05.12.07 11:36 Uhr
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Ist die bemannte Marsmission der NASA ein Himmelfahrtskommando?

Es steht fest: Im Jahr 2031 fliegt die NASA mit drei oder vier Astronauten zum Mars. Das "Gepäck", die Ausrüstung, die aus einigen hundert Tonnen besteht, wird schon 2029 mit zwei Raketen in die Erdumlaufbahn geschossen, dort verbunden und zum Mars geschickt.

Zwei Jahre später wird die Crew hinterhergeschickt. Wenn das passiert ist, gibt es kein zurück mehr, kein weiteres Raumschiff wird nachgeschickt. Die Reise dauert sechs Monate und auf dem Mars müssen 16 Monate verbracht werden, vorher lässt die Position der Erde zum Mars keine Rückreise zu.

Die Rückreise wird natürlich auch wieder ein halbes Jahr dauern. Der Astrophysiker Harald Lech von der Technischen Universität München bezeichnet die Mission als ein "Himmelfahrtskommando", weil die Mitglieder der Mission völlig alleine diese lange Zeit überstehen müssen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: NASA, Himmel
Quelle: www.welt.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2007 11:38 Uhr von Fesco
 
+6 | -29
 
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05.12.2007 11:49 Uhr von dNL
 
+4 | -2
 
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was ein logistik: die brauchen Essen, Wasser, Kleidung und und und für 28 Monate
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05.12.2007 11:50 Uhr von Jedi-
 
+4 | -3
 
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nunja: Das dauert ja noch ein paar Jährchen und bis dahin könnte die Technik so weit sein, dass es durchaus möglich und ungefährlich ist. Natürlich kann in der Zwischenzeit alles passieren, zB könnte die NASA sicha auflösen weil die USA pleite ist, oder wir sind sowieso alle tot durch Klimawandel oder Krieg. Naja, wir werden sehen was im Jahr 2031 los ist.
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05.12.2007 12:08 Uhr von lennoxx80
 
+4 | -21
 
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05.12.2007 12:16 Uhr von ive_beaten_tetris
 
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sie fand tatsächlich statt: "gewagtes unterfangen...
wenn die diesmal nicht wie auch die mondlandung inszenieren und irgendwo in der wüste arizonas campen..."

anfangs war ich genau so naiv wie du und lies mich sekptikern beeinflussen dennoch ist mehrfach nachgewiesen worden dass die mondlandung kein fake war sondern tatsache: die vielen "merkwürdigen" ereignisse welche auf irdische verhältnisse zurückführen sollten wurden widerlegt und erneut erklährt. mehrere planetarien steuern jährlich die fahne auf dem mond an und lassen ihren lichtstrahl durch sie reflektieren. keine fahne keine refkeltion

ich persönlich hätte keine lust mich monate lang auf einem unbesiedeltem planeten zurecht zu finden wobei mein knochenbau sich in der zwischenzeit liquidiert und ich auch noch ein halbes jahr im raum trainieren muss bis ich wieder auf irdischem boden wackeln darf. hinzu kommt noch die 50%ige überlebenschance gestiftet von der NASA
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05.12.2007 12:18 Uhr von pippin
 
+3 | -1
 
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Aus heutiger Sicht und mit heutiger Technik wäre diese Mission sicherlich ein Himmelfahrtskommando (im wahrsten Sinne des Wortes ;) ).
Aber wer weiß, wie weit sich die Technik bis dahin entwickelt?!

Es wäre ja denkbar, dass ein Antrieb gefunden wird, der ein Raumschiff wesentlich schneller zum Ziel bringt.

Also ich wäre sofort dabei.
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05.12.2007 12:27 Uhr von ive_beaten_tetris
 
+3 | -4
 
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gepäck: "die brauchen Essen, Wasser, Kleidung und und und für 28 Monate"

erstaunlich wie sich so viele große wörter in einem kleinem wörtchen unterbringen lassen ohne dass es vom thema abschweift
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05.12.2007 12:37 Uhr von ive_beaten_tetris
 
+2 | -8
 
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mad world: genau so erstaunlich wie ein kommentar zu bewerten ohne sich dazu zu äußerb *räusper*
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05.12.2007 12:43 Uhr von punischer
 
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in 20 Jahren Die erste bemannte Marsmission ist erst in 20 Jahren. Klar aus heutiger Sicht ist die Mission ein heikles Unterfangen. Blicken wir jedoch zurück in das Jahr 1969 so war damals die erste bemannte Mondlandung sicherlich ein genauso schwieriges Unterfangen, wenn nicht sogar ein Himmelfahrtskommando. Viele haben damals sicherlich nicht mit einer Rückkehr der Astronauten gerechnet. Und wo stehen wir heute? - eine ISS mit permanenter Besatzung.
Ich denke große Fortschritte sind immer mit einem Risiko verbunden, man muss sie eingehen, um voran zu kommen.
In 20 Jahren sind wir sicherlich hier und da in Sachen Technik um einiges weiter. Nie entwickelte sich der Mensch so schnell, wie in den letzten 100 Jahren.
Ich bin gespannt, was der erste Mensch auf dem Mars sagen wird. Vlt gibt er ja eine Homage an Armstrong ;-)
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05.12.2007 13:05 Uhr von ive_beaten_tetris
 
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beschäftigungstherapie: "Was wollen wir denn da?"

kennst doch das spielchen: rausfliegen fähnchen aufstellen zurück fliegen feiern gehen

ich denke dass es ganz interessant ist sich selbst einmal auf der oberfläche hinweg zu bewegen als immer nur den kleinen mechanischen freunden den spaß zu überlassen. am ende siedeln die sich noch dort fest und führen krieg gegen die menschheit
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05.12.2007 13:14 Uhr von Duncan76
 
+3 | -1
 
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seh ich genauso punischer: ich hoffe ich werd das noch miterleben! Ich finds immer wieder faszinierend wenn auf der Erde was neues entdeckt wird. Was wird dann erst auf dem Mars abgehen?!

und selbst wenn es als Himmelsfahrtkommando angesehen wird...na und? wo wären wir denn ohne die Leute, die sich getraut haben?

Armstrong und seine Crew waren damals Helden als sie den Mond betreten haben und man spricht heute, nach fast 40 Jahren noch von ihnen...der, der den ersten Fuß auf den Mars setzen, werden unsterblich sein!

Er wird quasi Gene Roddenberry´s Zefran Cochrane!
To boldly go where no man has ever gone before...

Energie Nr. 1.....*hust* :)
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05.12.2007 14:16 Uhr von Koyan
 
+1 | -7
 
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Ach das ist ja Schwachsinn: ich bezweifle das die USA dann überhaupt noch in der heutigen Form existiert...

Da werden nur dem US-Volk weitere MRD abgezogen...für nichts.


Und wenn die USA bis dahin wirklich noch existieren wird in der heutigen Form, werden sie wohl die Weltherrschaft errungen haben und ohne Probleme die Marsmission in irgendeiner WÜste nachmachen und der Welt verkaufen....
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05.12.2007 14:30 Uhr von ive_beaten_tetris
 
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"wenn ich groß bin werd ich schauspieler": "Und wenn die USA bis dahin wirklich noch existieren wird in der heutigen Form, werden sie wohl die Weltherrschaft errungen haben und ohne Probleme die Marsmission in irgendeiner WÜste nachmachen und der Welt verkaufen...."

denk mal drüber nach: hat die weltherrschaft es nötig eine raumexpedition zu inszinieren?
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05.12.2007 15:08 Uhr von MadDogX
 
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Okay um mal ein paar Punkte anzusprechen, die hier gefallen sind:

- Mondlandung inszeniert

Wer das immer noch glaubt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Kein einziger "Beweis" für die Inszenierung der Mondlandung war wirklich haltbar. Es gibt genügend Quellen, die das zeigen. Einige Teile dieser Verschwörungstheorie waren jawohl wirklich zu lachhaft.

- Marsflug sinnlos

Die Erforschung des Weltalls ist nicht so sinnlos wie viele glauben. Viele Technologien die heute selbstverständlich sind stammen aus der Weltraumforschung. Mal davon ab, dürfte es zum effektiven Erhalt der Menschlichen Rasse notwendig sein, dass wir andere Planeten besiedeln - quasi um Redundanzen zu schaffen. Immerhin kriegt die Erde statistisch gesehen regelmäßig nen Asteroiden ab, der uns fast komplett auslöschen könnte.

Wer sich nicht dafür interessiert, muss sich ja nicht damit befassen.

- Muskelschwund und Langeweile im Weltall

Es wird heute schon Forschung betrieben, die helfen sollm dem Muskelschwund entgegenzuwirken. Solange die Astronauten in ihrem Raumschiff Sport betreiben können, um ihre Muskeln zu belasten, dürfte es auch keine weiteren Probleme geben. Und wer sich fragt, was man über zwei Jahre lang auf nem Raumschiff tun soll - es gibt heute schon Menschen, die länger als zwei Jahre am Stück im Weltall gelebt haben, und zwar auf der ISS.

Wenn man es noch irgendwie schafft, den Astronauten das Internet auf die Bordcomputer zu beamen, dürften sie sich auch beschäftigen können. Eine ausgewogene Crew aus alleinstehenden und attraktiven Männern und Frauen dürfte sich auch positiv auswirkung. Im Ernst, dazu hat es sogar schon Forschung gegeben.


MDX Ende
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05.12.2007 15:37 Uhr von C182Skylane
 
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Ich muss mich gerade: bei den Kommentaren, die die unvorstellbaren Schwierigkeiten eines solchen Projekts erwähnen, an die berühmte Rede von Kennedy damals erinnern:

"We choose to go to the moon. We choose to go to the moon in this decade and do the other things, not because they are easy, but because they are hard (...)"
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05.12.2007 17:45 Uhr von Webster221
 
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Himmelfahrtskommando? Nein es ist ein Raumfahrtskommando
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05.12.2007 21:34 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Naja, die Nasa will ja demnächst erstmal auf dem Mond solche Missionen üben, wer weiss, das denen dann noch alles einfällt ;)
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05.12.2007 22:42 Uhr von katja22
 
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Harald Lech? "Der Astrophysiker Harald Lech..."

Heisst der Typ nicht Harald Lesch?!?
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07.12.2007 11:47 Uhr von TheOrigin
 
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Grundsätzlich Grundsätzlich befürworte ich jeglichen Fortschritt, aber nicht um jeden Preis. Angesichts der vielen Eventualitäten, die während so einer Mammutmission auftreten können (ich sag nur "Houston wir haben ein Problem..") sehe ich das ganze sehr wohl als Himmelfahrtskommando. Aber es waren schon immer die Wagemutigen, die etwas bewegt haben. Meinen Respekt haben sie.
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07.12.2007 17:30 Uhr von webfighter2
 
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@katja22: Ja, allerdings heißt der gute Mann so. Sollte der Autor mal ändern.
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08.12.2007 14:14 Uhr von md2003
 
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natürlich: ist das ein Himmelfahrtskommando!!! Es ist ja fraglich, ob die Jungs überhaupt den Mars erreichen werden - und dann dauerts noch 2 Jahre bis Sie wieder in die Erdumlaufbahn einschwenken können.... und bei der geringsten Panne sind alle futschikowski! Ich erinnere nur an "Houston wir haben ein Problem"... der Mond ist quasi vor der Haustür und selbst das ist eigentlich schon zu weit und zu gefährlich...
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08.12.2007 21:59 Uhr von tertius
 
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Schon dreimal Start verschoben: http://www.shortnews.de/...

wegen einem Sensor. Sehe ich skeptisch mit dem Zeitplan Mars. Die Phantasiegeschichten vom Weekend auf dem Mond hat man uns vor 30Jahren ja auch schon erzählt.

Aber bis 2029 ist ja noch ein wenig Zeit, da kann man noch üben.

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