04.12.07 18:21 Uhr
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Fachkräftemangel in Deutschland kostete im Jahr 2006 18 Milliarden Euro

Im vergangenen Jahr hat der Fachkräftemangel in Deutschland ca. 18 Milliarden Euro gekostet. Das ergab eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 1.600 Firmen.

Etwa 165.000 Stellen für Akademiker blieben dabei unbesetzt. Laut Aussage des IW waren ca. 80 Prozent der Stellen für Mathematiker, Naturwissenschaftler, Techniker und Informatiker gedacht.

Diese Entwicklung kostet die Unternehmen viel Geld. Auch konnten viele Firmen aufgrund des Mangels Aufträge nicht annehmen. Viele Unternehmen versuchen, diese Misere durch Weiterbildung des eigenen Personals zu kompensieren.


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WebReporter: buster2609
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Euro, Jahr, Milliarde
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2007 19:57 Uhr von Isamu_Dyson
 
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kein wunder ist doch logisch...es wird kaum in die bildung investiert, ein studium ist luxus oder man wird wgen nebenjobs eh zum langzeitstudent, der dann schon uninteresssant für unternehmen ist.

ausbildungsplätze werden in massen jedes jahr gestrichen...und nun wundert man sich das es an fachkräften mangelt?

es gibt halt nicht mehr genug reiche paare die ordentlich kinder zeugen die dann auch später sich ein studium leisten können.

diese probleme sind selber gemacht und geschieht ihnen recht das sie jede menge geld verlieren!

es wird nur knapp über eine mrd. euro in bildung investiert...würde man diese 18mrd. darin investieren, würde sowas auch nicht passieren.

aber semestergebühren, lernunterlagen, exkursionen und leben will man auch noch als student.

bafög...klar...das beziehen nicht mal 18% der studenten.

studiengebühren müssen wieder weg! damals als wir gegen die gebühren striekten ließen die herrn politiker auf der bühne noch laut schallen: wir werden dafür sorgen, das studiengebühren niemals realität werden!

keine 10 jahre später haben wir sie...

studieren ist nun auch ein luxusgut und verletzt damit die gleichheit der bevölkerung...

also seht zu wie ihr den mist den ihr eingeleitet habt wieder in den griff bekommt.
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04.12.2007 21:54 Uhr von jsbach
 
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Da kann ich meinen: beiden Vorredner fast überall zustimmen.
Wie in Anlehnung eines Bibelspruchs: Wer nicht sät, der nicht erntet.
Aber das mit dem "Import" von Fachkräften würde den Rahmen sprengen.
Gute News.
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04.12.2007 21:54 Uhr von *Flip*
 
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Es fehlt der Wirtschaft an billigen Fachkräften -: nicht an Fachkräften allgemein.Diese gut ausgebildeten Leute gibt es zu genüge in Deutschland selber, die wollen aber auch anständig bezahlt sein und das in der Knackpunkt.

Deshalb ist für mich der Schrei der Wirtschaft nach Fachkräften eine hohle Phrase um darüber hinwegzudeuten, dass man eigentlich an billigen Arbeitskräften aus dem außereuropäischen Land interessiert ist, die froh sind, wenn sie für ein paar Euro arbeiten können.

Obwohl das auch nicht mehr so ganz stimmt, so blöd ist der IT Spezialist aus Indien auch nicht mehr, dass nicht merkt, das er in den USA oder Canada weit aus mehr verdienen kann als in Deutschland bzw. weit aus bessere Aufstiegs und Weiterbildungschancen hat als hier.

Adios
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05.12.2007 00:35 Uhr von Lucky Strike
 
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Fragt doch die Krawatten, Ferraris und Yachten: der Manager, die immer nur Leute entlassen und keine Ausbildungsplätze anbieten. Ich denke mal die Luxusgegenstände können sicher die Arbeit erledigen.

Nicht?
Echt?

hmm ich glaub da hat das Management doch irgendwie was falsch verstanden.
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05.12.2007 00:38 Uhr von Borgir
 
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die unternehmen: sind aber zum teil selbst schuld...keiner will die ausbildung bezahlen aber gesucht werden hochqualifizierte immer...
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05.12.2007 10:33 Uhr von T.P.
 
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Welche Branche ? Leider geht aus den News nicht hervor um welche Branchen es dabei geht.

Nehme ich mal die IT-Branche, so kann ich das nicht nachvollziehen. Ich erinnere mich nur zu genau als es seitens der Regierung hieß, das wir Inder bräuchten da es in Deutschland zu wenig Fachpersonal gäbe.

In Wirklichkeit wurde lediglich nicht richtig hingesehen. Deutschland hat ser wohl fähige Facharbeiter aber bekommen diese auch eine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt ?

Was mich auch ärgert: Es zählt alles immer nur auf Papier. Das Wissen der Praxis zählt nicht mehr, Hauptsache ein Wisch der auf Papier besagt das man eine Qualifikation hat scheint hier zu zählen. Was Derjenige jedoch in Wirklichkeit drauf hat - das wird meist nicht berücksichtigt und das ärgert mich maßlos.

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