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10.000 statt zehn Einheiten Heparin - Dennis Quaid verklagt Pharma-Unternehmen

Auf Grund einer Überdosis Heparin mussten die beiden Zwillinge von Schauspieler Dennis Quaid und seiner Frau Kimberley auf einer Intensivstation behandelt werden. Dies trug sich Anfang November zu, als die beiden auch geboren wurden. Ihr Zustand damals war kritisch.

Die Zwillinge sollten eigentlich zehn Einheiten Heparin injiziert bekommen, bekamen aber 10.000 Einheiten. Auf Grund der nicht eindeutigen Verpackung sagte Quaid, dass dieser Fehler dem Hersteller zuzuschreiben sei.

Die Baxter Healthcare Corporation soll nun einen Schadenersatz von 50.000 Dollar zahlen. Zoe Grace und Thomas Boone, so die Namen der Kinder, sind von einer Leihmutter ausgetragen worden. Aus erster Ehe mit Meg Ryan hat Quaid auch einen 15-jährigen Sohn.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Unternehmen, Pharma, Einheit, Dennis Quaid
Quelle: www.vol.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2007 11:08 Uhr von borgir
 
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Ob wirklich das Pharma-Unternehmen schuld ist? Ärzte sollten doch den Umgang mit Heparin gewohnt sein und die Dosis aus dem Kopf wissen. Krankenschwestern wissen das ja auch. Unverständlich, dass das Pharma-Unternehmen verklagt wird.
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05.12.2007 12:48 Uhr von Theojin
 
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ich sehe die Klage eher symbolisch, denn 50.000 Dollar sind nicht mehr als ein symbolischer Wert in den USA. Einfach nur, um dem Unternehmen zu zeigen, das eventuell etwas nicht stimmt.

Wobei der Unterschied zwischen 10 und 10.000 Einheiten doch ein wenig hoch ist.
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05.12.2007 12:52 Uhr von elenath
 
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@ Autor: Ich weiß nicht wie es in den USA gehandhabt wird, aber hier in Deutschland gibt es die sog. "Rote Liste". In dieser sind alle Medikamente mit allen Nebenwirkungen/Dosierungsvorschriften usw. eingetragen.

Sollte es in den USA ein gleichwertiges System geben und dort die Daten sowohl in diesem System als auch auf dem Beipackzettel falsch /ungenau angegeben worden sein, so ist es mMn definitiv das Verschulden des Pharmaunternehmens, da somit dann die wichtigsten Quellen für Ärzte/Apotheker und Krankenschwestern unbrauchbar sind.
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05.12.2007 13:44 Uhr von Yes-Well
 
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Ja und? Ist das schlimm? Ich meine ist den Kinder dadurch etwas passiert? Gab es Nebenwirkungen? Davon erfahre ich hier leider nichts :(

Sollte aber die Verpackung schlecht oder nicht richtige beschriftet sein, sollte Pharma-Unternehmen haften. Wenn nicht, sollte derjenige haften der die Dosis verabreicht hat.
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05.12.2007 14:04 Uhr von JustMe27
 
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@Yes-Well: Heparin ist ein Gerinnungshemmer, der überdosiert M.E. nur eines verursacht: Die Gerinnung bleibt gehemmt, bis das Mittel abgebaut ist. Bei Babys deswegen riskant, weil man ja bei Neugeborenen möglicherweise ja den einen oder anderen Bluttest braucht und auch ein Nadelstich kann zum Verbluten ausreichen. Außerdem drohen innere Blutungen sowie beschädigte Adern, die durch das Heparin nicht mehr heilen. mehr dazu kann ich dir am Freitag sagen, ich arbeite in einem Altenheim, habe morgen aber frei. Wenn Du willst, frage ich mal meine Kollegen (Ich selbst bin nur Praktikant).
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05.12.2007 16:40 Uhr von Jedi-
 
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glück: das hätte schlimmer ausgehen können!
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05.12.2007 16:42 Uhr von bizzinho
 
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Das Pharmaunternehmen: Wird sich wohl aber auch bei dem zu recht als symbolisch betilten Betrag hüten, hier auch nur irgendwie klein bei zu geben... wäre ja ein Schuldeingeständnis und dann stünden alle Türen offen für weitere klagen mit *leicht* höheren Summen.

meine Behauptung als nicht-jurist.
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05.12.2007 16:53 Uhr von Polemikado
 
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autsch... Ich kenn Heparin ja auch nur: von Dan Brown, weil da der Papst mit ner Überdosis von dem Zeug umgebracht wurde. Und bei Wadenkrämpfen wurds mir mal verschrieben. Und dass es die GErinnung hemmt, wusste ich darüber.
Ich denke, eine solche Überdosis ist allgemein schon ziemlich schlimm. Wenn es allerdings "nur" die Blutgerinnung länger hemmt, ist es vielleicht noch Glück im Unglück(Wer weiß, was die 1000fache Mange eines anderen Medikamentes angestellt hätte). Allgemein würde ich das Einnehmen der 100fachen Dosis als sehr ungesund bezeichnen, immerhin ist ab einer gewissen Dosis alles ein Gift.

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