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Sachsen unterstützt angeschlagene Landesbank mit einer Ausfallgarantie

Der Freistaat Sachsen unterstützt seine angeschlagene Landesbank mit einer Ausfallgarantie in Höhe von maximal einer Milliarde Euro.

Das sächsische Finanzministerium war für weitere Informationen nicht zu erreichen, die Sachsen LB selbst widersprach allen Spekulationen.

Das Geld kommt u.a. der im Sommer in Schieflage geratenen Zweckgesellschaft Ormond Quayn zugute, welche hohe Verluste durch die US-Immobilienkrise erlitten hatte.


WebReporter: robertmey
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sachsen, Ausfall, Landesbank
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2007 14:08 Uhr von Schramml
 
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Besser: Der Steuerzahler bürgt für für Missmanagement mit Geld, das er selbst gar nicht hat.
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05.12.2007 14:29 Uhr von Gountlet
 
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riesen großes Tennis: kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, das ist doch eine Frechheit.
Sicher werden diese Gelder noch durch den "Soli" finanziert
denen würde ich die total überzogenen Vorstandsgehälter streichen, und den Schaden müssten se bis ans Lebensende abarbeiten wie der kleine Mann in der freien Wirtschaft!
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05.12.2007 15:21 Uhr von fallobst
 
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kommt davon wenn politiker als vorstand mitmischen: chef sollte man werden, weil man durch entsprechende bildung und erbrachte leistung und erfahrung es zumindest halbwegs verdient, und nicht über politische einflussnahme, wie bei den landesbanken üblich...

mein vorschlag, bei nachweislichem fehlverhalten einfach mal neben fristloser kündigung auch schadensersatzforderungen...schließlich wird meist jeder andere arbeitnehmer, wenn er durch dummheit oder selbstüberschätzung firmeneigentum beschädigt, nicht nur gefeuert, sondern muss, je nach lage, auch teilweise zahlen.

was ist daran verkehrt...solange es nur "große verantwortung" heißt, so auch entlohnt, aber nie bei fehlverhalten bestraft wird, solange lehne ich auch die horrenden gehälter mancher menschen ab.
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05.12.2007 17:32 Uhr von bigpapa
 
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Ihr könnt nicht lesen :): Die Unterstützen die mit einer Ausfallgarantie.

Das ist was ganz anders als ein Kredit.

Die Gewährung einer Ausfallgarantie ist ein effizientes Instrument des Staates. Im Gegensatz zum Zuschuß, der in aller Regel eine vorab einkalkulierte"Fehlbedarfsfinanzierung" darstellt, wird eine Ausfallgarantie nur gewährt, wenn das zu fördernde Projekt in der vorab vorgelegten Kalkulation im Prinzip kostenneutral veranschlagt ist, d.h. die zu erwartenden Ausgaben durch die zu erwartenden Einnahmen gedeckt sind. Die Ausfallgarantie wird also nur dann wirksam, wenn unvorhersehbare bzw. unkalkulierbare Ereignisse die vorgesehene Durchführung des Projektes unmöglich machen.

Dies ist wenn man mal ein bischen Googlet ^^

Im grossen und ganzen heist das, die rechnen damit ihre Kohle zu bekommen, aber sie verhindern so grössere Schäden durch Spekulationen auf diese Schulden.

Im Prinzip ist es so was ähnliches wie eine nachträgliche Bürgschaft.

Dadurch das die das machen verhindern sie im Endeffekt das Leute am Elend der Bürger verdienen.

Gruß

BIGPAPA
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05.12.2007 22:02 Uhr von jsbach
 
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@bigpapa: Zustimmung von mir. Wenn die den Bach runter gehen sollen. dann Gnade Gott. Die Sogwirkung für die Wirtschaft und das Vertrauen in die Banken wäre dann wohl verloren.
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06.12.2007 13:54 Uhr von vst
 
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die bank ist doch schon den bach runter: die lbbw hat sie schon aufgekauft.

nur über den preis wird noch verhandelt.

und damit der höher wird, macht der freistaat sachsen noch ein paar krumme dinger.

die lbbw sollte sich den kauf nochmal überlegen und die ach so gesunde sachsen lb vollends im morast versinken lassen.
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08.12.2007 23:34 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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Her darf der Staat mal wieder bei jenen den Dreck aufwischen, die sonst immer die Reinheit des Marktes propagandieren.

"die lbbw hat sie schon aufgekauft.
nur über den preis wird noch verhandelt."

Sachsen darf aber die Altlasten tragen.

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