zu subventionieren. Eine solche Subvention läuft dem Marktprinzip zugegen und muss von Anfang an ein Riegel vorgeschoben werden.

Es ist besonders paradox dass ausgerechnet die, die immer am lautesten nach dem Markt rufen und den Staat zu mehr Zurückhaltung am Markt ermahnen, dass ausgerechnet die Lohnkostensubventionen durch eben diesen Staat laut begrüßen. Eine Umverteilung eben.

Eine Argumentation nach dem Motto ´´Das Marktprinzip soll bitteschön aber nur gelten, wenn es zu meinem persönlichen Vorteil ist´´ ist scheinheilig und unglaubwürdig.

In der überwiegenden Mehrzahl der westlichen Industriestaaten hat man das bereits vor langer Zeit begriffen.

Arbeitnehmer, die aus was für Gründen unter Selbskostenpreis Vollzeit arbeiten, sollten ihre Arbeitskraft diesem Lohn anpassen: Zu Dumpinglöhnen gibt es Dumpingarbeit (eben entsprechend schlecht). Ich bekomme (Arbeitskraft) was ich bezahle (Lohn). Würden alle Dumpinglöhner diesen Prinzip folgen, würde sich das Thema schnell von alleine erledigen. Aber wetten, dieses Marktprinzip soll dann nicht gelten?
Kommentar ansehen
08.12.2007 23:35 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Inzwischen prüft Springer eine Insolvenz von PIN als "kostengünstigste Variante" aus dem Unternehmen auszusteigen.

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wissenschaftler beendet die Theorie von Wasser auf dem Mars
Amerikanische Forscher haben bisher unbekannten Stoffwechselweg im Auge entdeckt
Augsburg: Gastwirtin verzweifelt an rabiaten Gästen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?