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Freie Online-Enzyklopädie Wikipedia ist besser als der virtuelle Brockhaus

Der Wissenschaftliche Informationsdienst Köln fand jetzt in einer Untersuchung heraus, dass das freie Online-Lexikon Wikipedia in vielen Punkten der kostenpflichtigen Internetversion des Brockhauses überlegen ist.

Das kostenlose Lexikon konnte vor allem bei Kriterien wie Aktualität und Richtigkeit punkten. Am Ende bekam Wikipedia von den Machern der Studie eine 1,7 als Durchschnittsnote, der Brockhaus dagegen nur eine 2,7.

Einziger Lichtblick für den Brockhaus ist der Sieg in der Kategorie Verständlichkeit: Bei Wikipedia seien manche Artikel zu Fachthemen nur schwer verständlich.


WebReporter: robertmey
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Online, Wikipedia, virtuell
Quelle: www.ftd.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2007 13:29 Uhr von robertmey
 
+0 | -0
 
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Ein klarer Sieg für das freie Onlinelexikon Wikipedia und seine Macher, die User. In der Vergangenheit wurde der kostenlose Dienst oft belächelt, Lehrer an Schulen sahen in Wikipedia keine echte Quelle für Hausarbeiten. Diese sollte sich nach diesem Ergebnis hoffentlich bald ändern.
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05.12.2007 15:25 Uhr von Deichgraf17
 
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Jetzt muss man nur noch die Faschisten dort loswerden und es wird auch eine "umfassende" Enzyklopädie.
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05.12.2007 15:38 Uhr von Madmandan
 
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faschisten bei wikipedia? wo denn? *neugierig ist*
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05.12.2007 16:03 Uhr von botcherO
 
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"Sofort löschen, hat doch keine Relevanz..." ist einer der meistverwendeten Begründungen um eine Inhaltlich korrekte, aber von den Wikipedia-Admins nicht akzeptierte Wahrheit zu verdrängen.

Deswegen ist v.a. die deutsche Ausgabe der Wikipedia meist kaum vollständig und als wissenschaftliche Quelle in keinster Weise zu brauchen.
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05.12.2007 16:28 Uhr von Lancelot77
 
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Zugriff: Bin Befürworter der Enzyklopedien ala Wikepedia. Natürlich darf man nicht alles für bare Münze nehmen, was dort veröffentlich wird. Aber ab und zu nutze ich dieses Medium trotzdem gerne in Bezug auf Medien wie aktuelle Filme, Personen etc.
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05.12.2007 17:38 Uhr von J.PG
 
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@botcherO: Wenn das so formuliert wird, stimmt das schon.. das hört sich so an als hättest du persönliche Erfahrungen gemacht - es gibt einfach viele irrelevante Nebeninformationen.. Man sollte wissen das Wikipedia ausdrücklich nicht ALLES Wissen KOMPLETT und in jeder EINZELHEIT sammeln will, es muss auch eine kompakte, übersichtliche Form gewahrt werden.. Wer will sich schon 40 Seiten über Gänseblümchen durchlesen wenn er nur mal ein paar Infos haben wollte? Jaja.. Ausnahmen gibts immer, was wird denn nicht missbraucht in dieser Welt? ^^

@News: Find ich fragwürdig.. würde den Test gern umfassender sehen.. ich schau mal in die Quelle.. aber nunja.. mich kanns eigentlich freuen - bin Wikipediabefürworter und ehemaliger aktiver Mitarbeiter..
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05.12.2007 20:26 Uhr von outis
 
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@botcherO: Bei der englischen Wikipedia geht es aber nicht sonderlich besser zu. Imo sind die meisten Sachen von der Wikimedia Foundation von egoistischen Administratoren besetzt, die sich gern in Aufmerksamkeit sonnen. (Bei der englischen Wikipedia muss man hierbei sehr die Administratorin SlimVirgin nennen, da es da schon verdammt viele Kontroversen bei ihren "indefinite bans" gab.) Natuerlich will ich damit nicht sagen, dass Wikipedia im Allgemeinen schlecht ist - die meisten Informationen, die dort stehen, stimmen ja, aber was den Admins nicht ins Sueppchen passt, das wird halt geloescht.
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06.12.2007 03:45 Uhr von CHR.BEST
 
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Für jede Enzyklopädie stellt sich die Frage was soll zum Thema alles rein und wie ausführlich soll es werden.
Der Vorteil von Wikipedia ist offensichtlich: Die Menge von ehrenamtlich arbeitenden Personen

Dagegen kann ein Wirschaftsunternehmen halt nicht anstinken. Trotzdem, gerade weil soviele Laien an Wikipedia uneingeschränkt mitschreiben dürfen hat der Wissensdurstige in den Brockhaus vielleicht mehr Vertrauen.

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